Alle Artikel von Thomas Schmitt

Home Artikel

Der Tischtennisgott wohnt auf der anderen Rheinseite

Nach der Anstrengung des Nachmittags stellte sich Käpt´n Tom erst mal an den Herd und wärmte das mitgebrachte Chili con carne von Frau Käpt´n Silvia auf. Der Tisch wurde gedeckt und die ganze Truppe ließ sich das hervorragende Mahl samt Baguettes schmecken. So erhofften wir uns den nötigen "Antrieb" gegen den Lokalrivalen aus E´stein, für die es an diesem Abend um alles ging, da sie nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Mendig stehen. Doch wir hatten auch keine Punkte zu verschenken und wollten die unglückliche 7:9-Hinspielniederlage wettmachen. Trotz aller Brisanz und Anspannung will ich hier erst einmal bemerken, dass das Spiel zu jeder Zeit fair blieb, alle Akteure bei allem Kampfgeist und Engagement kühlen Kopf behielten. Tja, womit ich jetzt hier anfangen soll weiß ich wirklich nicht. Wenn ich so an gestern Abend denke, dann kommen mir 1000 Eindrücke in den Kopf, es war ein unglaubliches Match, das "Spiel des Jahres" in dieser Saison. Heute mittag beim Spaziergang blickte ich vom Deutschen Eck aus auf unsere Halle und hatte mächtig Lust noch einmal hineinzugehen, noch einmal an dem Ort sein, an dem sich gestern ein Spiel zutrug, dass wohl alle Beteiligten noch in Gedanken mit in die Woche nehmen werden. Höre noch unser vielstimmiges "Hopp, Hopp, Hopp" verbunden mit dem rhythmischen Klatschen, sehe noch einen überragenden Felix Sirrenberg an der Platte vor mir und die Spieler der 2 Mannschaften, die sich nach dem Spiel gegenseitig beglückwünschten, völlig fertig von dem was sich da zugetragen hatte. Aber jetzt einmal der Reihe nach: Wie gewohnt brachten uns Marco und Kiet mit 1:0 in Führung. Nach verschlafenem 1.Satz besiegten sie Kaiser/Monreal sicher mit 3:1. An der Nebenplatte hatten es Mehran und ich mit dem besten Doppel der Liga (Best/Ignor) zu tun. Dass wir zwei beide gut zusammenpassen ( so im Doppel mein lieber Mehran, nicht, dass du auf falsche Gedanken kommst) haben wir ja schon gegen Manner/Mülhöfer bewiesen. Doch in diesem Match steigerten wir uns noch einmal und brachten die beiden E´steiner fast zur Verzweiflung.Mehran brachte jeden Ball irgendwie auf die Platte und mir gelang es immer wieder die Gegner mit Vorhandtopspins unter Druck zu setzen. So schafften wir einen 3:1-Sieg, die E´steiner waren schon unter Druck. Überragend dann auch Felix und Thorsten, die Nagel/Gesenhues ebenfalls mit 3:1 bezwangen. 3:0 für uns, ein Start nach Maß! Als dann auch noch Kiet mit 3:0 gegen Ignor die Oberhand behielt wurden die Gesichter der Gäste immer länger. Da musste schon der gegnerische Kapitän Frankie Best an die Platte, um seine Mannen wieder aufzubauen. Marco war weiß Gott nicht schlecht, aber dieses Spiel liegt ihm halt nicht besonders. 1:3-Niederlage, E´stein gelang der erste Sieg. Dann kam unsere nachmittägliche goldene Mitte an die Reihe. Meine Wenigkeit gegen Kaiser, Felix gegen Monreal. Bei mir und Jens ging es hin und her, Vorhand-Fehler Mangelware, wer mehr Druck mach konnte hatte die besseren Karten. Die hatte zum Schluss Jens, 11:9 im Fünften, nur noch 4:2. Am Nebentisch das Einzelhighlight des Abends, Felix gegen Monreal. Die beiden haben ein fast identisches Spiel und produzierten ellenlange Superballwechsel. Felix gewann Satz 2 und 4, den ersten und dritten musste er in der Verlängerung abgeben. Im 5.Satz sah es lange Zeit überhaupt nicht gut für Felix aus, 1:5 bei Seitenwechsel und bei 7:10 Matchbälle für Monreal. Felix wehrte die ersten beiden ab , nur noch 9:10. Dann ein Ballwechsel "Marke unglaublich", der damit endete, dass Monreal auf allen Vieren einem Blockball von Felix hinterhechtete, aber alles half nichts, er kam nicht mehr dran. Felix machte nervenstark den Sack zu, siegte mit 12:10. Das war so ziemlich das beste Spiel, was ich von Felix je gesehen habe. Da hat einfach alles gestimmt. Konzentration, Schnelligkeit und vor allen Dingen Kampfgeist und das positiv denken. Weg war der mit sich selbst hadernde, gegen die Platte tretende Felix der letzten Wochen. Mittlerweile hatten wir auch Zuschauerverstärkung bekommen, Zweite und Dritte kehrten von ihren erfolglosen Auswärtsspielen zurück und unterstützten uns lautstark. Weiter gings mit dem Paarkreuz unten. Thorsten war gegen Gesenhues völlig chancenlos, klares 0:3. Völlig fehlerfrei spielte Karl seinen Stiefel herunter, es schlug immer nur rechts und links bei Thorsten ein. Dann unser Mehran gegen Nagel, der nächste Krimi war angesagt! Wir sahen einen mutigen Mehran, der auch viel angriff, auch angreifen musste, wollte er dieses Spiel gegen den sicheren Hauke gewinnen. Auch hier sollte erst die Verlängerung des Fünften die Entscheidung bringen und leider dieses Mal gegen uns. Zeitgleich konnte Best gegen Kiet mit 3:0 gewinnen, unser schöner Vorsprung war dahin, Ausgleich 5:5. "Macht nichts", sagte der Käpt´n, "fangen wir halt nochmal von vorne an." Sprachs und ging gegen Monreal an die Platte, nebendran Marco gegen Ignor. Marco gewann den 1.Satz sicher und hatte dann die Möglichkeit auch den 2.Satz zuzumachen, schaffte es aber leider nicht, 14:16. Der Dritte ging dann weg und im Vierten wieder einmal Verlängerung gegen uns, 10:12. Irgendwie ist das mit der Verlängerung in dieser Saison nicht unser Ding, kein Wunder, wir stehen ja auch unten in der Tabelle, da ist das halt so. Ich schaffte es sogar im 1.Satz gegen Monreal eine 9:3-Führung noch abzugeben, 10:12, unfassbar. Doch dann gab´s 3 Sätze Tischtennis der besseren Art von mir, traute mich endlich auch mal die im Training so oft geübte Rückhand durchzuziehen und so kam Monreal überhaupt nicht dazu selbst anzugreifen. Ergebnis: 11:5, 11:7, 11:5. Muss mich jetzt mal selber loben, das war nicht schlecht! Aber es war noch nichts gegen das, was Felix in seinem letzten Heimspiel für den TTC Olympia zeigte. So engagiert habe ich den Kerl noch nie gesehen. Jubelte mit den Zuschauern über seine gewonnenen Punkte, brachte die Halle zum Kochen. Aber sein Gegenüber hatte auch einen besseren Abend erwischt, es war ein Klasse-Spiel. Im 4.Satz hatte Felix bei 15:14 eine Matchball, aber Kaiser wehrte königlich ab und nutzte seinen Satzball zum 17:15. Im 5.Satz zeigten beide noch einmal, wie dieser Sport richtig ausgeübt wird, am Ende war es wieder Felix, der mehr an sich glaubte, brachte das Ding mit 11:9 heim. Zeitgleich spielten an der Nebenplatte Thorsten und Nagel. Auch hier ging es in den 5.Satz. Thorsten gab alles, kämpfte, rackerte und ackerte und hatte bei 9:9 Angabe. Leider dann aber zwei leichtere Fehler, 9:11. Schade war´s. Also 7:7 im Gesamten. Jetzt Mehran gegen Gesenhues. Letzterer war anfangs scheinbar etwas nervös, das sah nicht so locker aus wie im 1.Spiel. So konnte Mehran den 1.Satz gewinnen, dann aber Satz 2 und 3 ein starker Karl, Mehran chancenlos. Im 4.Satz gab Mehran noch einmal alles, musste sich aber letzten Endes 9:11 geschlagen geben. 7:8- Schlussdoppel. Was in diesem Doppel dann abging war nicht mehr normal. Ein Ballwechsel geiler als der andere und ein frenetisch mitgehendes Publikum. Da hat wirklich alles gestimmt, außer dass die E´steiner im 4.Satz bei 10:8 Matchbälle hatten. Aber Marco und Kiet hielten dagegen, bogen den Satz um, 12:10. Der 5.Satz musste die Entscheidung bringen. Ausgeglichenes Spiel, die Ballwechsel wurden immer unglaublicher, die Zuschauer immer lauter, es hielt kaum noch einen auf seinem Sitz. 10:9 für E´stein, 3.Matchball - abgewehrt, 11:10 für uns, wieder Ausgleich - 11:11. Aufschlag Kiet, unglaublicher Rückhandretourn von Ignor über dem Tisch, Marco chancenlos, 11:12. Den letzten Punkt machten die Gäste dann auch noch, das Spiel war vorbei und wir waren mal wieder die unglücklicheren. Die Uhr zeigte 23.50 h, wir hatten sage und schreibe 4 Stunden und 20 Minuten gespielt und alle 12 Akteure versammelten sich an der Platte, klatschten sich ab und schüttelten die Köpfe ob diesem Match. Frisch geduscht strahlten die Herren Ignor, Best, Nagel und Gesenhues dann über alle 4 Backen, nochmal Glück gehabt! Uns blieb, wie so oft in dieser Saison, wieder einmal nur die Anerkennung des Gegners für die erbrachte Leistung. Da Ahrweiler Karla geschlagen hat, müssen wir nächste Woche in Cochem unbedingt gewinnen, um den 8.Platz doch noch zu erreichen. Mit der Leistung von gestern ist dies sicherlich zu bewerkstelligen, wir können mit erhobenem Haupt an die Mosel fahren. Ein Dank noch auf die andere Rheinseite, war ein Superspiel, hat Riesenspaß gemacht!!!

