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"Kehrwoche" mit Mühe und Not überstanden!

Es war klar wie Kloßbrühe: das Spiel gegen Kehrig wird ein superschweres. Dafür sprachen viele Tatsachen: 1. wurde die Hälfte unserer Truppe seit 2 Wochen überhaupt nicht mehr im Training gesichtet (was aber bei jedem durchaus einigermaßen nachvollziehbar ist, schließlich verdienen wir hier kein Geld), 2. kam unser fleißigster Punktesammler ohne Schlaf an und 3. tun wir uns immer total schwer gegen unbekannte Gegner. Aber, na ja, "schaun mer mal", wie schon eine andere Sportikone gesagt hat. Los ging's mit den Doppeln: Kiet und ich waren uns noch mit dem Gegner am Einspielen, als es an der Nebenplatte bereits losging. Und da krachte es andauernd. Ständig schlug es bei Kalle und Eugen ein, was Kiet zu der Frage veranlasste, ob wir hier tatsächlich richtig stehen und da drüben das Doppel 2 der Gäste agierte. Weia, was erwartete uns da erst gegen das Doppel 1?!? Und es ging genauso los: auch bei uns schlug es zunächst ziemlich derbe ein. Na holla, wo sind wir denn hier? Dachte bis jetzt, dass die Drittletzter sind und wir oben mit dabei, irgendwas stimmt hier vorne und hinten nicht. Doch zumindest unser Doppel entwickelte sich. Bei 8:8 waren wir dran, kassierten dann aber 2 Netzbälle und mussten den Satz abgeben. In Satz 2 hatten wir soweit alles unter Kontrolle, an der Nebenplatte war das Match aber dann auch fast schon vorbei: 0:3. Kiet und meine Wenigkeit ackerten und sackerten, aber im entscheidenden Moment spielten die Gäste immer präzise Netzbälle, es war zum Mäuse melken. Egal, weiter geht' s in Satz 4. Wir wehrten 3 Matchbälle ab und kämpften uns in die Verlängerung. In den nächsten beiden Ballwechseln gab es Tischtennis vom Feinsten, wir waren auch stets in der Gewinnerposition, aber die Punkte machten Büsch/Diederich mit fast unglaublichen Schlägen. Joooo, 0:2 erstmal. Micha und Thorsten hatten auf Doppel 3 ebenfalls alle Hände voll zu tun. Auch hier schlug es ein um das andere Mal bei unseren Jungs nach vorher richtig gut gespielten Topspins ein. Doch zum Schluss konnten wir hier ein 3:1 verbuchen, Gott sei Dank! Kiet präsentierte sich anschließend nicht gerade von seiner Schokoladenseite und musste gegen einen gut spielenden Büsch mit 0:3 die Segel streichen. Bezeichnend für den bisherigen Spielverlauf waren die 2 Netzbälle von Büsch beim Stande von 13:13 im Zweiten. Es wollte nicht so richtig für uns. Wobei ich hier Büsch keinesfalls als Glücksritter hinstellen will. Er hatte sich dieses Glück mit Einsatz und Kampfeswille auch redlich verdient. Micha spielte gegen Martini ein sehr gutes Match. In jedem Satz fehlte ihm zum Schluss ein wenig Glück und jeweils 2 Punkte. Das war blöd gelaufen. Noch blöder der Zwischenstand: 1:4. Na ja, wer uns kennt, der weiß, dass wir damit umgehen können. So ein Zwischenstand ist uns nichts Unbekanntes und macht uns erst richtig heiß, Olympia ist halt in fast jeder Mannschaft sehr ausgeglichen und damit nach hinten raus immer sehr gut. Eugen siegte relativ souverän mit erneut guter Leistung und auch Kalle zeigte nach verlorenem ersten Satz was in ihm steckt. Im Vierten allerdings war Diederich sehr gut eingestellt und zwang unseren Oldie in den Fünften. Auch hier sah es bei 4:7 und 7:9 nicht wirklich gut aus für den Rheinlandsportcheffe. Doch hat Kalle momentan das Selbstvertrauen und auch den notwendigen Sonnenschein, um die Dinger nach Hause zu fahren. Im Ballwechsel zum 8:9 produzierte er direkt 3 aufeinanderfolgende Netzbälle, um zum Punktgewinn zu kommen. Tja, der Herr gibt's und der Herr nimmt`s. Kalle steht momentan auf der richtigen Seite und verkürzte mit seinem 11:9 im Fünften auf 3:4. Thorsten wusste spielerisch keineswegs zu überzeugen, biss sich aber in die Partie gegen einen mit Vorhandschüssen glänzenden Gegner und konnte zum 4:4 ausgleichen. In einem wenig beachteten Spiel (an der Nebenplatte droschen sich Martini und Kiet die Bälle um die Ohren) konnte ich auch nicht gerade überzeugen, schaffte aber mit viel Kampf einen 3:1-Sieg, bei dem ich den mehrmals unaufmerksamen Schiri auf den Spielstand hinweisen musste. Na ja, es war verständlich, denn nebenan wurde wirklich großes Tischtennis geboten, welches auch von beiden Lagern durch Klatschen für den Gegner anerkannt wurde. Ein ums andere Mal drosch Kiet seinem Gegenüber ansatzlos die Rückhand um die Ohren, es war eine wahre Wonne. Doch Martini konterte mit genauso harten Vorhandtopspins, es stand im jedem Satz auf des Messers Schneide. Im Fünften wehrte Kiet 3 Matchbälle ab und hatte dann bei 12:11 selbst seinen ersten. Kurze Angabe, Martini kann nur zurückschupfen, ansatzloser Rückhandschuss von Kiet, Noppenstecher von Martini, kurzes hin und her Geschupfe, "Lupfer" von Kiet, "Ball auf die Platte Zitterer" von Martini, die Chance für Kiet für einen Vorhandschuss...Kiet zieht durch und das Ding bleibt im Netz hängen...die Füße haben gefehlt, ein Schritt mehr nach vorne und das Ding hätte gesessen. Danach kam es, wie es kommen musste:13:15 aus Kiets Sicht in einem überragenden Bezirksligaeinzel. Zwischenstand nun 5:5 und wir waren spätestens jetzt richtig wach. Micha spielte gegen Büsch ein solides Spiel, ließ nicht viel anbrennen bei seinem 3:1-Erfolg gegen einen sich tapfer wehrenden Gegner. Wir waren wieder 6:5 vorne. Habe ganz vergessen zu erwähnen, dass unser Sternchen uns wieder einmal beglückte. Beim Stande von 1:4 kam er überraschenderweise hereinspaziert als wäre es das normalste von der Welt. Ja Junge, wir hoffen, dass es wieder das normalste der Welt wird, dass du dabei bist. Auch die Kehriger hatten einige Zuschauer mitgebracht, die allerdings zugegebenermaßen etwas attraktiver als unser einstiges Maskottchen waren. In der Mitte bekam Eugen 2 Sätze lang ziemlich Hiebe von seinem Gegenüber. Doch dann ging es mit einer Strategie vom Käpt'n himself und Eugens perfekter Umsetzung plus unbändigem Kampfeswillen in den Fünften. Hier ging es hin und her, schließlich stand es 8:10. Doch Eugen blieb locker und machte die 2 Punkte, um dann in der Verlängerung mit 14:12 die Oberhand zu behalten. Junge, Junge, das war eine heiße Kiste... Kalle zeigte derweil an Tisch 1 eine sehr gute Vorstellung und konnte mit seinem 3:0 unsere Farben mit 8:5 in Führung bringen. Das sollte doch jetzt mit dem Teufel zugehen, wenn wir das Match hinten noch ins Schlussdoppel bringen. Doch Thorsten tat sich enorm schwer, tat und machte, aber da fehlt momentan die Lockerheit früherer Tage. Währenddessen nahm ich auch mein Spiel auf. Ich hatte Angabe, zog den Topspin in die Vorhand meines Gegners und bekam einen Einschlag zurück. Du Dappes, dachte ich mir, hast doch vorhin gesehen, was da passiert wenn man dem den Topspin in die Vorhand spielt. Also : Anschlag gemacht und anschließend Topspin in die Rückhand durchgeladen. Und, was soll ich euch sagen: das schlug noch derber bei mir ein! Na, das kann ja doch noch mal heiter werden. Mit Glück und Geschick gewann ich Satz 1 und 2 mit 11:9, währenddessen sich Thorsten mit 1:3 geschlagen geben musste. Jetzt hieß es für mich den Sack zuzumachen, denn so ein Schlussdoppel braucht kein Mensch, wenn man bereits 8:5 vorne war. Der Satzanfang verlief gut und danach traf ich alles, da nutzte auch die gegnerische Auszeit bei 1:6 nichts mehr. Bei 10:1 spätestens wusste jeder, dass wir das Spiel noch einmal rumgerissen haben. Deshalb fiel der Schlussjubel auch relativ begrenzt aus. Fazit: 1. Warum steht Kehrig so weit unten in der Tabelle? 2. Olympia 1 lebt seit einigen Wochen wieder und zwar so, wie es schon immer unsere Stärke war: kämpfen, kämpfen, kämpfen und zueinanderhalten 3. es ist lange noch nicht alles Gold was glänzt! Nächste Woche spielen wir zuhause gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Urbach/Dernbach. Die Urbacher sind Aufsteiger, haben sich allerdings mit einem Ex-2-Ligaspieler extrem gut verstärkt. Auch das Brett 2, Thomas Wiebe spielt bisher eine exorbitant gute Halbserie. Da bekommen Kiet und Micha einiges zu tun. Wollen hoffen, dass das nicht unlösbar wird. In der Mitte bieten die Gäste mit Caspari und Schaufelberger die aktuelle Nummer 4 und 5 des mittleren Paarkreuzes der gesamten Liga auf. Wir halten mit den aktuellen Nummern 2 und 6 dagegen. In diesem Paarkreuz ist Hochspannung angesagt und es scheint von 0:4 bis 4:0 alles möglich. Im Paarkreuz hinten bieten die Gäste den einzigen bisher ungeschlagenen Spieler auf. Hier wird es dann zum Aufeinandertreffen der Nummern 1 und 2 des hinteren Paarkreuzes kommen. Desweiteren agieren hier noch die aktuellen Nummern 9 und 11. Zum Vergleich noch die Ranglistenpositionen vorne: Urbach: 2+6, Olympia 9+11. Insgesamt sind die Gäste also favorisiert, zumal sie auch noch über 2 sehr gute Doppel auf 1 und 3 verfügen (Doppel 1 bisher ungeschlagen, allerdings müssen die gegen unseren Killer-Kiet und Yagschimurad-Tom ran, hihi), aber wir werden uns mit allen erlaubten Mitteln wehren. Dabei hoffen wir natürlich auf zahlreiche Unterstützung aus unseren Reihen, damit wir dieses Match zu einem Saisonhighlight und schönen Vereinsabschluss des Jahres 2010 machen. Wie es letztendlich ausgeht sei einmal dahingestellt, aber es wird mit Gewissheit gutes Tischtennis geboten werden und Olympia 1 ist immer zu Steigerungen gegen bessere Gegner in der Lage. Ob es dann zum Sieg reicht ist sehr unwahrscheinlich, Hauptsache aber die Olympiafamily zeigt sich noch einmal von ihrer besten Seite. Also: Anpfiff am Samstag um 18h.

