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Gelungenes 2-9 zum Saisonauftakt

Es geht wieder los: endlich Tischtennis am Samstagabend! Obwohl wir uns aktuell noch in der Sommerferienzeit befinden, stand der Saisonauftakt unserer Ersten beim großen Meisterschaftsfavoriten aus Weißenthurm an. Das viele Aktive schon hungrig sind, zeigte das sehr gute Zuschauerinteresse an dieser Partie. Nicht nur viele Weißenthurmer und zahlreiche Olympianer hatten den Weg nach Kettig gefunden, sondern auch Andernacher, Mülheimer, Layer, Kottenheimer, Horchheimer und Kerschenbacher. Unsere Neuverpflichtung -und Brett1 Florian Henrich - musste leider direkt am ersten Spieltag passen, dafür sprang Conni ein. Bis 16h war auch ich noch als Ersatz eingeplant, dann kam aber das ok von Kiet, dass er rechtzeitig aus dem Süden der Republik aus seinem Urlaub zuhause eintrifft. Die Anreise nach Kettig stellte aber für den ein oder anderen trotzdem ein Problem dar. Zwar fuhren wir gemeinsam mit 2 Pkws am Vereinsheim los, die gefahrene Geschwindigkeit der jeweiligen Piloten auf der B9 wich aber dann exorbitant voneinander ab. So nutzte es auch nichts, dass Dieter im "Kettiger Kreisel" 5-mal mit uns Karussell fuhr, Marco war immer noch nicht zu sehen... Wir fuhren dann halt schon mal an die Halle, wo Marco und Conni dann auch ne Viertelstunde später eintrafen. Ob die noch Essen waren? Ich weiß es nicht, habe auch nicht weiter nachgefragt, Hauptsache sie waren da. Eugen und Kiet trafen dann mit jeweils eigenem PKW auch noch kurz vor Spielbeginn ein, es konnte losgehen! Nach relativ ausführlichen Begrüßungen von Ingo Hansens und Torri Brittnacher, der die Vermutung aussprach, dass der auffällig hohe Anteil weiblicher Zuschauer nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten der Aktiven zurückführen sein könnte, konnte die Saison 2014/15 losgehen. Wir sahen drei ausgeglichene Eingangsdoppel mit einem unglücklichen 0-3 gegen uns. Vor allen Dingen unser 3erDoppel mit Kiet und Torri war nahe am Sieg. Doch ein 7-3-Vorsprung im Fünften wurde nach 0-2 Satzrückstand noch abgegeben. Aber auch beide Eingangsdoppel waren keineswegs chancenlos. Vorne gab es dann 2 Niederlagen, aber sowohl Eugen als auch Marco gaben dabei keineswegs eine schlechte Figur ab. In der Mitte gewann Kiet zwar den Ersten gegen Peter, danach war er aber relativ chancenlos. Am Nebentisch sahen wir derweil das spannendste und für die Zuschauer am Schönsten anzuschauende Match des Abends zwischen Starcevic und Torri. Der Kettiger Jüngling zog Topspins was das Zeug hielt und Torri hielt sein Gerät hin. Bewundernswert, wie der Kettiger selbst aus fast ausgeblockt erscheinenden Lagen immer wieder auch den achten oder neunten Topspin nachzog. Alle Sätze waren arschknapp, wurden meist erst in der Verlängerung entschieden. Im Zweiten hatte Torri bereits ein 9-3, musste sich dann aber noch mit 9-11 geschlagen geben. Auch der Dritte ging trotz eines 10-6 noch in die Verlängerung. Am Ende stand dann ein großartiger 5-Satz-Erfolg. Kompliment an beide Athleten für dieses Match!! Im Paarkreuz unten unterlag Conni mit 1-3 Sätzen gegen Caspari, zeigte aber ein gutes Spiel. Er spielte sehr druckvoll, machte aber leider die entscheidenden Bälle nicht zu. Nebenan zeigte Dieter eine gelungene Premiere als Stammspieler der Ersten. Nach verlorenem Ersten wegen massiver Rückschlagprobleme bekam er Schaufelberger immer besser in den Griff und setzte ihn beidseitig so unter Druck, dass Markus schlussendlich nach 4 Sätzen gratulieren musste. Auch Marco zeigte dann gegen das Kettiger Talent Werschkun eine gute Leistung. Leider musste er bei 5-5 im Fünften zwei "Faule"einstecken, die dann das Spiel Richtung Matchgewinn für den Kettiger einleiteten. Aber dafür kann ja nun keiner etwas, Netz und Kante gehören auch zu unserem Sport. Derweil hatte Eugen sein Match aus diversen Gründen gegen Hansens geschenkt. Damit war der Endstand von 2-9 nach 2h 45 m perfekt. Insgesamt gesehen ein gutes Match unserer Truppe, darauf lässt sich durchaus aufbauen. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir ohne Brett 1 gespielt haben und der Gegner eigentlich in unserer Klasse nichts zu suchen hat, dann kann man positiv gestimmt in die Saison gehen. Leider ist der nächste Gegner Torney, da muss wohl wieder mit einer Niederlage gerechnet werden. Wahrscheinlich sind die Torneyer wohl die Einzigen, die die Kettiger beim Durchmarsch stoppen könnten. Aber egal, auch dahin fahren wir mit guter Stimmung. Auch heute bzw gestern ließen wir dieses 2-9 noch beim Griechen ausklingen, der sehr erfreut war, dass die Saison wieder begonnen hat. Und auch der TTC Olympia kann, so denke ich, einer abstiegssorgenfreien Saison der ersten Mannschaft entgegenblicken, obwohl wir jetzt erst einmal den letzten Tabellenplatz zieren. Das wird sich mittelfristig durchaus anders gestalten lassen, davon sind wir mehr als überzeugt. Lets go, Olympia!!