15. März, 2004 · 741 Views

Olympia - Adenau 1:10 nach Verlängerung

Tja, fast hätten wir die Sensation mit unserer "Mixmannschaft" geschafft, aber leider nur fast.... Da Kiet noch in Urlaub weilt und Michel noch verletzt ist, war von vorneherein klar, dass wir mit 2 Ersatzleuten spielen mussten. Allerdings musste dann auch Felix noch grippebedingt absagen, so dass die halbe Mannschaft ausfiel. Gott sei Dank hatte unsere Zweite spielfrei und griff uns in Person von Marco, Peter und Jörg unter die Arme. Die Gäste waren bereits über eine Stunde vor Spielbeginn in der Halle, bereiteten sich gründlichst auf das Match vor. Los ging´s mit unseren 2 neuformierten Doppeln, da blöderweise kein "normales Doppel" mehr übrigblieb. Peter und Thorsten zogen sich dabei gegen die Berens-Brüder ganz passabel aus der Affäre, zu gewinnen gab es da aber nichts. An Tisch 1 quälten sich Marco und Thomas mit dem unorthodoxen Spiel ihrer Gegenüber ab und fingen sich auch noch haufenweise Netzroller ein. Als ich im 4.Satz auch mal einen machte, gab´s im nächsten Ballwechsel direkt wieder die Retourkutsche....So war es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass wir schlussendlich 10:12 im Fünften verloren. Dafür machten Marco und Jörg ihre Sache umso besser, gewannen glatt mit 3:0. Im oberen Paarkreuz spielte Marco eine gute Partie gegen Josef Berens, im fünften Satz war allerdings nichts mehr drin, Zwischenstand 1:3. Ohne Chance war meine Wenigkeit gegen den besten Mann der Liga, H.J. Berens. Lediglich im 2.Satz gab´s 2 Satzbälle, das war es dann aber auch. Ja, lieber Kiet, da hast du dir das richtige Spiel ausgesucht um in Urlaub zu fahren. 2 Niederlagen erspart sozusagen, alter Schlawiner... In der Mitte gingen dann die 2 Olympia-Sorgenkinder der Rückrunde an die Platte. Thorsten, bisher nur ein Sieg in 2004, spielte trotz Grippe sein bestes Match in der gesamten Runde und kämpfte Drengwitz in einem sehenswerten Spiel mit 3:2 nieder. Da war er endlich wieder, der "Super-Sauer" von früher! An Platte 1 spielte Marco, bisher noch ohne jeden Sieg in der Rückrunde, ebenfalls groß auf. Ohne Probleme siegte er mit 3:1 gegen Friedrich, der weiß Gott nicht das bequemste Spiel hat. Es geht doch noch, Marco! Demnächst fortzusetzen in der 2.Mannschaft!! Ein glattes 3:0 legte Peter dann zur Freude seines weiblichen sächsischen Fanclubs hin und glich damit zum 4:4 aus. Das längste Spiel des Abends sahen wir dann zwischen Jörg und Strack. Und ich kann euch sagen, das war wirklich ein Match!! Die anwesenden Jugendlichen verstanden, so glaube ich, überhaupt nicht was da passierte. Meterhoch überquerte der Ball minutenlang das Netz, es war einfach galaktisch. Doch hatte Jörg das Spiel trotz allem meist im Griff und siegte letztendlich sicher mit 3:1, was uns die 5:4 Halbzeitführung bescherte. Danach wurde das Tempo dann wieder merklich angezogen, als Marco und H.P.Berens an der Platte standen.Dieser Hans-Peter liegt unserem Marco weitaus besser als sein Bruder und es gab wirklich tolle Ballwechsel zu bestaunen. Doch wie so oft an diesem Abend gingen die knappen Sätze immer gegen uns aus. Wenn es in die Verlängerung ging verloren wir halt. 11-mal gab es Verlängerung, nur einmal konnten wir daraus siegreich hervorgehen. Eine wahrhaft ernüchternde Bilanz, die aber auch zeigt, dass das gesamte Match durchaus hätte umgekehrt ausgehen können. Tja, und so unterlag auch Marco in der Verlängerung des Vierten. Am Nebentisch sahen wir das klassische Angiff- gegen Abwehrspiel. Ich zog Topspins was der Schläger hergab und es war fast unglaublich was für eine "Sense" dieser Josef Berens da in den Tisch hineinbohrte. Da wird schon jeder Schupfball zum Abenteuer. Leider verlor auch ich Satz 2 und 3 in der Verlängerung und so wurde aus einer möglichen 2:1-Satzführung eine 0:3- Niederlage. In der Mitte zeigte Thorsten auch in seinem 2.Spiel eine sehr gute Leistung und musste sich erst im fünften Satz geschlagen geben. Doch trotzdem Thorsten, das war ein klarer Aufwärtstrend gestern Abend! Marco ereilte dann das gleiche Schicksal wie auch meine Wenigkeit kurz zuvor: 0:3- Niederlage, doch davon 2 Sätze in der Verlängerung, es war einfach zum "Mäuse melken". Noch einmal Angriff gegen Abwehr: Birne gegen Strack. Irgendwie hatte man den Eindruck Peter wollte seinen Gegenüber mit Gewalt zerlegen. Ein Topspin nach dem nächsten, da kam kein Schupfball dazwischen. Doch trotzdem hätte es fast gereicht. Aber auch ein 9:11, 12:14 und 9:11 ist und bleibt letztendlich eine 0:3- Niederlage. Schade war´s, wir hätten uns einen Punkt irgendwie verdient gehabt. Bleibt nur eins: weiterspielen und das Glück einfach erzwingen, das klappt demnächst auch wieder besser. Moral und Leistung haben auf jeden Fall gestimmt. Ein Dankeschön noch an unsere 3 Ersatzmänner: gut gekämpft und gut gespielt und man konnte zu keiner Zeit merken, das wir eine zusammengewürfelte Mixtruppe sind. "Olympia" ist intakt. Zum Abschluss noch einen Gruß an den "alten Mann" aus Adenau: Nimm´s nicht so tragisch, lieber Hans-Peter, manche Leute haben halt einen Knick in der Optik oder sind einfach ganz schlechte "Altersschätzer".......Wenigstens an deinen schnellen Beinen hätte unser "Sternchen" ja ablesen können, dass du noch keine 58 bist.......

16. Februar, 2004 · 750 Views

Ein Pechvogel und der "Frau Benno- Salat"

Am Ende wusste es keiner von uns so richtig, sollten wir uns nun freuen oder sollten wir uns ärgern? Wir hatten zwar ein Unentschieden erreicht, waren aber die ganze Zeit in Führung, zwischenzeitlich sogar mit 3 Spielen. Doch am Ende reichte es nur zu einem Unentschieden, mit dem wir vor Spielbeginn aber hochzufrieden gewesen wären. Zum Spielverlauf: Marco und Kiet rangen in einem Klassespiel Wopo und Lüpke in 5 Sätzen nieder, Mehran und Thomas mussten sich in 4 Sätzen knapp geschlagen geben. Thorsten und Felix setzten ihren Aufwärtstrend fort und gewannen in 4 Sätzen, wir waren wieder einmal positiv aus den Doppeln gestartet. Im oberen Paarkreuz sahen wir anschließend ein Superspiel zwischen Marco und Auel. Beide Akteure gaben alles, Klasse-Ballwechsel konnten von den Zuschauern bestaunt werden in der gut beheizten Grundschulhalle von Ahrweiler. Marco kam auch arg ins Schwitzen und nutzte die Seitenwechsel um Käpt´n Toms gesamten Wasservorrat zu vernichten. Doch alles nutzte nichts, 10:12 hieß es im Fünften. Kiet gab sich währenddessen an der Nebenplatte keine Blöße und siegte ungefährdet in 4 Sätzen. Im mittleren Paarkreuz fand Felix trotz großem Einsatz kein geeignetes Mittel um einen starken Wopo zu gefährden. Thomas präsentierte sich weiter auf dem aufsteigenden Ast, die kleine Krise scheint fast überwunden. So siegte er in 3 Sätzen gegen einen keinesfalls schwachen Lüpke. Thorsten und Mehran brachten uns dann mit ihren Siegen im hinteren Paarkreuz mit 6:3 in Front. Endlich brach Thorsten den Bann und gewann sein 1.Einzel in der Rückrunde. Dabei zeigte er eine sehr gute Leistung und bewahrte auch endlich einmal in kritischen Situationen die Ruhe. Eine Klasse-Vorstellung bot auch Mehran am Nebentisch. In dieser Form ist er eine echte Verstärkung für unsere Truppe. Dass Kiet zur Zeit in einer Superform ist bewies er auch im 2.Einzel. Gegen Abwehrspieler spielt er ja bekanntlich äußerst ungern, doch mittlerweile hat er sich auch gegen diese Gegner stark verbessert. So unterlag er gegen Auel nur knapp in 5 Sätzen und ein Sieg war im Bereich des Möglichen. Marco kam 2 Sätze lang überhaupt nicht zurecht gegen Koslowski, verpasste aber leider die Chance den 3.Satz zuzumachen, wer weiß wie es dann weitergegangen wäre, er hatte sich nämlich immer besser auf den Gegner eingestellt. Doch auch hier wieder eine Niederlage in der Verlängerung, er war einfach der Pechvogel des Abends, was sich später noch einmal zeigen sollte.... Thomas enttäuschte auch gegen Wopo nicht, doch der war einfach bärenstark an diesem Abend, knallte jede Vorhand, sägte jede Rückhand auf den Tisch und sprang manchmal noch herum wie ein junges Reh. Alle Achtung, Wopo!! Felix kämpfte derweil am Nebentisch 4 Sätze gegen Lüpke. Auch hier zeigten beide Akteure eine sehr gute Leistung, die Zuschauer bekamen wirklich etwas geboten an diesem Abend und es war zu keiner Zeit ersichtlich, dass hier nur der Tabellenneunte gegen den Tabellenachten spielte. Auch im hinteren Paarkreuz sahen wir noch einmal guten Sport. Thorsten verlor knapp in 4 Sätzen, Mehran gewann sicher ebenfalls in 4 Sätzen. Somit waren wir 8:7 in Front vor dem Schlussdoppel. Doch dieses ging dann in den entscheidenden Sätzen zweimal in der Verlängerung gegen uns aus, so dass wir uns mit einem Unentschieden begnügen mussten. Fazit: Wir haben alle gut gespielt, Moral und Kampfgeist waren voll intakt und in dieser Verfassung werden wir noch ein paar Punkte einfahren in der Rückrunde und hoffentlich den angepeilten 8.Platz erreichen. A propos fahren: auf der Rückfahrt hatten wir dann noch eine Autopanne und einmal dürft ihr raten, wessen Auto es war! Klar, der Pechvogel des Abends war nun einmal unser Marco. So verbrachten wir noch eine halbe Stunde auf einem romantischen Autobahnzubringer bei sternenklarem Himmel und eiskaltem Wind Nähe Neuenahr.Und wäre nicht zufällig die Polizei vorbeigekommen (diesmal wirklich Freund- und Helfermäßig) es hätte noch viel länger gedauert. Entschädigt wurden wir dafür kurz nach Mitternacht im Vereinsheim, wo unsere Dritte eine Party schmiss. Essen + Trinken gab´s gratis, geschmeckt hat es auch super (besonders der Salat von "Frau Benno", oder war das etwa wirklich "Chefsalat", Benno?), Josef umärmelte alles und jeden ganz lieb, die Stimmung war schon richtig angenehm "ouzoschwanger" bei unseren "Oldies". So wurde der Abend noch gelungen abgerundet, ein Dankeschön an unsere Dritte von dieser Seite für die gute Bewirtung. Sowas müssten wir noch viel häufiger machen, solche Partys fördern den Vereinszusammenhalt. Klasse Jungs, gut gemacht!!