28. November, 2010 · 765 Views

Nummer 1 lebt !

Am Freitagabend erwarteten wir die Gäste aus Kahlenborn und Altenahr. Diese Jungs sind Aufsteiger und haben bisher noch keine Bäume ausgerissen, sieht man einmal von dem 9:1-Erfolg gegen Feldkichen ab. Unsere Truppe ging diesen Abend mit 7 Mann an, da sowohl Michael als auch der Käpt´n himself körperlich nicht gerade bei 100% waren. Aber dafür haben wir ja Rolf, der sich schon im letzten Jahr als guter "Einspringspieler" erwiesen hatte.Vor allem bildet er auch zusammen mit Kiet ein Doppel, das auf Doppel 2 für jeden Gegner eine fast unüberwindbare Hürde darstellt. Also war alles klar: Michael spielte nur Einzel, um die Kräfte zu schonen und der Käpt`n traute sich dafür mit Super-Sauer im Doppel an die Platte. Eugen und Kalle spielten auf Doppel 1 zeitweilig Weltklasse. Das war die Form des Aufstiegsjahres! Zwischenzeitlich ließen sie jedoch ein wenig nach, so dass das keineswegs schlechte Doppel der Gäste auch einen Satz gewinnen konnte. An Tisch 2 ereigneten sich für uns unfassbare Dinge: Kiet und Rolf bekamen einen Abschuss, der sich gewaschen hatte, sie kamen überhaupt nicht ins Spiel. Na ja, abhaken, der Punkt ist nicht unbedingt eingeplant. Als dann aber auch Thorsten/Käpt`n massive Probleme auf Doppel 3 bekamen, wurde die ganze Angelegenheit schon wieder ernster. Thorsten traf zwar im ersten Satz jeden Ball (ich musste nur Anschlag und Rückschlag macvhen, den Rest besorgte Thorsten mit geschätzten 120 km/h auf Vor- und Rückhand), doch danach wurde es richtig eng. Im Fünften starteten wir nach 0:2 zum 7.2 allerdings durch und brachten unsere Farben mit 2:1 in Front. Anschließend siegte Kiet sicher gegen Heinen und Micha brachte sein Spiel trotz massiver körperlicher Defizite auch irgendwie nach Hause. Eugen legte 2 Sätze lang los als ob er einen neuen persönlichen Rekord für mytischtennis.de aufstellen wollte, musste dann aber froh sein, dass der vierte Satz zuhause war. Ich muss aber trotzdem einmal anmerken, dass unser Benjamini seit einigen Wochen in einer hervorragenden Form ist. Das hatte ich in den letzten Spielberichten viel zu wenig gewürdigt. Auch Kalle spielte die ersten beiden Sätze in Bestform. Im dritten Satz ging dies bis zum Spielstand von 9:3 so weiter. Doch dann war unser Methusalem ein wenig unkonzentrierter und Klaffki kam Punkt um Punkt heran. Teilweise brachte der Gästespiler aber auch Bälle zurück, mit denen man nicht mehr so unbedingt rechnen musste. Kurz und gut, unser Kalle verlor Satz 3 noch mit 9:11, zeigte sich dann aber in Satz 4 wieder unbeeindruckt und zeigte noch einmal, dass er auf einem sehr gutem Wege zu alter Form und sogar noch besser ist. Im Paarkreuz hinten zeigte sich auch Thorsten stark verbessert und das 11:0 im dritten Satz zeugt von höchster Motivation. Auf Rolf konnten wir uns auch, wie gewohnt, verlassen. Zwar hatte auch er eine kurze Auszeit im Dritten im Programm, siegte dann allerdings recht souverän im Vierten gegen einen äußerst unangenehmen (vom Spiel her, nicht das hier falsche Gedanken gehegt werden) Gegner. Sodele, Halbzeit bei 8:1. Ich schenkte mir schon mal das erste Weizen ein, so lange konnte es wohl bis zum Sieg nicht mehr dauern. Obwohl: Kiet gegen Rothhaß stand jetzt an. Ich sagte meinen Kollegen eine Niederlage voraus und Kiet gewann den ersten Satz 11:1. Da hatte ich mich wohl geirrt!. Kann ja mal vorkommen, schließlich spielen wir auch erst ca. 15 Jahre zusammen. Doch danach ging das Match seinen Gang: 2:3 Niederlage für Kiet...ich kenne anscheinend doch meine Pappenheimer... Unser grippal angeschlagene Michael musste also doch noch einmal an die Platte. So wie ich das Ganze gesehen habe, würde ich mir wünschen, dass unser technisch bester Akteur öfter einmal ein wenig körperlich angeschlagen ist. Dann fällt er zumindest in kein Konzentrationsloch, sondern gibt jedem Punkt die ihm zustehende Bedeutung. Aber das ist auch wieder irgendwie falsch, denn die wirklich großen und spektakulären Punkte waren dieses Mal nicht dabei. Aber: Hauptsache gewonnen! Darum geht es..... Ende: 9:2! Fazit: Kiet mit gewohnt guter Leistung, Rothhaß ist halt nicht unbedingt sein Gegner. Michael mit superkonzentrierter Leistung ohne zu glänzen, er hat einfach gemacht, was körperlich möglich war und das richtig gut, Eugen mit teilweise überragender Leistung, da macht es momentan Spaß zuzuschauen, genauso bei Kalle: was der Typ momentan alles trifft und das auch mit der Rückhand im Block- und Konterbereich ist schon einen Besuch im Olympiastadion wert. Ja, und hinten wird halt auch die notwendige Arbeit verrichtet. Glänzen kann man da als Olympianer meistens nicht. Es wiird halt einfach erwartet, dass dort auch Punkte kommen..Das war schon immer unsere Stärke und Thorsten und Thomas sind auch dort auf einem gutem Wege. Und sollte mal jemand unpässlich sein, so wissen wir, dass wir mit Rolf einen guten Siebten haben (wobei wir das auch mit einigen Leuten aus der Zweiten haben). Bleiben noch die Doppel. Auch hier bahnt sich eine gute Lösung an: back to the roots des Aufstiegjahres! Damit fahren wir wohl ganz gut obwohl Kiet/Käpt´n als absolutes Looser doppel angesehen werden. Aber, abwarten und Tee trinken und sowieso kann man auf Doppel 2 nur Gutes produzieren. Auf jeden Fall läßt sich von Olympia 1 vermelden, dass wir wieder richtig Spaß zusammen haben, den "Olympiageist wieder geweckt haben" und dementsprechend auch der Rest der Saison verlaufen wird. In 3 Wochen geht es weiter gegen Kehrig. Gegen diese Truppe haben wir noch nie gespielt, deshalb wage ich hier überhaupt keine Prognosen. Vom Tabellenstand her müssten wir das Ding allerdings gewinnen. Aber man weiß ja nie und wir werden die Eifelaner auf jeden Fall nicht unterschätzen. So etwas geht gar nicht und daür werden die älteren Herren bei uns schon sorgen. Würde mich freuen, wenn ich auch dann wieder von einem Sieg berichten könnte, Weiter so Olympia 1, es macht ohne Ende Spaß Mannschaftsmitglied (und auch Mannschaftsführer) zu sein! Gooooooooooooo Olympia!!!!!

07. November, 2010 · 716 Views

Goldene Mitte!!