02. Februar, 2004 · 702 Views

Angedrohte Bombe platzte - ein "Verletzter !!

Im heimischen "Olympiastadion" begrüßten wir zum Kellerduell die Gäste aus der Kurstadt Bad Breisig. Jeder von uns hatte noch das denkwürdige Hinspiel mit der Bombendrohung und anschließender Spielverlegung im Kopf. Zu nachmittäglicher Zeit begannen wir ungewohnt konzentriert und konnten alle 3 Doppel für uns entscheiden, wobei natürlich der Sieg von Schmitt/Faraji gegen das gegnerische Einserdoppel herauszuheben ist. Aber bei diesem Extralob wollen wir natürlich die beiden anderen Doppel nicht vergessen, die ebenfalls eine gute Leistung brachten und uns erstmalig in dieser Saison eine 3:0-Führung bescherten. Zwei klare 3 Satz-Erfolge von Marco und Kiet folgten dann im oberen Paarkreuz. Dies ist ebenfalls ein Extralob wert, da beide ihren Gegnern in der Hinrunde noch unterlegen waren. Käpt´n Tom schloss sich dann an und siegte auch mit 3:0, so dass wir nun 6:0 in Front waren. Alles sah bis hierhin nach einem gemütlichen Nachmittag mit genügend Zeit für den anschließenden Umtrunk aus. Dann musste allerdings Felix gegen Müller mit 0:3 die Segel streichen. Er kam einfach nicht durch mit seinen Topspins gegen die "Breisiger Mauer". Thorsten unterlag im unteren Paarkreuz gegen Weber 1:3, und zeigte dabei nicht gerade beste englische Erziehungsschule, klärte dies jedoch später mit dem Gegner. Dann ging unser Mehran gegen Lüscher an die Platte, währenddessen nebenan Kiet im Spitzeneinzel gegen Röttgen spielte. Alles sah einige Zeit lang ganz normal aus, bis dann...ja, was geschah eigentlich? Röttgen kassierte einige Netzbälle gegen Kiet und kommentierte auch ansonsten fast jeden Ballwechsel. Dies schien Lüscher mächtig an die Nieren zu gehen. Jedenfalls wollte Herr Röttgen nur seinen Ball hinter Herrn Lüscher holen gehen, als die Bombe platzte! Werner "the general" Lüscher faltete seinen konsternierten Mannschaftskameraden lautstark eine halbe Minute derart zusammen, dass dieser überhaupt nicht mehr weiter spielen wollte. Tat es dann schließlich doch, allerdings wohl nur noch mit halbem Herzen und suchte nach seiner Niederlage auch schnell das Weite.Offen bleibt, ob er noch einmal spielt für die Kurstädter. Wollen hoffen, dass sich die erste Erregung legt, und der angekündigte Vereinsaustritt ausbleibt. Währenddessen hatte sich Lüscher an der Nebenplatte wieder abgeregt und lieferte gegen Mehran eins der besseren Spiele des Nachmittags. 11:13 hatte Mehran im Fünften das Nachsehen und als auch Marco verlor, stand es plötzlich nur noch 7:4. Nun war die Mitte gefordert. Im typisch deutschen Namensduell, Schmitt gegen Müller, ging es, wie schon in der Hinrunde, über 5 Sätze. Unser Käpt´n war zwar wieder einmal 0:2 hinten, zeigte aber einen deutlichen spielerischen Aufwärtstrend gegenüber dem Karlaspiel. Aber, wie auch gegen Karla, vergisst er zur Zeit die fünften Sätze dann auch zu gewinnen. So auch diesmal, 9:11 in einem schönen Match. Felix machte es da schon besser. In seinem zweiten Einzel zeigte er, dass er die deutliche Schlappe gegen Müller gut verdaut hatte und setzte sich mit 3:0 durch. Thorsten bekommt in der Rückrunde noch so recht kein Bein auf den Boden, unterlag auch gegen Lüscher. Doch trotzdem bin ich guter Dinge, dass unser Benjamin nächste Woche in Ahrweiler alles wieder rausreißt. Mehran brachte sein zweites Einzel sicher nach Hause, sein Gegenüber war immer wieder verdattert ob der Reichweite unseres jungen Riesen. Damit sind die ersten beiden Punkte in der Rückrunde auf der Habenseite verbucht und wir können etwas entspannter zum Spiel nach Ahrweiler fahren. Mit den Breisigern verbrachten wir noch eine nette Zeit im Vereinsheim bei Bier und Frikadellenbrötchen und auch Werner Lüscher hatte sich wieder abgeregt, der Puls war wieder in normalen Bahnen. Tja, da hatte der Käpt´n die Gäste vor dem Spiel noch mit der Hoffnung auf eine Bombenstimmung statt einer Bombendrohung begrüßt, doch dass diese dann so aussieht, war nicht in seinem Sinne...... Abschließend hier noch einen Gruß an den verlorenen Sohn aus Bad Ems, der uns telefonisch alles Gute für das Match wünschte. Wir sehen uns demnächst im Training, mein Lieber, dann besprechen wir bei einem Getränk mal deine weitere Laufbahn, da der Blick nach vorne geht und nicht zurück zu längst vergangenen Sünden.......

28. Januar, 2004 · 698 Views

5x5= -5

Stehst du hinten in der Tabelle hast du einfach kein Glück und wenn es dann ganz hart kommt, kommt auch noch Pech dazu. Dies hat damals schon Fußballikone "Kobra" Wegmann erkannt. Mehr gibt es eigentlich zu diesem Match auch nicht zu sagen. 5-mal in den Fünften gegangen, 5-mal verloren. Kurze Einzelkritik noch: Kiet: konnte ein 10:6 und 11:10 im 4.Satz gegen Dünker nicht zum Matchgewinn verwerten und kam nie richtig zurecht mit....na na na, das werde ich hier denn doch nicht verraten, schließlich haben wir noch ein paar Spiele und der "Feind" könnte ja mitlesen.... Marco: gut gespielt, letztendlich an den eigenen Angaben gescheitert, schade eigentlich Thomas: außer Kampf überhaupt nichts gewesen, schlechtestes Saisonspiel seit einigen Jahren. Sogar die eigene Angabe bei 16:16 verschlagen, das sagt alles.. Felix: mit Engagement und ein wenig Glück das erste Spiel gewonnen, im zweiten Einzel dann vollständig untergegangen, hatte aber Glück, dass es nicht mehr zählte ... Thorsten: Hundertprozentige Steigerung gegenüber dem Mendigspiel, aber leider momentan ein Verlängerungstrauma. Wartet schon auf gegnerische Faule, die dann natürlich auch kommen...ansonsten ansprechende Leistung. Mehran: Einzel gut gespielt, im Doppel mit Höhen und Tiefen, es fehlen hier die nötigen Angaben... Kurz und gut, wir haben verdient verloren aber auch einfach nicht mehr das nötige Selbstvertrauen wie in der vergangenen Saison. Da hätten wir dieses Spiel, wie auch fast alle anderen der Saison, zumindest einmal ausgeglichen gestaltet. Nur: Schwamm drüber, wir sehen, dass wir auch gegen die Spitzenmannschaften mithalten können und Punkte sammeln müssen wir in den nächsten 2 Wochen gegen die Mitabstiegskonkurrenten aus den Bädern Breisig und Neuenahr-Ahrweiler. Also Jungs, fleißig trainieren, in den nächsten beiden Spielen geht es um die sprichwörtliche Wurst!!