In einem hart umkämpften Match setzten wir uns nach 3,5 Stunden Spielzeit am frühen Sonntagmorgen mit 9:6 gegen Sinzig/Ehlingen durch. Erfreulich waren die konstant guten Leistungen unserer ersten 4 Bretter. Zwar spielten wir vorne nur 1:3, trotzdem zeigten Kiet und Michael ansprechende Leistungen. Michael glänzte vor allen Dingen in seinem ersten Match gegen den turkmenischen Nationalspieler Annamuradov. 4 Sätze lang gab es Ballzauber vom Allerfeinsten, ehe Michael im Fünften etwas die Konzentration verloren ging. Im seinem zweiten Einzel spielte er zwar auch gut, musste aber erneut gratulieren. Auch Kiet glänzte im ersten Einzel gegen Füllmann. Unser Einser scheint der einzige zu sein, dem die 2.Rheinlandliga so richtig gut getan hat. Seitdem ist er wie ausgewechselt. Im zweiten Match gegen Annamuradov musste aber auch Kiet die Spielstärke seines Gegners anerkennen. In der Mitte machten Eugen und Kalle keine Gefangenen. Von Eugen sind wir das ja in den letzten Wochen schon gewohnt, aber auch Kalle hat endlich wieder zur Form vor seiner Verletzung gefunden. Zwar musste er in beiden Spielen in den Fünften, zeigte hier aber Nervenstärke. Im unteren Paarkreuz reichte es nur zu einem 2:2. Das muss in den nächsten Spielen besser werden. Allerdings muss man auch hier die Leistung von Möhren anerkennen, der wirklich gut spielte und sowohl gegen Thorsten als auch gegen Thomas knapp gewann. Die Doppel gestalteten wir mit 2:1 positiv, es geht also auch in dieser Disziplin voran. Hier gelang Kalle/Eugen der Pflichtpunkt auf Doppel1 und für alle Mannschaftskameraden überraschend (aber auch nur für die..) siegten Kiet/Thomas gegen Doppel 1. Lediglich die Leistung auf Doppel 3 war nicht so prickelnd, aber es kann ja nicht alles klappen. Insgesamt gesehen ein sehr ordentliches Match unserer Top 6 vor den Augen unserer Ochtendunger Freunde (danke für den Besuch!!). Bei Pizza a la Gesenhues und einem leckeren Weizen ließen wir uns dann den Sieg schmecken. Wenn wir in dieser Form und mit diesem Engagement weiter spielen, sollte am Freitag gegen Kalenborn/Altenahr ein Sieg eingefahren werden. Aber Vorsicht: Vor ein paar Jahren sind wir da schon einmal ganz flott mit 0:5 in Rückstand geraten...

02. November, 2010 · 683 Views

Verfolgerduell gegen Sinzig!

Am Sonntagmorgen ("danke" Pressewart) erwartet die Erste die SG Sinzig/Ehlingen. Beide Mannschaften sind momentan in der Verfolgerrolle der beiden Spitzenteams aus Urbach und Ochtendung. Der Sieger bleibt weiter dran, der Verlierer kann sich wohl schon aus dem Meisterschaftsrennen verabschieden. Die Sinziger haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Akteuren und sogar einen Nationalspieler in ihren Reihen. Yagchimurad Anamuradov war letztes Jahr der Topakteur in der 1.Bezirksliga und hat im Laufe seiner Karriere sogar schon an TT-Weltmeisterschaften teilgenommen. Da bekommen Kiet und Micha einiges zu tun....Desweiteren wären da noch die beiden erfahrenen Füllmänner, die schon seit Jahren sehr gute Leistungen in der Liga zeigen. Hinzu kommt Möhren, der für das hintere Paarkreuz eigentlich auch zu gut ist und 2 sehr junge Talente, die beide in dieser Saison schon sehr gute Leistungen gezeigt haben. Insgesamt gesehen also eine sehr schwere Aufgabe für Käpt'n Toms Truppe. Deshalb freuen wir uns auch über jeden Zuschauer, der uns unterstützen kommt. Anschlag um 11h. Bis dahin!!

28. Oktober, 2010 · 711 Views

Spitzenleistung!

Pünktlich wie selten ging es ab Richtung Karla. Den Sauer hatten wir wieder zuhause gelassen, dafür spielte Rolf mit, der sich am Tag zuvor mit einem Sieg gegen Michael Zehe für seinen Einsatz empfohlen hatte. Geburtstagskind Kiet hatte die nötige Verpflegung für ein langes Spiel mit an Bord: Bier und Kuchen. Heute würde sich entscheiden, wo es in Zukunft langgeht: tristes Mittelfeldgeplänkel oder oberes Drittel. Ganz entgegen jeder Tradition zeigte sich uns Lantershofen heute schneefrei. Was war los?? Auch der Menschenschlag schien sich in den letzten 2 Jahren hier stark verändert zu haben: auf den Toiletten gab es Desinfektionsmittel und als Handwaschpaste fungierte Pferdegel! War Karla nicht seuchenfrei? Sind den Kerlen Hufe an den Händen gewachsen? Dies würde allerdings das schlechte Abschneiden dieser Truppe in der letzten Saison erklären. Wir spielten uns gründlich warm, denn es war saukalt in der Halle. Dann ging es endlich los: Es entwickelten sich 3 spannende Doppel, die alle über die volle Distanz gingen. Letztendlich gingen wir mit einem 2-1 Vorsprung in die Einzel. Dort legten wir noch einen Gang zu. Nach dem überragenden Sieg von Micha gegen Ockenfels, siegten auch Kiet, Eugen, Rolf und meine Wenigkeit, 7:2 bei Halbzeit. Lediglich Kalle verlor in aller Gemütlichkeit. Nach der Niederlage von Kiet machten Micha und Eugen den Sack zu und wir waren viel schneller fertig als gedacht. Kiet verteilte den mitgebrachten Kuchen und das dazu passende Kaltgetränk. Jetzt wurde noch Schwätzchen gehalten, allerdings statt Schläger nun mit Stubbi in der Hand. Unsere Truppe zeigte heute, dass wir endlich in der 1.Bezirksliga angekommen sind. Das war eine gute Leistung gegen einen keinesfalls enttäuschenden Gastgeber. Eine Steigerung von Spiel zu Spiel ist unverkennbar, zumindest bei den meisten Akteuren. Wenn wir jetzt auch noch Kalle und Thorsten davon überzeugen können, dass wir eigentlich für diese Klasse ganz gut sind, dann können wir noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Im nächsten Match gegen Sinzig wird man es dann hoffentlich schon sehen!

03. Oktober, 2010 · 875 Views

Ein Stern, ....

Zur besten Kirchgänger- und Frühschoppenzeit erwarteten wir heute morgen um 11h die Gäste aus Rheinbrohl. Mit Rheinbrohl verbinde ich persönlich zuallererst einmal unseren Aufstieg in die 1.Bezirksliga. Mit einem 9:2 hauten wir Scharrenbach und Co anno 2003 aus dem Olympiastadion und feierten eine feuchtfröhliche Meisterschaft, die damals leider einen von uns ein paar Euro mehr kostete als vorhergesehen. Aber man steigt ja nicht jedes Jahr auf... Auch ein anderes Spiel gegen Rheinbrohl ist mir noch in bester Erinnerung: es begab sich irgendwann Mitte der 90er, dass wir an einem Sonntagmorgen in Rheinbrohl spielen mussten. Beim Treffpunkt morgens gegen 8.30h hatten wir Glück, dass tatsächlich 2 Leute nüchtern waren und wir die Fahrt antreten konnten. Auch dieses Spiel gewannen wir damals mit 9:2, die Rheinbrohler hatten ähnlich viele"Versehrte" in ihren Reihen wie wir. Wir konnten anscheinend nur besser damit umgehen.. Doch jetzt genug aus dem "Nähkästchen"... Ein wichtiges Spiel war das heute, Standortbestimmung war angesagt. Quo vadis, Olympia 1? Eine Niederlage heute würde uns in den Abstiegsschlamassel ziehen, ein Sieg ins sichere Mittelfeld führen. Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls unseres Geburtstagskindes Thorsten mussten wir wieder einmal die Doppel umstellen. Das Ganze entwickelt sich so langsam zu einer "never- ending- story". Entsprechend wieder einmal das Ergebnis: Kalle/Micha unterirdisch, Kiet/Thomas mit Pech und Eugen/Jörg mit stabiler Leistung, obwohl sie fast noch den dritten Satz abgegeben hätten als unser "Sternche" einfach so in der Halle erschien. Völlig unangekündigt kam der Kerl, der jahrelang unser Maskottchen war und für den TTC schon so einiges geleistet hat, nach mehrjähriger Abwesenheit ins Olympiastadion, was Jörg/Eugen so verwirrte, dass sie fast noch verloren. Wir haben uns alle aber wahnsinnig gefreut unseren Wolfgang endlich wieder in der Olympiagemeinde begrüßen zu dürfen!!! Weiter so, mein Lieber!! Nach dem 1:2 aus den Doppeln zeigten alle Akteure eine passable Leistung und wir fuhren einen 9:4-Sieg ein. Sicherlich war Rheinbrohl nicht mit den ersten 6 am Start, aber trotzdem ist eine Leistungssteigerung unseres Teams unverkennbar. Mal schauen, was nächste Woche im letztjährigen Aufstiegsort Karweiler so zu holen ist? Sollten wir das Ding auch noch gewinnen, dann könnte auch diese Saison noch zu einer ganz interessanten werden. Aber auch bei einer Niederlage werden in Olympia keine Lichter ausgehen, wir sind wieder einigermaßen in der Spur. Und wenn "datt Sternche" wieder öfters kommt, dann kann sowieso nichts passieren!!! Wir sind anscheinend wirklich wieder angekommen in der 1.Bezirksliga. Auf geht's in den nächsten Spielen!

26. September, 2010 · 738 Views

Endlich wieder "Derbytime"!

Die Vorzeichen für das Derby in Moselweiß standen denkbar ungünstig: Kalle vertrat sich am Dienstag im Training das Knie und auch Thorsten war arm- und rückenlädiert. So kam es, dass Kalle auf dem Speicher wieder die Kniebandage aus den 90ern auspacken musste. Da Thorsten zusätzlich noch Atembeschwerden hatte, brachten wir sicherheitshalber direkt eine Krankenschwester mit. Man weiß ja nie.. Die Jungs aus Moselweiß waren zu Beginn heißer auf den Sieg als wir. So mussten wir nach 2 Doppelniederlagen von Anfang an einem Rückstand hinterher rennen. Als auch Micha im Dritten ein 10: 6 gegen Elsen noch in ein 10:12 "verwandelte", waren wir alsbald mit 1:3 im Hintertreffen. Gott sei Dank konnte Kiet das Metternicher Nachbarschaftsduell gegen Hoffmann knapp für sich entscheiden, so dass wir wenigstens dran blieben. In der Mitte zeigten sich Eugen und Kalle stark verbessert gegenüber dem Ochtendungspiel vor 2 Wochen und brachten uns mit 4:3 in Front. Meine Wenigkeit konnte dann auf 5:3 erhöhen. Als Thorsten gegen Keller nach einem Ballwechsel wie ein- zugegebenermaßen etwas bauchverstärkter- Käfer auf dem Rücken liegenblieb, befürchteten wir schon das Schlimmste. Aber ein schneller Einsatz der mitgebrachten Krankenschwester brachte unseren Thorsten wieder auf die Beine. Trotzdem verhalfen die eingenommenen Wunderkügelchen nicht zu einem Sieg. 5:4 bei Halbzeit für uns. Michael dann mit einem ungefährdeten Sieg, währenddessen sich Kiet in einem sehenswerten Match gegen den ständig den Putzlumpen aufsuchenden Elsen knapp mit 9:11 im Fünften geschlagen geben musste. Aber jetzt kam ja unsere vorhin so starke Mitte: Eugen war allerdings irgendwie im falschen Film, da passte gar nichts so richtig zusammen. Da das Ganze durch ständiges Gezeter an der Platte auch nicht besser wird, glichen die Moselweißer zum 6:6 aus. Nun standen sich die Methusalems der beiden Mannschaften gegenüber: Metternich gegen Gesenhues. Beide mit Kniebandagen von wahrhaft famosen Ausmaßen, wobei Ernst nicht nur hier ein wenig besser ausgestattet war. Auch in dem wahren Marathonmatch Vorhand- gegen Rückhandtopspin aus der Halbdistanz behielt er zum Schluss die Oberhand. Wir waren wieder hinten, 6:7. Als sich dann auch noch Thorsten mit 2:3 gegen Lonien geschlagen geben musste, war die totale Pleite nicht mehr fern. Der Käpt'n himself musste nun gegen Angstgegner Keller das Schlimmste vorerst verhindern. Im sogenannten "Kellerduell" der beiden 6er ging es hin und her. Nach 3 Sätzen in der Verlängerung stand es 1:2. Im Vierten dann mein bester Satz für diese Saison, es ging in den Fünften. Beim Stand von 8:8 produzierte ich dann clevererweise zwei Netzbälle (die Netze hast du selbst gespannt, Frank. Also keine Beschwerden bitte). Eine lange Rückhandangabe im Anschluss bescherte uns sodann das Schlussdoppel. Auch hier war jeder Satz umkämpft und es ging wieder über die volle Distanz. Unsere Jungs behielten aber die Nerven und siegten kurz nach Mitternacht knapp mit 11:9. Insgesamt gesehen eine durchschnittliche Leistung unserer Truppe, jedoch schon einiges besser als das Fiasko vor 2 Wochen. Es wird Zeit, dass wir endlich die leidige Niederlagensaison vom letzten Jahr aus den Trikots schütteln und wieder zur Form der Aufstiegssaison finden. Ansonsten setzt es bereits am Sonntag gegen Rheinbrohl die nächste Niederlage und dann finden wir uns im Abstiegskampf wieder. Auch über die Doppelzusammensetzung, eigentlich jahrelang eine Olympiastärke, scheint mir das letzte Wort noch nicht gesprochen.

19. September, 2010 · 795 Views

Oweia!

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison schlichen wir über Rübenach und Bassenheim nach Ochtendung. Bei Tempo 50 kam keine Hektik auf und wir kamen entspannt am Ort des späteren Geschehens an. Die Halle roch noch ziemlich neu und hatte so einigen Schnick-Schnack aufzubieten. Da knerrte keine Tür, den Lichtschalter musste man nicht suchen, das Licht ging von alleine an und aus und die Heizung funktionierte brixiant. Los ging's mit unseren neuen Stardoppeln. Die klappten- wie von einem langhaarigen blonden Seher vorausgesagt- ausgezeichnet und wir lagen mit 1:2 zurück. Hier werden wir vor dem nächsten Spiel ansetzen müssen und eine neue Zulosung durchführen. Im vorderen Paarkreuz sahen wir durchwachsene Leistungen unserer Cracks, was zu keinem Sieg gegen gute Ochtendunger reichte. 1:4, der Start wäre also schon einmal geglückt. Aber das war noch lange nicht alles, was wir an diesem Abend zu bieten hatten! Eugen und Karl setzten noch einen drauf und schickten Thomas und Thorsten mit einem 1:6 an die blauen Tische. Da ließ ich mich natürlich nicht lumpen und erhöhte auf 1:7. Thorsten entpuppte sich dann als neuer Kosmetikberater und stellte den Halbzeitstand von 2:7 her. Im vorderen Paarkreuz sahen die zahlreichen "I love DJK"-ler - Zuschauer dann endlich auch einmal richtiges Tischtennis. Kiet und Kai konterten was das Zeug hielt und boten uns atemberaubende Ballwechsel mit dem besseren Ende für Kai. Nebenan zogen sich Steven und Michael die Zelluloidkugel mit verschärftem Tempo um die Ohren. Hier behielt Michael die Oberhand und deshalb mussten Eugen und Kalle noch einmal an die Tische. Auch im zweiten Anlauf sah das bei beiden nicht viel besser aus als im ersten Match. Beide quälten sich in den Fünften und Eugen reichte das 9:6 nicht, er unterlag 9:11 und ersparte uns und den Zuschauern dann weitere Auftritte von Thomas und Thorsten. Insgesamt gesehen ein grottenschlechter Auftritt unserer Truppe, wobei Eugen, Karl und Thomas besonders "herausragten". Sicherlich sind die Ochtendunger eine gute Mannschaft und mit den stets fairen Zuschauern im Rücken auch zuhause nur schwer schlagbar, aber das ist noch lange kein Grund sich mit 9:3 abschlachten zu lassen. Da muss in Zukunft noch so einiges passieren, wenn wir die Meisterschaftsfavoriten ärgern wollen. Ein ausdrückliches Lob geht aber an dieser Stelle noch an die sehr gastfreundlichen Eifelaner und ihre über die gesamten fast 3,5 h ebenso freundlichen wie sympathischen Zuschauer! Weiter geht es in 2 Wochen mit dem Lokalderby in Moselweiß. Unsere Freunde hatten zwar kräftigen Aderlass vor der Saison, sie haben aber gegen Ochtendung wesentlich besser ausgesehen als wir. Das sollte Warnung genug sein! Außerdem kennt jeder die Spielerei des anderen fast in- und auswendig und mit den momentanen Paarkreuzkonstellationen sage ich eine enge Kiste voraus. Wir werden es erleben!

05. September, 2010 · 806 Views

Los gehts!!

Es ging wieder los!! Zur Eröffnung der Saison 2010/2011 begrüßten wir den Mitabsteiger Feldkirchen 2 im heimischen Olympiastadion. Nach gegenseitigen Liebhabsprüchen bei der Begrüßung ging es dann doch relativ flott in den Infight an der Platte. Unsere Männer hatten die Doppel mal wieder mehr oder weniger ausgelost. So erfreuten wir uns heute am K und K und am T und T- Doppel. Kalle und Kiet, zwei Rechtshänder, wobei Kalle sich nun am Rückhandanschlag versuchte. Es ist zwar im ganzen Rheinland bekannt, dass Kalle zu 99% Vorhandangaben macht (und zwar nicht die schlechtesten), aus Platzgründen ist dies aber im Doppel mit einem Rechtshänder wie Kiet nur bedingt realisierbar. Also Kalle bei der Rückhandangabe: die Körperhaltung ist ungefähr mit jener eines Maikäfers kurz vor dem Ansatz zu einer Vorwärtsrolle vergleichbar und der Effekt dann derselbe. Der Maikäfer liegt dann ungelenk auf dem Rücken und ist wehrlos, hier lag der Ball meist im Netz und der Punkt war futsch. Das ähnliche Spiel bei Thorsten und Thomas. Thomas, der normalerweise zu 95% Rückhandangaben macht (die sogar im Doppel zu 30% vom Gegner überhaupt nicht returnierbar sind) war nun mit dem Linkshänder Thorsten an seiner Seite zu Vorhandangaben verurteilt. Auch hier war der Gesichtsausdruck von Thomas bei der Bemühung um einen gescheiten Anschlag wohl eher mit dem eines Legasthenikers beim Diktatschreiben zu vergleichen. Nur das Endergebnis hat erstaunlicherweise in beiden Fällen gestimmt, wir gingen mit einem 3:0 aus den Doppeln. Die anschließenden Einzel ließen ganz klar erkennen, dass wir am Anfang der Saison stehen. Von gutem Tischtennis konnte man hier wahrlich noch nicht sprechen. So würgten wir uns zu einem 9:3-Sieg. Okay, Ende gut- alles gut, aber mit dieser Leistung können wir nächste Woche in Ochtendung keinesfalls bestehen. Besser sah es dann schon mit der Leistung beider Teams anschließend am Tresen aus. Sind wir zwar alle im Tischtennis nur Lehrlinge, am Tresen hat der ein oder andere sicherlich schon seine Meisterprüfung mit Bravour abgelegt und ist sich auch nicht zu schade, dies immer wieder einmal unter Beweis zu stellen. So dauerte die 3.Halbzeit etwas länger und wir hatten - wie immer- viel Spaß mit unseren Kollegen aus Feldkirchen, denen wir hier an dieser Stelle viel Glück für den Rest der Saison wünschen. Unsere Truppe benötigt nächste Woche dringend Training und sollte sich auch einmal über die Doppelstellung Gedanken machen. Vielleicht schaffen wir es ja sogar, diese Tischtennisabart "zu zweit spielen" einmal im Training etwas zu üben.