20. Januar, 2004 · 669 Views

Nicht ernst genug genommen...6:9 in Mendig

Gleich zum Rückrundenauftakt mussten wir beim Tabellenführer in der Eifel antreten. Schon bei der Begrüßung wurde uns klar gemacht, dass heute keine Gefangenen gemacht werden (ihr seid mit dem Besten da, was Olympia zu bieten hat; und wir werden euch deshalb, auch wegen des Hinrundenspiels, durchaus ernst nehmen), so ungefähr der O-Ton vom Mendiger Käpt´n Kraft. Na ja, ich sagte ihm halt, dass wir sie dann auch ernst nehmen, wenn das so ist usw. In den Eingangsdoppeln ein glückliches 1:2 gegen uns, da Marco+Kiet etwas neben der Rolle agierten und Felix und Thorsten erst im dritten Satz aufwachten. Dann ging aber die Post ab: 7:0 führte Kraft gegen Marco im Ersten, gewonnen hat aber unser Paucki!! Auch das gesamte Match konnte er dann nach 5 hochklassigen Sätzen für uns verbuchen. Am Nebentisch zeigte Kiet bei seinem Debüt im oberen Paarkreuz keinerlei Nerven. Ganz im Gegenteil zu seinem Gegenüber ("Meine Nerven liegen blank!!!", so der lautstarke Kommentar von Müller während des Spiels). Klare Sache für unseren Mann, wir waren 3:2 in Front. In der Mitte konnte Felix leider nur 2 Sätze mit Hoffmann mithalten, danach war Schicht im Schacht. Thomas spielte 3 Sätze totalen Mist, doch bei 6:10 im Vierten besann er sich und gewann das Ding noch irgendwie. Im Fünften wieder 1:5 und 2:7, doch immer wenn es dem Ende zugeht, zeigt der Käpt´n wo es langgeht,es reichte noch, wir waren noch mit 4:3 vorne. Hinten hatte Jörg keinen echten Gewinner drin gegen einen starken Court. Thorsten war wieder einmal zu überhastet und unkonzentriert, die Arbeit rief schon wieder.....Schade eigentlich, 4:5. Vorne dann zwei Galavorstellungen von Kiet und Marco!!!! Zum ersten Mal in dieser Saison vorne 4:0 gespielt. Klasse ihr zwei, so kann es weiter gehen!!! Leider hatte Thomas dann gegen Hoffmann keine Chance und musste im dritten Satz noch einen persönlichen Negativrekord verzeichnen: 7 der 11 Hoffmann´schen Punkte waren "Faule". Doch das war in diesem Match letztendlich auch nicht entscheidend, der Käpt´n war sowieso ohne Chance. Thorsten zog sein zweites Match vor und unterlag knapp gegen Court. Hoffe, das wird demnächst besser, sollten dem Kerl vielleicht einfach mal ein paar Tropfen Galama einflößen vor dem Spiel. 6:7 vor den letzten beiden Einzeln. Und die gingen beide in den 5.Satz. Doch leider konnten sowohl Felix als auch Jörg trotz Riesen-Kampfgeist diesen nicht gewinnen, so dass wir am Ende mal wieder mit leeren Händen dastanden. Wieder einmal das Lob vom Gegner gut gespielt zu haben usw.... Punkte wären mir lieber... Weiter geht es, am Samstagnachmittag gegen Karla. Auf der Leistung gegen Mendig können wir sicher aufbauen. Mal schauen, vielleicht können wir ja dem Tabellenzweiten aus Karla ein Bein stellen!!

16. Januar, 2004 · 676 Views

Motor stockte am Nürburgring

Zum letzten Spiel der Vorrunde reisten wir nach Adenau, die in der Tabelle nur einen Punkt vor uns standen. In den Eröffnungsdoppeln gab es die erwartete Niederlage von Thomas/Torri gegen die 2 Spitzenspieler der Gastgeber, am Nebentisch verloren aber auch Kiet/Marco überraschenderweise ihr erstes Eingangsdoppel der Saison. Dafür konnten Felix/Thorsten an Doppel 3 erneut punkten, es geht aufwärts mit den beiden! Im vorderen Paarkreuz hingen die Trauben sehr hoch. Der Gastgeber verfügt hier über 2 Spieler, die auch in einer höheren Klasse eine gute Rolle abgeben. Lediglich 2 Satzgewinne waren für uns zu verzeichnen. Der Knackpunkt zu unseren Ungunsten in diesem Match war aber nicht das zu erwartende 0:4 im oberen Paarkreuz, sondern das 1:3 in der Mitte. Schwierigkeiten gegen Brett 3 waren auch hier eingeplant, aber das der gegnerische 4-er beide Spiele gewinnt, das hatten wir so nicht auf unserer Rechnung. Aber der hatte anscheinend in der Kabadose übernachtet, denn sowohl Kiet als auch Felix hatten keine echte Gewinnerchance. So nutzte uns auch das 2:0 hinten nichts mehr, der Käse war bei 4:9 geschnitten. Nun stehen wir nach der Hinrunde mit nur 3 Siegen und 6 Niederlagen da. Das bedeutet "Abstiegskampf pur" in der Rückrunde. Jeder Punkt ist wichtig, auch gegen die vorderen Mannschaften müssen Erfolge her, dann tun evtl. Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten nicht ganz so weh. Doch bin ich guter Hoffnung, dass das verbliebene 5-er Team sich in der Rückrunde noch ein wenig steigern kann. Wie auch die letzten Begegnungen schon gezeigt haben, haben wir uns nun an das Niveau der neuen Klasse gewöhnt, keine Truppe wird mehr über- oder gar unterschätzt. Zu letzterem besteht auch wirklich keine Veranlassung. Bleibt zu hoffen, dass die Ersatzregelung in der Rückrunde reibungslos läuft, die beiden Mannschaftsführer haben jedenfalls die Termine schon koordiniert.

15. Dezember, 2003 · 706 Views

Badisches Blut und Berliner Latschen

Bad Breisig "die Zweite" war angesagt am Donnerstag. Nachdem wir letzte Woche aufgrund einer Bombendrohung im nahen Hotel "4 Jahreszeiten" nicht spielen konnten (sicherlich einer der spektakulärsten Spielausfälle der Vereinsgeschichte), mussten wir mitten in der Woche dieses Match, Letzter gegen Vorletzter, nachholen. Und es wurde ein richtiger Abstiegskrimi! Die Gastgeber, die uns fast von der gesamten Ligakonkurrenz als absolut schwächste Mannschaft dargestellt wurden, entpuppten sich als erfahrene Truppe, die nicht immer den "geradesten" Ball spielt. Als erstes Problem jedoch erwies sich der Hallenboden: Käpt´n Tom konnte dort in seinen Basketballschuhen Schlittschuh laufen! Gott sei Dank war "Ersatzbirne" als Zuschauer mitgekommen und hatte ein paar brandneue TT-Schuhe in der (fast) passenden Größe dabei. Eins schon mal vorweg: Ohne diese Latschen wäre das Spiel anders ausgegangen! Zum Spiel: In den Doppeln das gewohnte Bild: Kiet/Marco gewannen im Fünften, Doppel 2 ging zum 5.Mal in dieser Saison im 5.Satz verloren. Erfreulich dann, dass Thorsten/Felix mal wieder gewannen und uns mit 2:1 in Führung brachten. Anschließend auch Marco souverän, wohingegen der Käpt´n seine liebe Mühe hatte mit dem unorthodoxen Spiel der Nr.1 des Gastgebers (der eigentlich die Nr.2 ist, Brett 1 hat aber gefehlt): 1.Satz verloren, 2.Satz 2:8, es sah nicht gut aus. Doch ein vorbildlicher Käpt´n gewinnt den 2.Satz noch, schließlich ging es in den Fünften, den der Käpt´n mit viel Kampfgeist 11:9 gewann. Gewohntes Bild dann bei Kiet: Sieg in 4 Sätzen! Doch Felix musste dann mit 0:3 die Segel streichen und auch Torri fand nie richtig ins Spiel. Gott sei Dank gewann wenigstens Thorsten "the voice" Sauer, so dass wir nach dem 1.Durchgang 6:3 vorne lagen. Marco hatte leider gegen das Spitzenbrett der Kurstädter mit 1:3 das Nachsehen. Doch nicht Marco lief weg nach der Niederlage, nein, sein Kontrahent zog es vor direkt nach Hause zu gehen. Naja, wird Wichtigeres zu tun gehabt haben, als den Mannschaftskameraden beim Bälle schubsen zuzuschauen. Nun lag es an Thomas den Abstand zu wahren. Zum 3.Mal an diesem Abend ging er in den 5.Satz. Und bei 1:5 -Rückstand schien die Birne schon geschält. Ausgleich 5:5, doch dann wieder 5:9. Mittlerweile mit Blasen an beiden Füßen zeigte der Käpt´n dann was es heißt, wenn man in der Olli-Kahn-Stadt Karlsruhe geboren ist und zusätzlich zu 50% Blut aus dem badischen Leimen in den Adern fließt: das sind beste genetische Voraussetzungen für Kampfgeist und höchste Konzentration in dem Moment, in dem es um die "Wurscht" geht. Also wurde das Ding in bester Boris-Becker-Tradition umgedreht, der Gegner quasi niedergerungen. Die letzten 6 Punkte gingen nach teilweise spektakulären Ballwechseln alle an den Olympia-Mann - 11:9 gewonnen! Sogar Sportwart Torri war voll des Lobes:"Da gehst du doch bestimmt heute mit ´ner Schwellung ins Bett!" Hierzu kein Kommentar von meiner Seite - bleibt mein Geheimnis! Dann geschah allerdings noch etwas Unglaubliches: Kiet verlor mal wieder!! Dazu hatte er sich heute den denkbar ungünstigsten Abend ausgesucht. Doch Felix bügelte das mit einem glatten 3:0 wieder aus - 8:5. Auch Thorsten musste dann noch eine Niederlage einstecken, es lag nun an Torri den Sack zuzumachen. Und das erledigte unser Sportwart mit Bravour, glatter 3:1-Sieg. So konnten wir uns dann, mittlerweile nach Mitternacht, mit einem Sieg auf den Heimweg machen. Danke auch an Maskottchen Silvia, die endlich mal wieder von Anfang an dabei war. Übrigens: ihr Kommentar zur Situation bei meinem Match, Spielstand 5:9 im Fünften: "Die Lage war sehr ernst und angespannt!" Ja, so kann man es auch ausdrücken, mein Schatz!

15. Dezember, 2003 · 758 Views

GooooooooOlympia - wir sind wieder da!!!!!!