29. August, 2010 · 729 Views

Ehrenmitglied Hans-Walter Metternich verstorben

Vor wenigen Stunden erreichte mich die Nachricht, dass unser Ehrenmitglied Hans-Walter Metternich gestern im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Es ist mir ein inneres Bedürfnis hier mit ein paar Zeilen meiner Trauer Ausdruck zu geben und -vor allem auch den jüngeren Mitgliedern- kurz zu schildern was Hans-Walter Metternich für den TTC Olympia geleistet hat. Hans-Walter Metternich hat sich für den TTC Olympia in außerordentlicherweise verdient gemacht. Zusammen mit seiner Frau Kläre übernahm er 1979 - nach dem Tod von Lothar Reinmann- die Geschicke des Vereins. Bis Mitte der 90er Jahre gehörte er dem Vorstand als Kassenwart an. Doch war Hans-Walter Metternich mehr als nur führendes Vorstandsmitglied. Bereits seit den 60er Jahren spielte er in der 1.Mannschaft, der er bis 1991- also über ein Vierteljahrhundert- angehörte. Anschließend spielte er noch ein paar Jährchen in der Zweiten, bis sein gefürchtetes Barnabrett verboten wurde. Vor allem in den 80er Jahren war er die führende Persönlichkeit des TTC Olympia. Sowohl organisatorisch als auch sportlich führte kein Weg an ihm vorbei. Als dann auch noch seine Söhne Rolf und Gert in der 1.Mannschaft spielten, wurde der TTC Olympia von vielen als der TTC "Metternich" bezeichnet. Nicht selten kam es vor, dass ein gegnerischer Schiedsrichter nach Satzende lauthals verkündete "21:15 Metternich", statt 21:15 Olympia. Dies war einigen gegnerischen Spielern so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie auch noch Jahre nach Karriereende von Hans-Walter Metternich diesen Spielausgang verkündeten. Ich selbst hatte das Glück Ende der 80er bis Anfang der 90er mit HW, wie er kurz genannt wurde, in der Ersten zu spielen. Unvergessen bleiben mir, neben vielen anderen Sachen, die "flotten Fahrten" zu Auswärtsspielen, sein unbändiger Kampfgeist an der Platte, sein Trainingseifer, seine Tipps bei Satzwechsel und die legendäre "Caritasangabe" (Angabe ohne Schnitt), bei der er sich immer diebisch freute, wenn sie zum direkten Punktgewinn führte. HW war eine schillernde Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, ein Fels in jeder Brandung, jemand der stets offen seine Meinung verkündete, aber trotzdem ein herzensguter Mensch, der für seinen Verein TTC Olympia unvorstellbar viel Zeit und Herzblut opferte. Er steuerte zusammen mit seiner Frau Kläre den TTC Olympia erfolgreich durch eine schwierige Zeit und war, quasi nebenbei, einer der besten und beständigsten Tischtennisspieler die der TTC Olympia jemals hatte. Der TTC Olympia verliert mit HW ein Stück seiner Geschichte, seiner Tradition. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau Kläre, sowie seiner Tochter Inge und seinen Söhnen Rolf und Gert nebst Familien. Ich sage "Danke HW" für alles, was du für mich und den TTC Olympia getan hast. Du bleibst unvergessen

04. April, 2010 · 682 Views

Obenrum hui - untenrum pfui!

Wieder keinen Sieg gab es für die Erste. Dafür wurden wir bei den Abstiegskollegen aus Feldkirchen bestens mit Buletten und Bier (BB - immer gut..) versorgt. Zwar spielten wir von Brett 1-4 eine astreine 7:1-Bilanz, aber das sollte nicht zum Sieg reichen. Wir vergaßen aufgrund der Erfolge dieser Spieler unsere letztjährigen Stärken (Doppel und unten) auszuspielen und legten dort eine miserable 1:7-Bilanz hin. Gott sei Dank gewannen Thorsten und Michael noch das Schlussdoppel, sonst wäre das eine ganz traurige Veranstaltung geworden. Jetzt gilt es sich in den kommenden 4 Heimspielen (zwischendrin fahren wir nochmal in den Westerwald zu den Otterbachern) anständig aus der Klasse zu verabschieden und nicht völlig abzuhartzen. Los gehts am Sonntag gegen die ständig heißen Höchstenbacher. Nach jahrelanger Abstinenz können wir also auch wieder einmal Prinz Poldi in unserer Halle begrüßen. Wir hoffen auf regen Besuch unserer Vereinsmitglieder! Dies ist eine der letzten Chancen noch einmal eine richtig gute Mannschaft im Olympiastadion zu sehen. Wir sind ausnahmsweise auch mal in Bestbesetzung und werden uns nach Kräften wehren.

20. März, 2010 · 713 Views

1.Mannschaft: Olympia-Müllem 3

Das Spiel unserer Ersten gegen Müllem wird verlegt. Warum das noch nicht in Click-tt eingegeben ist, weiß nur der liebe Gott und Edgar Mondorf. Also müssen sich die geplanten Pilgerfahrten, Familienausflüge und sonstigen Menschenaufläufe für Sonntagmorgen ein neues Ziel suchen! P.S.: Mannschaft Nummer 2+4 leben noch!!!

13. März, 2010 · 699 Views

5-Satz-Allergie!

Letzte Chance eine verkorkste Hinrunde zu einem versöhnlichen Abschluss zu führen: Heimspiel gegen Müllem 2. Endlich einmal Müllem 2, und nicht wie seit Jahrzehnten gewohnt Müllem 4. Obwohl wir alle bei unserem momentanen Tabellenstand lieber Müllem 4 begrüßt hätten… Aber genug geschwafelt, los geht’s: An beiden Platten standen sich ebenbürtige Doppel gegenüber. Unser Notdoppel Thomas/Thorsten mit guter Leistung und Matchball im Dritten gegen Moskopp/Nick. Aber die Gezopften wehrten ab und besiegten uns dann auch in den Sätzen 4+5. An der Nebenplatte derselbe Ausgang: 2:3 Niederlage von Eugen/Micha gegen Greber/Figge. Das hätte schon einmal geklappt….Torri/Kiet bekamen einen guten Abschuss im Ersten, zeigten aber dann, dass sie im Doppel wirklich gut harmonieren und brachten uns den Anschlusstreffer. Micha war bis 8:8 im Fünften gegen Wörn (am 06.12 traditionell im roten T-Shirt, der rote Mantel hätte sicherlich zu Verwechslungen mit dem Nikolausi geführt) dabei. Dann einen relativ einfachen Ball verhauen und anschließend ein Aufschlagfehler. Diese Geschenke nahm Wörn an, obwohl sie nicht im Schuh steckten, und verwandelte sicher zum 8:11. Eugen war dann gegen Greber ohne Chance, er sparte sich das für Werner auf. Na Klasse, 1:4 Zwischenstand, 3-mal im Fünften verloren. Egal, Olympia wäre nicht Olympia wenn wir jetzt, wie Loddar Maddäus einst sagte, den Sand in den Kopf stecken würden. Kiet machte relativ kurzen Prozess mit Simonis, er ist momentan einfach super drauf. Meine Wenigkeit bekam 2 Sätze lang gegen Nick überhaupt nichts gebacken, dann aber ging es los. Satz 3+4 war zuhause und auch im Fünften wechselte ich bei 5:1. Dann ein unnötiger Kantenball von Andy und in der Folge der Ausgleich zum 5.5. Egal, 9:7 vorne, aber es kam wie gewohnt: am Ende stand das 9:11. Wenn du am Verlieren bist, dann ist das einfach so. Da half auch die Anwesenheit ab Satz 4 von Nadinchen nichts, die ich aber erst nach dem Match bemerkt habe. Nächstes Mal machst du dich bitte früher bemerkbar, dann gewinne ich das Spiel für dich ;-) Thorsten anschließend mit sehr guter Vorstellung gegen Figge. Zum Schluss hat Thorsten seinen Gegenüber wirklich gut im Griff gehabt, um nicht das Verb mit „g“ zu gebrauchen, welches sich jetzt hier asozialerweise anbieten würde. 3:5 nur noch. Torri spielte 2 Sätze richtig gut gegen Theisen und ging folgerichtig 2:0 in Front. Der Dritte ging leider mit 10:12 weg und auch den Vierten gewann Theisen. Im Fünften schien dann alles klar: 10:5 für Torri! Bei 10:7 hatte er dann einen „Turm“ liegen, aber er brachte das Ding nicht unter. Dann kam es, wie es kommen musste: Verlängerung und 14.16-Niederlage. Es war einfach kaum zu glauben! Micha dann mit wenig Chancen gegen Achim. Der kann es wirklich noch ganz gut. Anschließend die große Überraschung: ich gewann tatsächlich ein Spiel!! Unfassbar, aber wahr! Bestimmt war es nur der Anwesenheit von Nadine zu verdanken, anders kann ich mir das kaum erklären. Eugen kämpfte derweil mit dem Weihnachtsmann im roten T-Shirt herum. Wieder ging es in den Fünften. Eugen war 6:1 vorne, das muss doch wohl reichen, oder?? Scheiße wars, Eugen verlor tatsächlich noch mit 8:11. Zwischenstand 4:8, 6 Dinger im Fünften verloren. Kiet hatte im Vierten gegen Nick bereits zwei Matchbälle, aber auch hier ging es wieder in den Fünften. 10:8 jetzt für Andy. Dann ein unerreichbarer Netzball von Kiet (na, ist es denn wahr??) und noch eine trockene Rückhand, 10:10. Bei 10:11 fabrizierte Andy einen Fehlaufschlag und wir gewann tatsächlich einmal ein Match im Fünften!! Aber auch nebenan war wieder fünfter Satz angesagt. Dort allerdings stand zum Schluss ein 11:6 von Theisen gegen Thorsten, das gesamte Match war nun endgültig verloren. Endergebnis 5:9, Bilanz in Satz 5: 1:7! Wieder einmal haben wir gezeigt, dass wir in dieser Klasse kein Kanonenfutter sind, aber im entscheidenden Moment bekommen wir halt einfach die Spiele nicht nach Hause. Trotzdem geht es weiter, wir haben noch eine ganze Rückrunde vor uns, und haben auch einige Aufstellungsoptionen. Zudem haben wir Wirges, Müllem 3, Cochem, Höchstenbach und natürlich die Jungs aus Ahrweiler zuhause, also mal abwarten. Mit den Müllemern hatten wir noch viel Spaß nach dem Spiel und auch die Zuschauer wurden noch mit Käsekuchen verwöhnt. Hoffe, dass ich viele Aktive und Zuschauer des sonntags beim Pfannenturnier wiedersehe und verbleibe bis dahin euer Käpt’n

06. Dezember, 2009 · 723 Views

Na dann, Prost!!

Vor 7 Zuschauern endete das Kellerduell der 2.Rheinlandliga verdientermaßen unentschieden. Der beste Teil des Sonntags kam nach dem Spiel: gemeinsam hob man die Tassen! Fazit: Kalle fehlt uns an allen Ecken und Kanten. Danke noch an die Jugend für die angekündigte zahlreiche Unterstützung am Wochenende.

29. November, 2009 · 676 Views

Viel zu hohe Klatsche im Westerwald! (ohne Bild)

Am Donnerstag kam die Botschaft aus dem Hause Hiob: Charly verletzt! Die Bandscheiben sind nicht mehr ordnungsgemäß aufgereiht, das muss erst einmal von den Weißkitteln wieder gerichtet werden. Von uns allen die besten „Genesenhueswünsche“, mein Lieber! Um den Ausfall unseres erfahrensten Akteurs zu kompensieren mussten wir natürlich einen anderen „Oldie“ ins Geschehen werfen. Seit Wochen in guter Form präsentierte sich Metternichs Rolf. Und da dieser ungefähr zur selben Zeit vom Stapel lief wie unser Schlachtschiff Charly, bürgte er für Qualität. Damit wir überhaupt in Höchstenbach eine Chance hatten, wurde kräftig gedopt in Reihen des TTC: Eugen pumpten wir schon seit Tagen mit Grippemedikamenten voll und Kiet und Thomas warfen einiges an Schmerztabletten ein, damit sie sich an die Tische stellen konnten. Bei der Abfahrt taten sich zunächst Transportprobleme auf. Der lange Rolf passte nicht so recht in Michas Auto. Damit wir Rolfs Schädel nicht in einem Extrakarton auf der Rückbank in den Westerwald bugsieren mussten, wurde der Beifahrersitz von Micha manipuliert und in leicht liegende Stellung manövriert. „Glücklicherweise“ saß ich hintendran, denn der kräftige Ruck und damit verbundene plötzliche Druck auf meine Kniescheiben war zwar beachtlich, blieb aber dennoch von mir fast unbemerkt. Meine Schmerzpillen wirkten anscheinend sehr gut! So, jetzt aber los. Ein letzter Gruß ans Vereinsheim, alle waren glücklich an Bord. Die Fahrt gestaltete sich erstaunlich ruhig. Was war los? Ach ja, der Blonde saß ja im anderen Vehikel! In Höchstenbach nach kurzer Pinkelpause angekommen spielten wir im hintersten Eck der Halle. Beim Vorhandtopspin an Platte 1 musste man tatsächlich aufpassen, dass man den Zuschauern nicht einen kräftigen Aufwärtshaken versetzte und das Spielgerät evtl. im Gesicht des Mannschaftskameraden Schaden nahm. Aufgrund Charlys Ausfall rissen wir einmal wieder unser ungeschlagenes 3er Doppel Kiet/Thomas auseinander. Fast wäre dies auch von Erfolg gekrönt gewesen. Am Anfang hatten wir wieder das standesgemäße 1:1. Auf Doppel 3 sah es auch lange Zeit nach einem Sieg aus, genau wie an Tisch 1, an dem Eugen bei 1:1 Sätzen 8:3 im Dritten führte. Sollten wir heute tatsächlich die lang ersehnte Überraschung schaffen? Aber nix war es mal wieder, das Doppel ging in 5 Sätzen weg und Eugen verlor Satz Nummer 3 noch mit 8:11. Auch Satz 4 ging knapp an den Höchstenbacher Routinier. Da Micha gegen Stützel weitgehend chancenlos war, stand es schon wieder 1:4. Kiet hatte im Fünften gegen seinen doppelt so großen Gegner eine 9:6 Führung. Aber auch das reichte nicht:9:11. Ich führte im Ersten 10:7, bei 12:14 war Schluss, und das gesamte Match endete 9:11 im Vierten. Irgendwie waren die anderen am Ende immer 2 Punkte voraus. Auch Rolf ging es nicht anders. Zwei von 3 Sätzen endeten 9:11. Den Vogel schoss dann Thorsten ab. 2:0 Satzführung und 5:1 im Dritten. Der starke Jugendspieler Röhrig blieb unbeeindruckt und bog das Match noch um. 1:8 bei Halbzeit…… Micha „verkürzte“ dann mit wieder einmal starker Leistung auf 2:8. Eugen spielte auch sehr gut, unterlag aber in Satz 3 und 4 in der Verlängerung. Schade, stand es bei mir doch auch gerade 2:2 nach Sätzen. Vielleicht wären wir ja noch einmal ein bisschen herangekommen. Verdient wäre es auf jeden Fall gewesen, denn das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nur ungenügend wider. Das gaben auch die fairen Gastgeber zu, die uns so manches Bier spendierten. Wir freuen uns aufs Rematch im Olympiastadion! Jetzt bleibt zu hoffen, dass wir nächste Woche in den wichtigen Spielen gegen Müllem 3 und Feldkirchen nicht noch mehr Ausfälle zu beklagen haben. Denn dann wird das Unternehmen Klassenerhalt extrem gefährdet. Wie immer hoffen wir auf olympianische Unterstützung, für Essen und Trinken ist am Sonntag wieder gesorgt. Bis dann, Thomas

22. November, 2009 · 676 Views

Asoziale Amateure auswärts abgeloost

Ab gings zum Tabellendritten nach Ahrweiler. Da Micha aufgrund Erkrankung des Sohnemannes später nachkam, quetschten wir uns zu sechst in Kalles Bus. Kiet saß in 3. Reihe neben der Hundehütte und verhielt sich während der Fahrt meist still. Doch weiter vorne ging es ab: Kalle und Thorsten in einem Vehikel, das birgt Zündstoff! Neuendorf contra Lützel und dann noch so explosive Themen wie polnische Au-pair-Mädchen, weitere polnisch klingende Namen, asiatische Essgewohnheiten und andere weltbewegende Ereignisse. In Ahrweiler angekommen „erfreuten“ wir uns an den Lichtverhältnissen an Platte 1, über die Betriebstemperatur in der Halle und über Tische mit zu vielen Ecken und nur teilweise vorhandenen Kanten. Die Doppelstärke der Gastgeber war bekannt und so war es auch nicht verwunderlich, dass wir 1:2 hinten lagen. Thorsten/Kalle mit guter Leistung und Satzball im Zweiten gegen das Einserdoppel, Micha/Eugen leider dieses Mal mit nicht so ganz gelungener Vorstellung. Unser ehemaliges Problemdoppel Kiet/Thomas entwickelt sich hingegen auf Doppel 3 zur Festung: 3.Sieg nach Gang, auf Doppel 3 weiterhin ungeschlagen, so darf es weitergehen! Eugen im Anschluss mit einem 1:3 gegen den Moselweißer Hildebrandt und Micha bezwang Koll in einem höchst emotionalen Match mit 3:1. Das ständige „Zoooaah“ von Micha brachte nicht nur seinen provozierenden Gegenüber, sondern auch mich an der Nebenplatte manchmal aus dem Konzept. Gelernt haben wir dabei aber, dass wir asoziale Amateure sind. Asozial kann man sich als Lützeler Truppe ja noch gefallen lassen, aber Amateure….schließlich haben einige von uns letzte Woche 3-mal trainiert…. Dies konnte man beim Käpt´n auch sehen, der ja davor aufgrund Grippe und „Rücken“ wochenlang trainingsmäßig passen musste. Ein knappes 2:3 gegen Kossytorz I , schade war´s! Kalle, der ja in den Spielen zuvor ein sicherer Punktesammler war, war gegen Kossy II weitgehend ohne Chance. Spielstand nun 2:5. Thorsten war dann bis zum 5:10 im Dritten irgendwie überhaupt nicht an der Platte. Dann besann er sich und hätte fast noch den Satz gedreht, verlor aber mit 9:11 gegen einen sicheren Lüpke. Kiet machte es gegen Lüpke jr. besser und erzielte mit stabiler Leistung und trockenen Rückhand-Schüssen einen nie gefährdeten 3:0-Erfolg. Der Höhepunkt des Abends kam anschließend: in einem wunderbar anzuschauenden Match siegte unser Micha gegen Micha aus Moselweiß mit 3:1. Dies war die beste, weil vor allem auch konstanteste Vorstellung in dieser Saison unseres Spitzenspielers. Eugen unterlag dann verdient dem Noppenprofi aus Ahrweiler. Der klare Satzgewinn im Dritten war dabei wohl eher Zufall, anders ist das kaum zu erklären. Seine 2.Niederlage ohne echte Gewinnerchance musste Kalle einstecken. Er kam heute gegen die Kossytorze einfach nicht recht ins Spiel. Der Käpt’n zeigte noch einmal, dass er das mit dem Tischtennis nicht völlig verlernt hat, musste sich aber erneut im Fünften in einem ansehnlichen Match geschlagen geben. Wie heißt es so schön: haste Scheiße an der Hand, haste Scheiße an der Hand! Somit war das Match gegen 5 sympathische Gastgeber leider vorbei. Gerne wären wir im Paarkreuz unten noch einmal vorstellig geworden, vielleicht hätte es zum Schlussdoppel gereicht. Durch den überraschenden Erfolg der Wirgeser bei Müllem II wird das Unternehmen Klassenerhalt nun deutlich erschwert. Auf der anderen Seite zeigt dieses Ergebnis auch wieder, dass jedes Spiel gespielt werden muss. Vielleicht gelingt uns demnächst ja auch so ein Coup. Die Moral in unserer Truppe ist auf jeden Fall intakt, und wer Olympia kennt der weiß, dass wir niemals aufgeben. In 3 Wochen geht es weiter in Höchstenbach. Mal schauen, ob uns vielleicht dort schon eine Überraschung gelingt. P.S.: Zum Rückspiel gegen Ahrweiler erwarten wir – wie immer – unseren Profi-Zimmermann Birne und noch viel mehr Asoziale als Zuschauer. Wie überhaupt das Zuschauerinteresse allgemein noch wachsen muss, wenn wir in dieser für alle Mannschaften schwierigen Saison die Punkte zuhause einfahren wollen. Also auf Olympianer, ab ins Olympiastadion am Wochenende!