Endlich: die Wende ist geschafft!!! Nachdem wir am Freitag in Breisig aufgrund einer Bombendrohung nicht spielen konnten, haben wir den heißersehnten Sieg in Mülheim geschafft. Alle 6 Akteure konnten beim ersten Auswärtssieg Einzel gewinnen, das ist besonders gut fürs Selbstvertrauen. Erfreulich auch, dass die Knochen und Muskeln von Käpt´n Tom gehalten haben und er sogar noch einen Sieg einfahren konnte nach 6 Wochen Trainingspause. Überzeugend die Leistungen von Kiet im mittleren Paarkreuz, der Kerl ist zur Zeit nicht zu schlagen. Auch Marco buchte vorne beide Spiele für uns, obwohl es im ersten Match lange Zeit gar nicht gut aussah.Aber so einfach hat er sich ja noch nie besiegen lassen, da wird immer um jeden Ball gekämpft. Felix erreichte ein 1:1 in der Mitte, hatte bei seiner Niederlage etwas Pech, brachte seine Leistung. Ein 1:1 gab es auch für Thorsten unten. Gegner Nummer 1 war sehr stark, und im zweiten Match gelang es unserem Jüngsten endlich einmal wieder einen fünften Satz zu gewinnen - und dann auch noch in der Verlängerung. So darf es weitergehen. Ersatzmann Mehran hatte seinen Gegenüber sicher im Griff und ist in dieser Verfassung sicherlich ein Mann für die Zukunft. Jetzt gilt es am Donnerstag im Nachholspiel in Bad Breisig (20.45h) den nächsten Sieg zu landen, damit wir mal aus dem tiefsten Tabellenkeller raus kommen. Dann steht noch Adenau an, da wird es sicherlich schwer zu punkten, sollte aber in der Verfassung von gestern abend nicht unmöglich sein. Der Bann ist auf jeden Fall gebrochen, vor ein paar Wochen hätten wir dieses Match sicherlich noch 7:9 verloren. Jetzt geht´s los: GoooooooooOlympia!!!!!!!!!!!

23. November, 2003 · 742 Views

Nachtrag: Olympia - Mendig 6:9

Die Vorzeichen standen denkbar schlecht für unsere Jungs im Spiel gegen den Tabellenführer aus der Eifel: Käpt´n Tom war verletzungsbedingt nur Zuschauer udn auch Michel Wahl war nicht am Start. Da unsere Zweite in der früher einmal gefürchteten Ockenfels-Arena selbst jeden Mann benötigte, kamen Josef und Lutz aus der Dritten zu ihrem Debüt auf Rheinlandebene. Mut sollte ihnen ihre gewohnte Begrüßung geben. Doch war vom Team-Spirit bis zum 1:7 wenig zu sehen, wenngleich alle Jungs verbissen kämpften. Besonders Felix hatte Pech in seinem 5-Satz-Match gegen Müller. Eine 4:0-Führung im letzten Satz reichte leider nicht aus. Doch dann kam der "Ersatzjupp" und zeigte den Eifelanern einmal wie in der Kreisliga gespielt wird!! Sein souveräner 5-Satz-Sieg war das Signal zur Aufholjagd. Marco und Kiet überzeugten im vorderen Paarkreuz mit ihren Siegen und verkürzten auf 4:7. Als dann auch noch Felix seinen Gegenüber niederrang, schöpften wir wieder etwas Hoffnung. Leider war aber Thorsten im mittleren Paarkreuz überfordert, 5:8. Doch dann war ja da noch der Mann aus der Dritten. Mit seinem zweiten Gegner machte der Josef wenig Federlesens, bügelte ihn 3:0. So musste unser frisch geduschter Lutz nochmal ran. Leider erwies sich "Hasi" auf der anderen Tischseite aber als zu treffsicher und rettete die Mendiger ins Ziel. Tja, die Moral ist in Takt, aber wir verlieren halt ständig knapp. Da helfen auch die ganzen (mittlerweile schon gewohnten) Komplimente der Gegner wenig; Punkte müssen endlich mal her. Vielleicht klappts ja in Breisig. Auf ein Neues, Jungs!!!

23. November, 2003 · 780 Views

Nachtrag:4:9 in Karla

Frohen Mutes machten wir uns auf den Weg zur einzigen verlustpunktfreien Mannschaft der 3.Rheinlandliga. Und nachdem der Karlaer Hoffotograf seine Arbeit getan hatte, konnte auch endlich Tischtennis gespielt werden. Wir legten auch direkt los wie die Feuerwehr. Der gewohnte Sieg unseres Einserdoppels brachte Sicherheit. Am Nebentisch spielten Michel und Thomas das Spitzendoppel des Gastgebers zwei Sätze lang förmlich an die Wand. Aber im Dritten bekamen sie den Sack nicht zu, unterlagen 19:21. Und auch im Vierten reichte eine 7:3-Führung nicht aus. Also gings in den fast schon obligatorischen fünften Satz. Bei 3:1-Führung ereignete sich dann die spielentscheidende Szene für den ganzen Abend. Ohne Fremdeinwirkung "riss" Käptn Toms Wade - weiterspielen ausgeschlossen. Die Stimmung sank gegen Null, wir haben anscheinend das Pech gebucht diese Saison. Doppel 3 ging dann dank starker Leistung von "Ersatzbirne" an uns. Dann klappte allerdings nicht mehr viel, lediglich Kiet verbuchte noch 2 Einzel für unsere Farben. Anschließend fuhren wir dann flugs ins Krankenhaus. Dort wurde dem Käpt´n ein paar Wochen Pause verordnet. Gott sei Dank haben wir in nächster Zeit nicht so viele Spiele. An dieser Stelle noch vielen Dank für die zahlreichen Genesungswünsche, besonders an die sympathischen Jungs aus Karla.

23. November, 2003 · 723 Views

4 Stund´ Bällscher geschubst - nix genutzt

Im 2.Match des Tages erwarteten wir unsere Freunde vom Lokalrivalen TV Moselweiß. Die Wiedersehensfreude nach 4 Jahren ohne Derby war derart groß, dass wir uns über 4 Stunden miteinander „beschäftigten“ und 71 von möglichen 80 Sätzen spielten. Die zahlreichen Zuschauer brauchten ihr Kommen also nicht bereuen, es sei denn sie hatten ohnehin schon vorher Herzprobleme. Schon bei den Eingangsdoppeln lag die Vermutung nahe, dass hier nur die willenstärkere und/oder glücklichere Mannschaft die Halle als Sieger verlassen würde. Dang/Pauck gegen Zehe/Metternich und Schmitt/Wahl gegen Wittke/Keller, damit gings schon los: Super-Tischtennis an beiden Platten und das jedes Mal 5 Sätze lang. Kiet und Marco waren an Platte 1 die etwas glücklicheren und gewannen Satz 4 und 5 in der Verlängerung. Bemerkenswerte Ballwechsel auch an Tisch 2, Michel und Thomas hatten ihre Nachmittagsform konservieren können. Gegen die bisher ungeschlagenen Wittke/Keller sah es nach 2:1-Satzführung und 8:4 im Vierten bereits so aus, als sollten sie das 2.Klasse-Doppel an diesem Tag in die Schranken weisen können. Doch leider konnten sie 3 Matchbälle in der Verlängerung nicht nutzen und unterlagen dann im Fünften. Thorsten und Felix spielten sich mit ihrem 4-Satz-Erfolg endgültig aus der kleinen Krise und brachten uns 2:1 in Führung. Allerdings hieß es dann bald 2:3, da Marco mit einem Kantenball 9:11 im Fünften gegen Zehe unterlag und auch Thomas gegen Wittke mit 1:3 die Segel streichen musste. Ein verdienter 3:1-Erfolg von Kiet gegen Metternich bedeutete den Ausgleich und Felix hatte es bei 10:6-Führung im Fünften gegen Keller in der Hand uns wieder in Front zu bringen. Doch leider ging dieses Match noch mit 13:15 in die Hose. Nicht viel Federlesens machte anschließend Michel und schickte Elsen mit einer 0:3-Packung wieder auf die Bank. Auch Thorsten war gegen Lonien jederzeit Herr über die Situation, wir waren wieder mit 5:4 vorne. Im Spitzeneinzel Marco gegen Markus gab es denn auch Spitzentischtennis zu sehen. 2:1 Sätze lag Marco in Front und im 4. Hatte er bei 10:9 Matchball, konnte ihn aber nicht nutzen. An der Nebenplatte beschlossen Thomas und Michael den Satz noch gerade zu Ende zu schauen, bevor sie ihr Match beginnen. Sie hätten sich mal besser einen Stuhl geholt!! Hin und Her ging es, meist gab es Satzball für Wittke, aber auch Marco hatte noch 2 Matchbälle. Letztendlich beendete Markus mit einem Netzroller zum 20:18 den Satz. Im Fünften war dann bei Marco etwas die Luft raus, Wittke gewann. Thomas agierte gegen Zehe etwas kraftlos, so ein Koppelspiel is halt nix für Raucher Mitte Dreißig. Doch gekämpft hat er trotzdem und es hätte auch fast gelangt, doch Zehe gewann am Schluss, wie auch schon zuvor gegen Marco, mit 11:9 im Fünften. Wir waren also wieder mit 5:6 hinten. Doch unser “ Spieler des Tages“ glich dann zum 6:6 aus. Kiet war auch von Keller nicht zu stoppen, blockte, konterte und schoss was der Schläger hergab. Im Fünften hatte Keller nichts mehr entgegenzusetzen und kassierte seine 1.Saisonniederlage. Auch Felix rappelte sich nach 1:2-Satzrückstand gegen Metternich noch einmal auf und siegte dank einer großen Energieleistung klar im Fünften. 7:6 für Olympia! Michel fand gegen Lonien kein Mittel, haderte mit sich selbst und musste dem Gegner zum 3:0-Erfolg gratulieren. Auch bei Thorsten sah es nicht gut aus: 0:2 war er nach Sätzen hinten, aber dann gings nochmal los. Er konnte zum 2:2 ausgleichen, im Fünften klappte dann aber nicht mehr viel, so dass wir mit einem 7:8 ins Schlussdoppel gingen. Zum Abschluss des Abends, wir bewegten uns auf Mitternacht zu, gab es dann noch einmal ein schönes Match., aber die etwas Besseren hatten das falsche Trikot an, wir mussten uns bereits zum 2.Mal in der noch jungen Saison mit 7:9 geschlagen geben. Fazit: ein Superspiel von beiden Seiten, ein 8:8 wäre das gerechte Ergebnis gewesen, aber wir haben halt unsere zahlreichen Matchbälle (Thomas/Michel, Felix und Marco) nicht nutzen können.