01. November, 2009 · 650 Views

Keine Angst vor großen Namen!

Nach dem ersten Punktgewinn letzte Woche fuhren wir entspannt nach Cochem. Unser Navigator war diesmal Charly und der war wirklich sehr entspannt. Seelenruhig gurkten wir an der Mosel entlang, während uns die „Frau aus dem Off“ ständig nach rechts in die Berge Richtung Autobahn schicken wollte. Bekanntlich ist Charly ja nicht Yoda und fuhr deshalb weiter geradeaus. Irgendwann kamen wir trotzdem an! Die Doppel stellten wir mal wieder um, schließlich wollen wir auf Doppel 3 ja Punkte machen und Kiet/Thomas hatten das ja die letzten beiden Spiele nur ganz knapp im Fünften erledigen können. Das reicht olympianischen Ansprüchen nicht! Also das gewohnte 1:1 nach den ersten beiden Doppeln und auf Doppel 3 diesmal Thomas/Thorsten. Die gewannen Satz 1 mit 11:1. So geht’s! Doch dann war Schluss mit lustig. Satz 2 ging verlustig und der Dritte knapp in der Verlängerung weg. In Satz 4 dann Ungereimtheiten: Charly, unser Schiri in diesem Match, ist nicht nur kein Yoda sondern auch kein Luchs. Das war beim Fehlaufschlag von Monreal deutlich zu erkennen. So stand es 9:7 statt 10:6 im Vierten. Dann ein Kantenball der Cochemer, den der Käpt’n nicht sah, dafür aber unsere ehrliche Haut Thorsten. Schon wieder nicht der 10.Punkt, das war eine Auszeit wert. Danach Satzgewinn, ab in den Fünften. Währenddessen hatte an der Nebenplatte Eugen längst sein Match verloren. Im Fünften dann 6:10, kein Problem, das kennen wir ja. Doch dann Punkt Nummer 11 für die Cochemer. Was war das? Ach ja, ich spielte ja gar nicht mit Kiet….. Micha dann wieder einmal mit einem spannenden 5-Satz-Match. Doch zum Schluss gab es eine knappe Niederlage. Jetzt stand es schon 1:4. Ich mühte mich am Nebentisch mit dem unorthodoxen Spiel des Cochemer Altmeisters Bernd Schuler ab. Satz1 in der Verlängerung weg, Satz 2 gewonnen, Satz 3 in der Verlängerung weg. Mist, das hätte auch anders aussehen können. Satz 4 ging dann auch wieder knapp an den Ex-Mülheimer, 1:5. Nebenan kämpften die beiden Ex-Mannschaftskollegen aus E’stein gegeneinander. Charly gelang es 3 Sätze lang initiativer zu sein, im Vierten war es dann wie abgerissen und auch im Fünften bewies Monreal mehr Konstanz. Auch dieses Spiel ging an unsere Gastgeber. Echt klasse, 1:6! Mit ein bisschen mehr Glück und Konstanz hätte das hier auch 5:2 für uns stehen können. Im hinteren Paarkreuz wickelte Thorsten seinen Gegenüber Berke geradezu ein. Immer wieder gab es Rückhand-Kaiserschnitt, mit dem der Cochemer wenig anfangen konnte. So brachte Thorsten das Match sicher für uns nach Hause. Kiet hatte im Ersten erhebliche Probleme mit Merker, bekam die Sache dann im Laufe des Geschehens immer besser in den Griff und verkürzte auf 3:6. Micha dann mit Licht und Schatten gegen Etzkorn. Brilliante Minuten wechselten sich mit Minuten ab, in denen gar nichts ging. Letztendlich dann eine erneute knappe Niederlage unseres Topbrettes. Eugen kämpfte derweil mit dem gewohnt braungebrannten Präsidenten. Es entwickelte sich ein attraktives Match mit langen Ballwechseln. Eugen mit 2 Matchbällen im Vierten, aber es kam mal wieder ein Netzball dazwischen. Es scheint im Moment wie verhext. Doch selbst der Verlust des Vierten brachte Eugen nicht aus dem Konzept. Er legte einen starken 5.Satz nach und gewann endlich sein erstes Einzel in dieser Saison, da nützte auch das ganze „Bälle polieren in Sacknähe“ des guten Dieter nichts. Charly zeigte am Nebentisch eindrucksvoll, dass Abwehrspieler sein Ding sind. Auch die scharf geschnittenen Bälle von Schuler zog er 4- oder 5-Mal hinterher, echt bewundernswert! So kam dann ein 3-Satz-Erfolg heraus und es stand nur noch 5:7. Jetzt der Käpt’n gegen Monreal. In der Vergangenheit waren diese Spiele immer umkämpft, kann mich aber nicht erinnern in einem Meisterschaftsspiel schon einmal verloren zu haben. Nebenan Kiet gegen Berke, da war doch ein 7:7 drin, dann Thorsten gegen seinen Lieblingsgegner Merker, 8:7 und im Schlussdoppel ist sowieso immer alles möglich. Tja, zu weit gedacht, den ersten Schritt vor dem Zweiten gemacht. Kiet führte zwar ständig, manchmal sogar haushoch, aber die 2 Punkte Vorsprung hatte am Ende jedes Satzes der Cochemer. Auch bei mir lief es nicht so gut und so war auch mein Match mit einem bezeichnenden 9:11 zu Ende. 5:9 verloren, da war mehr drin! Doch so langsam kommen wir in Form, es wird sichtlich besser und wenn wir weiter so trainieren, werden sich die Erfolge dann auch einstellen. Erfreulich der Sieg von Eugen, die gute Form von Charly und der Einsatz der grippegeschwächten Thomas und Thorsten. Auch Micha hätte einen Sieg verdient gehabt, Kiet mit einem guten Auftritt und einem verbesserungswürdigen. Insgesamt ließe sich dieses Ergebnis in Cochem aber auch nur mit einem einzigen Wort treffend beschreiben: Scheiße! Trotzdem geht es weiter, in 2 Wochen werden wir in Bad Neuenahr wieder unser bestes geben. Dort haben wir nichts zu verlieren, können locker aufspielen und mal schauen, was am Ende „hinten rauskommt“!

18. Oktober, 2009 · 736 Views

Service compris !

Sollen wir uns freuen oder sollen wir uns ärgern? Nach dem 8:8 gegen Nistertal wusste keiner so richtig woran er nun war. Klar, Nistertal fehlte das Brett 1. Aber der fehlt schon die ganze Zeit. Ok, Nistertal fehlte auch das Brett 2, dessen Namen ich hier nicht nennen will. Kurzfristig fehlte auch noch Brett 7, unser allseits bekannter Kurt (an dieser Stelle Glückwunsch von uns allen zur zweiten Vaterschaft!!). Allerdings brachten die Nistertaler 2 Ersatzmänner an die Platte, die diese Spielklasse durchaus kennen und nicht unter der Kategorie „Fallobst“ einzusortieren waren. Außerdem war Brett 1 Andreas Weyand (Grüße du Schwachspieler!!) moralisch unterstützend dabei und mit Sicherheit auch der zufriedenste Zuschauer an diesem Sonntagmorgen. Der Käpt’n höchstpersönlich bediente den alten Wäller Recken. Wollte er Kaffee, wollte er Brötchen, war es Zwiebelkuchen à la Gesenhues oder Federweißer, egal – er bekam alles und genoss es sichtlich. Eins steht fest: Andreas hat eines seiner schönsten Auswärtsspiele seiner Karriere erlebt. Aber auch der Rest der Nistertaler Truppe kann sich nicht über unser Catering beschweren. Denke, darin waren wir vorbildlich. Zum Spiel: Das gewohnte 1:1 am Anfang, und dann das gewohnte 12:10 im Fünften von Thomas/Kiet (dieses Mal war es noch knapper als in Wirges, da 6:10 im Fünften..). Bis zur Halbzeit konnten wir den 1 Punkte Vorsprung dank Siege von Micha, Kalle und Kiet halten. Dann wieder der Shootout im Paarkreuz vorne. Und wieder ging es nach hinten los, 5:6 nun. Wobei Micha wieder exzellenten Sport bot, allein die Konstanz (oder Konzentration) fehlt zwischendurch ein wenig. Bei Eugen fehlt noch ein klein wenig Erfahrung, aber das kommt von alleine mit der Zeit, kein Grund uns Sorgen zu machen. A propos Erfahrung: Kalle und Thomas (zusammen 88 Jahre) brachten uns dann gegen die weitaus jüngere Generation ( ca 40 Jahre zusammen) mit ihren Siegen wieder in Front. 7:6. In einem guten Spiel unterlag Kiet dann knapp, während Thorsten so richtig aus sich heraus kam. Anscheinend braucht der Kerl diese Endspiele. Super-Leistung, 8:7 vor dem Schlussdoppel. Leider ging dieses Match dann mit 3:2 an die Gäste und wir hatten dieses schwuchtelige 8:8. Nicht Fisch, nicht Fleisch, Punkt halt –aber nur einer… Aber ein Anfang! Danke an unsere Zuschauer, die uns sehr gut unterstützt haben! Danke auch an die Jungs aus Moselweiß und Weißenthurm für die Unterstützung!!! Insgesamt ein gutes Spiel, wenn wir auch immer noch nicht an der Topleistung angelangt sind. Catering und Unterstützung der Zuschauer sind da schon ein gutes Stück weiter! Wir arbeiten am Rest, dann werden wir auch bestätigen können, dass wir in diese Klasse gehören. Für Catering und Zuschauer gilt: Gut wars, gegen besser haben wir trotzdem nichts einzuwenden! Hoffe, dass der Sonntagmorgen sich so langsam duchsetzt. Wenn die Jugend Sonntagmorgen zum Funcup kommen kann, vielleicht findet sie auch einmal den Weg zur 1.Mannschaft (findet alles in derselben Halle statt). Encore une fois zur Wiederholung: Frühstück frei, Getränke danach ebenso! Um unnütze Diskussionen zu vermeiden: Ihr könnt von uns lernen, nicht wir von euch. Ich war früher auch einmal jung und habe staunenderweise bei der Ersten zugeschaut. Wir brauchen euch zur Unterstützung und ihr könnt noch ein bißchen was lernen. Bis demnächst!

11. Oktober, 2009 · 717 Views

Alles verpeilt im Westerwald!

Auf ging es in den Westerwald. Mit bedingungslosem Vertrauen zu Michaels Navi und ein wenig Müdigkeit in den Knochen von Kiets Geburtstagsfeier am Abend zuvor begaben wir uns auf die A3. Soweit ok, danach kam Landstraße….Das Industriegebiet „Alter Galgen“ verhieß wenig Gutes. Dann: die Metternich GmbH, das war vertrautes Terrain! Jetzt fuhren wir am Waldesrand entlang (immerhin: Anlieger frei!) und konnten schöne kleine bunte Häuschen bewundern. Da wird doch nicht gleich die Hexe rauskommen? Im nächsten Ort angekommen fuhr Micha immer langsamer. Nach einem wieder einmal längeren Halt vor einer Kreuzung wurde Eugen im Auto hinten ungeduldig: „Pass auf, gleich steigt er aus und guckt nach, was hinter der Ecke ist.“ Es ging langsam weiter. Wir machten uns ernsthafte Gedanken um den Gesundheitszustand von Michas Navi. Ob der etwa aus DDR-Restbeständen ist und am Tag der deutschen Einheit zeitweise streikt? Eins war aber auf jeden Fall klar: das Ding ist heute irgendwie total verpeilt! Wir schleppten uns am Friseursalon „Schmalz-Locke“ vorbei. Ein Schild: Wirges 2km!! Doch Micha schlug noch einmal einen Bogen. Weitere 3km später das nächste Schild: Wirges 2km. Dann waren wir tatsächlich vor einem riesigen Schulkomplex, jetzt galt es nur noch die Halle zu finden. Aber auch das schafften wir dann noch. Wir waren schon eine Viertelstunde drin, als wir Fritjof entdeckten und er uns. So, das hätte ja dann auch geklappt, jetzt konnte es losgehen. Aber halt: unser Ältester hatte nach dem Einspielen bei Olympia einfach seine Latschen dort stehen lassen. Der Käpt’n sprang ein und lieh Kalle ein paar Turnschuhe, die nur eine Nummer zu groß waren. Jetzt aber, alles geordnet, bitte losspielen. Ein 3:0 von Micha/Eugen und ein 1:3 von Kalle/Thorsten, soweit alles im Lot. Nun war es an Kiet/Thomas uns in Führung zu bringen. Aber es sah schlecht aus: 0:2 Satzrückstand. Doch dann rafften die beiden sich auf und glichen mit taktisch gutem Spiel und dank Thomas langer Angaben, die 5 Sätze lang den Wirgesern erhebliche Probleme machten, zum 2:2 aus. Im Fünften dann 2:7 Rückstand, Zeit für ein Time-Out. Danach legten wir los wie die Feuerwehr, ein ums andere Mal blitzte unser roter Gummi auf und wir machten die Gegner nass. Riesenball meines vietnamesischen Freundes zum 11:10 und anschließend das Ding noch einmal versenkt. Klasse-Kampf unseres 3er-Doppels. Derweil hatte Eugen das Nachsehen gegen den Alpen-Boll aus Wirges, 2:2. Micha kam mit Eugens Landsmann auch nicht so richtig zurecht, wir waren wieder hinten. Jetzt kamen unsere Oldies. Ich ging 2:0 in Führung, musste dann doch in den Fünften, während es Kalle gelang, bei 9:9 im Zweiten mit zwei eigenen Aufschlagfehlern mit 0:2 in Satzrückstand zu gehen. Kalle verlor das Ding in 3 und auch ich unterlag zum Schluss in einem weiteren Krimi. 5:2 für Wirges, jetzt musste was passieren. Thorsten kam gegen den Linkshänder nie so richtig ins Match und musste ebenfalls gratulieren, während Kiet seinen sehr jugendlichen Gegner verhackstückte. Immer wieder schlug die Rückhand ein, so dass Kiet das erste Einzel für uns gegen einen sehr starken Jugendlichen gewann. Nun die 2 Schlüsselspiele des Abends. Die beiden Einser gegeneinander und am Nebentisch die Landsleute aus den Weiten der Taiga und Tundra. Ja, es geht schon in der 2.Verbandsliga los: vorne spielen nur Ausländer! Gut, Österreich ist nicht so richtiges Ausland und auch Ostdeutschland gehört ja irgendwie zu uns, aber echte Kowelenzer oder Wirgeser, die spielen halt in Paarkreuzen weiter unten. Wer mich jetzt wegen rassistischer Äußerungen an den Pranger stellen will, der soll mich vorher einmal angucken. Zur Klarstellung: ich liebe Ostdeutschland und die Ostdeutschen! Gut, die Österreicher, ja mein Gott, man muss ja nicht unbedingt ständig hinfahren… Es entwickelten sich auf jeden Fall zwei gute Spiele, die beide in den Fünften gingen. Micha bereits mit 9:6 Führung und dann doch das 9:11. Ärgerlich! Eugen bei Wechsel 1:5 hinten, dann bei 10:9 Matchball, aber es sollte auch hier nicht sein. Mit einem Netzroller war schlussendlich das 10:12 besiegelt. Statt 5:6 nun 3:8. Dies wäre der richtige Platz um jetzt einen „Kraftausdruck“ zu verwenden, aber ich lasse es einfach sein. Kalle kam dann in meinen Latschen zu einem verdienten 5-Satz-Erfolg während ich nach gewonnenem 1.Satz den Zweiten bei 10:11 ebenfalls mit einem eigenen Aufschlagfehler beendete. Im Dritten führte ich bereits mit 6:0, aber dann war ich irgendwie neben der Spur, bis zum 6:8 gab es keinen Punkt mehr und hätte ich nicht noch 2 Faule gemacht, so wäre dieser Satz sogar noch 6:11 ausgegangen. Im Vierten hatte ich leichte Kreislaufprobleme., unser Schicksal war nach 3 ½ Stunden Kampf besiegelt. Zum Abschluss wollten wir uns noch unter der Dusche hübsch machen, doch es kam nur kaltes Wasser. Kalle ließ eisern minutenlang die gesamten Duschen laufen und siehe da, nach einer Viertelstunde kam tatsächlich warmes Wasser. Wenigstens das hat noch geklappt! Am Sonntag spielen wir gegen Nistertal, eine Mannschaft, die wohl eher Ambitionen nach oben hat. Es wird also sauschwer, doch hoffen wir, dass viele Olympianer ins Olympiastadion kommen und uns unterstützen. Vielleicht ist ja doch was drin beim Wiedersehen mit unserem Ex-Brett 1, Kurt Meteling. Also, bis Sonntag Olympia!

04. Oktober, 2009 · 692 Views

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