29. September, 2003 · 836 Views

Top-Doppel eliminiert - Match gewonnen

Es war „Großkampftag“ angesagt im Stade Lothar-Reinmann. Nachmittags erwarteten wir die Gäste aus Cochem, am Abend dann den Lokalrivalen TV Moselweiß. Der TV Cochem trat leicht ersatzgeschwächt an, hatte aber immer noch die zwei stärksten Spieler der Klasse im oberen Paarkreuz aufzuweisen. So war es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass wir im oberen Paarkreuz keine Punkte machen konnten. Sowohl Marco als auch Thomas verloren nach guten Spielen mit 1:3 gegen Etzkorn. Gegen Angst fabrizierte ein zu übereifriger und etwas glücklos agiereneder Käpt´n Tom die Fehler selbst. Marco hingegen spielte ruhiger und hatte im 5.Satz sogar Matchball, war aber letzten Endes auch ohne Fortune. Erfreulich waren die Doppel. Nachdem wir zuletzt immer mit 1:2 ins Match gestartet waren, konnten wir dieses Mal ein 3:0 verbuchen. Besonders hervorzuheben ist hier der 3:1-Sieg von Michel und Thomas, die gegen die eben erwähnten Angst/Etzkorn ein Riesenmatch spielten. Sie ergriffen konsequent die Initiative und wenn unsere beiden dann mal anfangen zu treffen, dann sind auch solche Gegner machtlos. Stark präsentierte sich auch unser mittleres Paarkreuz: Kiet war gegen Cornely nie gefährdet und gegen Ohlberger kämpfte er sich im 5.Satz durch. Auch Felix mit guter Leistung gegen Cornely, gegen Ohlberger musste er sich jedoch nach großem Kampf mit 9:11 im Fünften geschlagen geben. Auch im unteren Paarkreuz konnten wir uns über eine 3:1-Bilanz freuen. Lediglich Michel musste seinem Gegenüber zu einem 5-Satz-Erfolg gratulieren. Thorsten brachte endlich mal wieder einen 5.Satz nach Hause und spielte auch im 2.Match sicher. Insgesamt gesehen eine gute Leistung des gesamten Teams. Den ersten Sieg haben wir letztendlich der wiedererlangten Doppelstärke zu verdanken.

29. September, 2003 · 681 Views

Anfang verpennt - erneut verloren

Gegen den Mitaufsteiger aus Ahrweiler wollten wir am Samstag die ersten Punkte in der neuen Spielklasse einfahren. Alle 3 Doppel waren hart umkämpft und es wurde sehr guter Sport gezeigt. Leider verloren wir zweimal zu 9 im Fünften, so dass wir erneut mit 1:2 aus den Doppeln gingen. Doch Marco glich dann mit guter Leistung zum 2:2 aus und konnte somit sein erstes Match in dieser Saison gewinnen. Die nächsten 5 Einzel gingen dann allesamt an den Gast, unsere Jungs waren wieder zu überhastet und hektisch. 2:7 der Zwischenstand nach der ersten Runde Einzel. Doch dann kam noch einmal ein wenig Spannung auf, als sowohl Marco als auch Thomas ihre Gegenüber relativ glatt mit 3:1 bezwangen. Kiet und Felix machten ihre Sache dann genauso gut und auf einmal waren wir wieder bis auf einen Punkt dran. Im unteren Paarkreuz gab es dann zwei Fünf-Satz-Spiele, für Spannung war gesorgt. Michel kämpfte gegen den, laut eigener Aussage, führenden in der ewigen Rangliste der Bezirksliga, ein natürlich nicht gerade leichtes Unterfangen! Leider kam Michel anfangs des fünften Satzes etwas von seiner Linie ab und geriet mit 1:6 in Rückstand. Ein Time Out und neue Konzentration brachten in noch einmal heran, aber es langte halt nicht mehr ganz, 8:11. Auch Thorsten kämpfte, doch auch bei ihm fehlte zwischendurch ein wenig die Konzentration, er hatte Zeitdruck, musste noch auf die Arbeit. Auch dieses Match ging dann mit 9:11 im Fünften an die sympathische Truppe aus Ahrweiler. Tja, somit war das Match zu Ende, wir standen wieder mit leeren Händen da. Jetzt kommt in 2 Wochen das schwere Koppelspiel gegen Cochem und Moselweiß. Da gilt es dann den absoluten Fehlstart zu verhindern, was sicherlich nicht einfach wird. Der gesamten Truppe fehlt ein wenig die Lockerheit der vergangenen Saison. Viel zu hektisch und den Punkt erzwingen wollend wird momentan gespielt. Auch in dieser Klasse wird aber nur "mit Wasser gekocht", das muss jetzt mal unbedingt in unsere Köpfe rein. Nicht jeder Ball muss mit 180 km/h dem Gegner um die Ohren geschossen werden. Motto für die Zukunft: mehr den Schädel zum Denken einsetzen beim Spiel und nicht mit ihm durch die Wand laufen wollen.

14. September, 2003 · 696 Views

Bittere Pille zum Saisonauftakt

Zum 1.Spiel in der III. Rheinlandliga mussten wir am Samstag in Niederberg, bei der neugegründeten Spielgemeinschaft E´stein/Niederberg, antreten. Die Gastgeber, ohnehin schon einer der Mitfavoriten auf den Meistertitel, traten direkt mit 7 Leuten an; auch der beim Saisonauftagkt fehlende Monreal war mit von der Partie, griff allerdings nur im Einzel ins Spielgeschehen ein. Im Einzel pausierte dafür Kaiser, an seiner Stelle spielte Gesenhues. In den Eingangsdoppeln gab es direkt mal eine Klatsche für Schmitt/Wahl gegen Best/Ignor, allerdings glichen Pauck/Dang wieder zum 1:1 aus. Das 3.Doppel ging unnötigerweise mit 8:11 im Fünften an die Gastgeber. Anschließend holten sich sowohl Marco gegen Ignor und Thomas gegen Best eine 0:3-Packung ab. Willkommen im 1.Paarkreuz der III.Rheinlandliga!!!! Zwischenstand 1:4! Felix (gegen Monreal) und Kiet (gegen Schmitz) drehten den Spieß dann um, gewannen beide mit guten Leistungen 3:0, somit waren wir wieder dran. Anschließend mussten Thorsten und Michel an die Platte. Wir ahnten wenig Gutes, da beide in den letzten Wochen bzw. Monaten den Schläger nicht in der Hand hatten und deswegen auch schon vor dem Spiel einen "Termin" beim Käpt´n hatten. Besserung wurde gelobt, die Taten müssen nun folgen, denn wir brauchen unbedingt die Punkte hinten um in dieser Klasse gut mitzuspielen. Michel konnte zwar in Satz 1 und 2 mit 9:7 gegen Gesenhues in Führung gehen, gewonnen hat er trotzdem keinen und im Dritten war nichts mehr drin. Thorsten führte 2:0 Sätze gegen Enkirch, der sich daraufhin steigerte und Satz 3+4 für sich entschied. Im Fünften zeigte Thorsten dann eine konzentrierte Leistung und brachte uns wieder auf 4:5 heran. Nun war es an Marco und Käpt´n Tom die Schlappen aus dem ersten Spiel auszugleichen.Leider fand Marco trotz großem Willen und Einsatz kein durchschlagendes Rezept gegen Best und verlor erneut mit 0:3. Thomas konnte im ersten Satz 2 Satzbälle gegen Ignor abwehren und noch gewinnen. Anschließend war Schluss mit lustig, Thomas kniete sich wie gewohnt ins Match rein und ließ Ignor keine Chance mehr. Wir blieben also dran:5:6. Nun konnte die Mitte uns erstmals in Führung bringen. 10:8 bei eigenem Aufschlag und 1:1 in Sätzen stand es zwischen Kiet und Monreal. Leider konnte Kiet den Satz nicht zumachen und musste sich dann nach harter Gegenwehr mit 9:11 im Vierten geschlagen geben. Besser machte es Felix: In überzeugender Manier besiegte er Schmitz mit 3:1 und verkürzte somit auf 6:7. Michel, bei dem sich Hoch und Tief ständig abwechselten, brachte sein Match gegen Enkirch ebenfalls mit 3:1 nach Hause. Derweil an der Nebenplatte Thorsten gegen Gesenhues 2 Sätze lang recht bescheiden aussah. Doch dann hatte er die richtige Einstellung gefunden und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im Fünften jedoch zeigte Gesenhues eine sehr gute Leistung und gewann letztendlich verdient. Schlussdoppel war angesagt zwischen Kiet/Marco und Best/Ignor. Und hier bekamen die Zuschauer (an dieser Stelle besten Dank für die Unterstützung durch unsere Zweite) noch einmal richtig geilen Sport geboten. 2:1 führten unsere Jungs nach Sätzen und im Vierten sah es lange Zeit so aus als würden wir hier noch einmal mit einem Unentschieden davonkommen. Doch bei 8:7 im Vierten für unsere Jungs konterte Ignor einen Superball von Kiet in wahrschienlich unnachahmlicher Weise: ca. 2-3 Meter hinter dem Tisch grub er dieses Ding kurz vor dem Boden aus dem Lauf mit der Rückhand aus und zog es longline an unserem verdutzten Marco vorbei. Davon aufgepuscht bogen die Esteiner den Satz noch um. Im letzten Satz wurde dann aus einem 5:5 ein 5:10 und schlussendlich ein 7:11. Fazit: Wir sind in der neuen Klasse angekommen, zum Gewinnen reicht es aber noch nicht. Wollen wir die anstehenden schweren Heimspiele gegen Cochem und Moselweiß siegreich gestalten, so muss vor allem von Thorsten und Michel Trainingsfleiß her. Doch bin ich da guter Dinge und dann sieht die Tischtenniswelt auch schon wieder besser aus und wir werden auch diesen Mannschaften das Leben ganz schön schwer machen können. Auf Jungs, packen wir es an!

08. September, 2003 · 758 Views

Dramatik, Tränen, Emotionen-8:8 in Mülheim

Samstag, 22.03: Heute abend gehts um die Wurscht, es muss mindestens ein 8:8 her, um den 1.Tabellenplatz zu behaupten. Hochkonzentriert begeben sich unsere 6 Cracks, begleitet von einer großen Fangemeinde (an der Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die uns so tatkräftig unterstützt haben!!!!, in die Höhle des Löwen, die Jahnhalle in Müllem. Der Gegner tritt direkt mit 7 Leuten an, kann uns aber nicht groß einschüchtern, wir sind auch bereit es mit einer Übermacht aufzunehmen. Marco und Kiet hatten sich für dieses Match eine ganze Menge vorgenommen, da sie beim 7:9 im Hinspiel allein 6 Punkte abgegeben hatten. Und sie spielten wie im Rausch, setzten bereits eine erste "Duftmarke". 3:0 hauen sie Liesenfeld/Thill von der Platte, zerlegen sie nach allen Regeln der Tischtenniskunst. Am Nebentisch sehen sich Felix und Thorsten immer wieder in die Defensive gedrängt, können den 1:1 Ausgleich nicht verhindern. Im 3.Doppel, Mattlener/Mebus - Schmitt/Wahl geht es 5 Sätze lang hin und her, ehe sich Thomas und Michel letztendlich durchsetzen können und damit das erste Etappenziel, positiv aus den Doppeln rausgehen, erreichen. Zeitgleich geht auch das 1.Einzel, Rünz-Dang über die volle Distanz. Bereits mit 0:2 Sätzen hinten, kämpft sich unser "Sorgenkind" der letzten Wochen vor den Augen seiner Frau und der zahlreich mit angereisten Sippschaft immer besser ins Spiel, gewinnt den Dritten in der Verlängerung und zeigt anschließend wie asiatische TT-Spieler mit Deutschen umgehen können. Der TTC ist mit 3:1 in Front. Thill gegen Pauck: noch nie hatte Marco gegen seinen Gegner gewinnen können, doch der heutige Abend, das war sein großer Auftritt! Mit beeindruckender Kampfkraft, höchster Konzentration, sehr guter Technik und einer guten Spielübersicht ließ er Thill nie eine Chance und erhöht auf 4:1. An der Nebenplatte spielte sich derweil das nächste 5-Satz-Match ab. Käpt´n Tom hatte sich bereits die letzten 2 Wochen Gedanken gemacht, mit welcher Taktik er dieses Match gewinnen kann, und die war letztendlich auch erfolgreich. Mit enormem Siegeswillen und Kampfkraft konnte er Liesenfeld mit 3:2 bezwingen und auf 5:1 erhöhen. Als nun auch Felix gegen Mattlener im 5.Satz 4 Matchbälle hatte, sah alles wunderbar für uns aus. Die Anhänger des TTC waren bereits in Champagnerlaune, doch Felix verschlug einen Riesen-Turm bei 11:10 und unterlag zum Schluss mit 13:15. Na ja, macht nix, jetzt kommt ja unser stärkstes Paarkreuz an die Reihe. Doch wie schon im Hinspiel war Thorsten gegen einen starken Mebus ohne jede Chance und unser Michel brachte gegen Stobutzki ebenfalls kein Bein auf die Erde. Die Mülheimer waren wieder dran, 5:4. Unbeeindruckt von der "big Aufhole" des Gastgebers schlachtete Marco Joachim Rünz mit 3:0 ab. Wo immer der keineswegs schwache Rünz auch hinspielte, Marco war schon da und gab die passende Antwort. Eine Super-Leistung unseres heute überragenden Akteurs!!!!! Auch Kiet gab alles gegen Gerd Thill, fand aber leider kein durchschlagendes Mittel gegen den Verteidigungskünstler. Zeitgleich musste auch Felix die Überlegenheit von "Thin Lizzy" anerkennen, der noch etwas verärgert über die vorangehende Niederlage, wirklich alles gab um die Mülheimer im Spiel zu halten. Jetzt hatten wir den Salat, von der schönen 5:1 Führung war nichts mehr da. Bei 6:6 hieß es nun noch einmal von vorne anfangen! Die mittlerweile immer zahlreicher werdenden Zuschauer, zwischendurch dachte ich auch einmal unseren Präsidenten zu sehen (war aber falsch geguckt, weiß aber sowieso noch kaum wie der aussieht), gaben jetzt wohl nicht mehr allzu viel auf den TTC. Von Seiten der Mülheimer wurden nun Mattlener und Mebus an die Tische geschickt, um gegen Thomas und Michel Siege einzufahren. Mattlener, an diesem Abend bester Akteur der Gastgeber, gelang dies auch. Käpt´n Tom fand nie ein Mittel, um dem Gegenüber sein Spiel aufzuzwingen, vielleicht hatte er sich auch zu sehr auf sein erstes Match konzentriert. Im Match Mebus - Wahl gab es lange und erstaunliche Ballwechsel zu bewundern. Doch dieses Mal behielt unser Michel die Nerven und konnte so unseren Thorsten mit einem 7:7 Zwischenstand zum letzten Einzel an die Platte schicken. Und der spielte ganz souverän gegen den Mann, der keine Fehler macht - zumindest tat Thorsten dies 2 Sätze lang. Satz 3 und 4 ging dann klar an den Mülheimer, der 5.Satz musste die Entscheidung bringen. Und auch da sah nicht gut aus für den Olympianer. 3:6 stand es und unsere Aufstiegshoffnungen wurden immer geringer. Doch dann kniete sich unser Blondchen so richtig ins Match rein, holte Punkt um Punkt auf. 7:7, 8:9,10:9!!! Matchball Nummer 1 für Olympia!!! Stobutzki war schon ausgespielt, doch Thorsten drückt die Rückhand Millimeter am Tisch vorbei...Bei 10:11 Matchball für Stobutzki, doch Thorsten wehrt eiskalt ab. 12:11 für uns- Returnfehler- 12:12. 13:12-Führung, klappt´s diesmal?? Keine Ahnung mehr, wie der letzte Ballwechsel ablief, Stobutzki machte den Fehler, der Jubel brach los, unser Thorsten fiel rückwärts um und alles lag auf ihm drauf. Tränen flossen, Flaschenkorken knallten, Männer knutschten und alles lag sich in den Armen. Der 8.Punkt war da, der Aufstieg so gut wie geschafft. Als alles sich wieder einigermaßen beruhigt hatte, konnte dann auch das Schlussdoppel gespielt werden. In 5 Sätzen gewannen die Gastgeber und konnten so den vorzeitigen Aufstieg des TTC noch einmal abwehren. Am Samstag um 16 Uhr muss nun der letzte Punkt im Heimspiel gegen Rheinbrohl eingefahren werden, um die Meisterschaft endgültig sicher zu stellen. Nach dem Match gings dann zu unserem Griechen. Dort wurde der erhöhte Adrenalinspiegel mit Knoblauch und Ouzo bekämpft und dieses Match, das tatsächlich das Hinspiel noch einmal an Spannung übertroffen hat, noch einmal analysiert. Samstag gilt es jetzt noch einmal, dann ist der Aufstieg pünktlich zum 50.Geburtstag des TTC "Olympia" bewerkstelligt. Jungs, ich bin jetzt schon stolz auf euch!!! Weiter so, euer Käpt´n.

25. März, 2003 · 806 Views

Odysseus lässt grüßen

Junge, Junge war das ein Ding!!! Sowohl die Anfahrt nach Urbach als auch das Match dort hatten es in sich. Kurz nach 17 uhr setzte sich der Olympia-Tross Richtung Westerwald in Bewegung. Die Vorhut in Person von Kiet, Kpt´n Tom und "Steuermann" Marco war ja mit dem Routenplan von lycos bestens ausgestattet....A48 und A3 war ja noch ok., aber die Landstraße auf die wir dann fahren sollten, die gabs schlicht und einfach nicht...also wurden Passanten befragt. Aber anscheinend leben im Westerwald nur Russen, denen Urbach auch kein Begriff ist. Manch einer sprach erst gar nicht mit uns, zeigte nur in eine Richtung; selbstredend war die dann auch noch falsch..mittlerweile hatte sich auch schon die Nachhut per handy gemeldet, hatten dieselben Orientierungsprobleme..wurden aber letztendlich doch noch zur Vorhut, fanden tatsächlich Urbach.Derweil wir uns immer noch den Westerwald anschauten..Als wir es fast schon aufgegeben hatten, stand da tatsächlich ein Schild am Wegesrand:Urbach 1km!!!!! So, die Halle wurde schnell gefunden...aber der Eingang.....Um die ganze Halle latschten wir rum, dann sahen wir endlich den Eingang, der Zutritt wurde uns leider durch einen Zaun versperrt. Käpt´n Tom kletterte mutig drüber, trotz Kiets Warnung: "Mach kein Quatsch, wir spielen nächste Woche gegen Mülheim." Aber sicher landete der Käpt´n auf der anderen Seite. Derweil Kiet und Marco den Zaun abgingen, und sich schlussendlich auch zum Überqueren desselben entschieden. Jetzt wurde dem Käpt´n klar, warum Kiet solche Befürchtungen hatte: Habe selten so ungelenk zwei junge Kerle einen Zaun überqueren sehen, da konnte einem echt angst und bange werden. Sodele, schließlich waren wir doch inne Halle. Wie jetzt aber von der Empore hinunter kommen? Käpt´n Tom fragte nach einem Seil, es gab aber tatsächlich noch etwas versteckt einen Zugang nach unten. Genauso bescheiden wie die Anfahrt verlief dann auch das Spiel. Thorsten und Felix gaben ihr Doppel ganz klar ab, und auch Kiet hatte im ersten Einzel nie eine richtige Gewinnchance. In der Mitte schien sich das Match dann völlig drehen zu wollen. Felix fand null Einstellung gegen das Material des Gegners, obwohl er in der Hinrunde gegen eben denselben Menschen in 3 Sätzen nur 12 Punkte abgab. Und auch an der Nebenplatte spielte sich erstaunliches ab. Käpt´n Tom lag 1:2 Sätze und 2:6 im Vierten hinten. Vielleicht hatte sein Gegenüber Manschetten das Ding nach Hause zu bringen, irgendwie rettete sich Thomas in den fünften...und gewann dann. Im unteren Paarkreuz siegte unser Michel klar, aber auch Thorsten war am Rande der Niederlage. Und hätte er den 3.Satz bei 4:9 Rückstand nicht noch in ein 11:9 verwandelt, dann wäre dieses Match auch zu unseren ungunsten ausgegangen. Na ja, 6:3 nach der ersten Runde. Vorne anschließend musste auch Marco (wie zuvor Felix) seine erste Niederlage in der Rückrunde hinnehmen. Gegen einen sehr starken Vettelschoß war nichts zu holen. Kiet führte derweil mit 2:0 Sätzen, brachte aber den dritten nicht heim. Anschließend traf sein Gegner wirklich jeden Ball, da half auch das Time-Out im Fünften von Käpt´n Tom nichts mehr, der sich mutig in die Box warf, um Kiet noch einmal einzustellen.Und dann zeigte auch Kiet mal Emotionen: er trat gegen die Umrandung!!! Es ist also tatsächlich Leben in dem Kerl!! Nur noch 6:5. Die Lage wurde ernst. Felix geriet dann wieder mit 0:2 Sätzen in Rückstand und auch Thomas musste Satzbälle zum 1:2 Satzrückstand abwehren, es war alles wie verhext. Doch dann zeigten die beiden, was echte Olympianer ausmacht: Kampfgeist!!! Wenn es halt nicht so läuft, muss man inne Platte beißen und dem Gegner klarmachen, dass er hier nichts geschenkt bekommt, man keinen Ball aufgibt. Das machten unsere Zwei ganz hervorragend und bauten die Führung wieder auf 8:5 aus. Michel brachte dann souverän das letzte Match nach Hause, so dass wir noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen sind. Die Rückfahrt meisterte das Team um "Steuermann" Marco dann souverän, die Fahrtzeit gegenüber der Hinfahrt wurde mehr als halbiert. Anders dagegen Team Nummer 2, die dieses Mal um einiges früher losfuhren, jedoch auch später am Vereinsheim ankamen...hihi. Nächste Woche in Mülheim muss nun unbedingt ein 8:8 her, dann können wir uns die Fahrt nach Urbach nächstes Jahr sparen... Wann genau der Anpfiff zum großen Match in Mülheim ist, wird hier in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Wir hoffen, dass wir von einer großen Fangemeinde unterstützt werden. Und um die Anfahrt müssen wir uns auch keine Sorgen machen, die Jahnhalle, die finden wir auch ohne diese blöden Routenplaner.

17. März, 2003 · 699 Views

Ratz-Fatz - wieder 9:1!!!

Auch der Tabellenvorletzte aus Torney stellte keinen echten Prüfstein für unsere Erste dar. War es die Verzweiflung über die eigene Doppelschwäche oder rechnete sich der Gastgeber in den Doppeln sowieso nichts aus, keine Ahnung - aber er loste die eigenen Doppelzusammenstellungen auf jeden Fall aus. Geholfen hat´s nichts: drei klare Siege für unsere Mannen zu Beginn. Im vorderen Paarkreuz sahen wir dann recht ansprechende Leistungen aller Akteure und ein leistungsgerechtes 1:1. Thomas Schmitt überzeugte anschließend mit dem höchsten Sieg des Abends, Felix Sirrenberg hingegen war der Trainingsrückstand aufgrund von Krankheit in der letzten Woche deutlich anzumerken. Jedoch gewann auch er noch ziemlich sicher mit 3:1. Unten gab es dann endlich einmal wieder einen klaren 3:0-Erfolg von Michel Wahl, der auch etwas kränkelnd in das Match gehen musste. Mehr zu kämpfen hatte da schon Thorsten Sauer, gewann aber letztendlich auch noch relativ sicher mit 3:1. Den Abschluss machte dann, wie schon so oft in dieser Saison, unser Marco. Mit einer sehr guten Leistung bezwang er das Spitzenbrett der Gastgeber mit 3:1 und machte dabei mit dem Matchball den schönsten Kantenball des Abends..... Fazit: Wieder mal 9:1, scheint unser Lieblingsergebnis zu sein....Insgesamt sahen wir ganz ansprechende Leistungen unserer Akteure, auch Kiet spielte trotz des verlorenen Matches ganz gut, hat aber halt leider immer das Pech zuerst gegen die Nummer 1 des Gegners spielen zu müssen. Anschließend ging es ins Vereinsheim, wo wir noch unserer Dritten zuschauen durften. Interessant zu sehen, wie sich hier "unterhalten" wird (auch promovierte Menschen kennen die Sprache, die auf der Straße so gesprochen wird..(hihi)). Auch beim Griechen war es dann noch ganz nett und anschließend beim Iren an der Theke ebenfalls. Und dann ging es immer noch weiter in der Koblenzer Kneipenwelt, schließlich galt es den ersten Zug nach Bonn am frühen morgen abzuwarten......(war selbstredend der einzige Grund für diesen Streifzug..).

10. März, 2003 · 798 Views

Weiter im Takt- wieder einmal 9:1!!!

Anscheinend hat keiner mehr so richtig Bock gegen uns zu spielen....Ohne Brett 1 und 2 trat der Tabellensechste aus Feldkirchen bei uns an. Als Ziel gab deren Mannschaftsführer bei der Begrüßung an, wenigstens ein Spiel gegen uns gewinnen zu wollen um somit der Höchststrafe zu entgehen...das ist denn auch gelungen.. Doch macht so etwas natürlich wenig Spaß. Wollen nur hoffen, dass es uns gelingt nächstes Jahr eine Klasse höher zu spielen, damit endlich mal Gegner da sind, nicht nur Opfer. Mag zwar ganz schön arrogant klingen, ist aber letztendlich ja nur uns selbst zuzuschreiben: schließlich hätte ja schon letztes Jahr der Aufstieg gelingen müssen. Kurz zum Spielverlauf: 2 sicheren Siegen in den Eingangsdoppeln folgte ein knapper 5-Satz-Erfolg von unseren beiden "Linken" Thorsten und Josef. Letzterer war für den im Urlaub befindlichen Felix freundlicherweise eingesprungen. Merci Josef hier nochmal an dieser Stelle, denn eigentlich war dein Samstag anders geplant!! Doch hatten Thorsten und Josef eigentlich mehr damit zu kämpfen sich nicht gegenseitig über den Haufen zu rennen, als mit der Spielstärke der Gegner. Im vorderen Paarkreuz gab es zwei nette Spielchen, die die gut aufgelegten Marco und Kiet jeweils in 4 Sätzen für unsere Farben gewinnen konnten. Im mittleren Paarkreuz erinnerte Käpt´n Tom an beste Boris Becker-Zeiten.Es machte ein paarmal "Bumm-Bumm" und dann war der Drops gelutscht, 3:0-Sieg. Völlig indisponiert anschließend unser Michel. Er verlor sein erstes Spiel in dieser Saison, so dass nun kein Akteur mehr ohne Spielverlust ist. Für Michel wird es höchste Zeit, dass wir aufsteigen, er benötigt am dringendsten mal wieder gleichwertige Gegner. Nicht viel besser die Einstellung von Thorsten im unteren Paarkreuz. 5 Sätze benötigte er um seinen Gegenüber zu besiegen. Auch für Thorsten wird es höchste Zeit mit dem Aufstieg... Ebenfalls 5 Sätze spielte Josef, bevor er die Gratulation entgegen nehmen konnte. Er ist zur Zeit sicherlich nicht in Höchstform, aber kämpfen, das tut er immer und dies wurde dann schlussendlich auch belohnt. Es folgte noch ein überzeugender Auftritt von Marco im vorderen Paarkreuz und dann war die Birne mal wieder geschält:9:1. Fazit: Insgesamt mal wieder ein sicherer Erfolg, doch gerade Michel und Thorsten müssen sich für den Rest der Saison noch einmal zusammenreißen, denn es macht wenig Spaß solchen Auftritten zuzuschauen. Jetzt benötigen wir noch 7 Punkte aus den letzten 4 Spielen, dann ist der Aufstieg geschafft und unser unteres Paarkreuz darf sich dann im nächsten Jahr auch einmal auf gleichwertige Gegner freuen.

24. Februar, 2003 · 712 Views

Klares 9:0 gegen Moseltal

Bereits am freitag abend fuhr unsere Erste einen klaren Sieg gegen Moseltal ein. Die Partie verlief so klar wie man es bei einem Match erster gegen letzter erwarten kann. Zu keiner Zeit gerieten unsere Mannen in die Gefahr ein Spiel zu verlieren, sieht man einmal von Michel ab, der sich aber nicht gerade voll verausgabte. Ungeschlagen in der Rückrunde somit noch alle Doppel des TTC und alle Spieler im Einzel außer Kiet, der schon 2 Niederlagen kassierte. Bereits nächste Woche geht es weiter im Programm, der TV Feldkirchen kommt ins Stade Lothar-Reinmann. Hier müssen sich unsere Jungs etwas mehr anstrengen, wollen sie ihre weißen Westen behalten.

15. Februar, 2003 · 705 Views

© TTC Olympia Koblenz 1953 e.V. | 2021