07. September, 2014 · 715 Views

Conni und die Wurst

Vereinsmeisterschaften, das versprach zumindest immer gutes Wetter!! Tatsächlich war es gestern recht bescheiden, doch wir haben trotzdem die Grillsaison für dieses Jahr eröffnet! Wenn auch nur mithilfe eines Schirmes.... Doch egal, jetzt gehts los! Vor allen Dingen, wo demnächst auch die Fußball-WM dazukommt... Das wird eine mehr als geile Sache!! Dazu kommt, dass wir jetzt die erfolgsbringenden Spielzüge direkt auf dem neuen Tischkicker nachvollziehen können. Allerdings müssen wir wohl dazu aus der 3er-Sturmreihe noch den ein oder anderen in Mittelfeld oder Abwehr ummontieren. Doch erst einmal suchten wir heute die Besten der Besten im Tischtennis: Im gelosten Doppel standen sich nach einer heißen Gruppenphase im Spiel um Platz 3 Czielinski/Metternich und Weniger/Bomm gegenüber. Letztere erwiesen sich zum Schluss als die Homogeneren und belegten einen guten 3.Platz. Im Finale standen sich Anton/Mendrowski und Geier/Schmitt gegenüber. Im ersten Satz machten G und der Käpt´n wenig Gefangene, das Ding war klar daheim. Im Zweiten wurde es richtig knapp, er war mit Glück und Geschick trotzdem wieder bei uns. Der dritte Satz war dann eine ganz klare Angelegenheit und somit wurde unser G zum ersten Mal Vereinsmeister!!!! Super, dass ich dabei sein und mithelfen durfte!! Für diese Saison hast du dir das, lieber G, absolut verdient, das war sozusagen mehr als überfällig!!!!!!!!!!!! In 3 Fünfergruppen gingen wir anschließend im Einzel aufeinander los. Dabei gab es so manche Überraschung: Andy machte in seiner Gruppe sowohl Torri als auch Freezy platt und startete damit einen glatten 4-0 Durchmarsch. Torri musste dann auch noch gegen Freezy gratulieren und konnte somit nur noch über die Regel "die 2 bestplatzierten Dritten" ins Viertelfinale der besten 8 weiterkommen. Achim und Carl Luis machten in dieser Gruppe Platz 4 unter sich aus. Dimi machte in seiner Gruppe alles platt, Thorsten folgte dich dahinter. Platz Nummer 3 belegte Rolf vor G und Fritjof. In Gruppe 1 ging es drunter und drüber, schließlich war Conni mit 4-0 vorne und dahinter drei Leute mit 2-2 Spielen. Der Käpt´n hatte das beste Satzverhältnis vor Markus und Bomber. Nicht zu vergessen in dieser Gruppe die super Vorstellung von Malle, der allen 4 Akteuren alles abverlangte. Bestplatzierter Dritter war somit Torri, zwischen Rolf und Markus mussten tatsächlich die Bälle entscheiden. Wie gut, dass wir von Anfang an jeden Satz mitgeschrieben hatten!! Rolf war der Bessere und durfte im VF gegen Conni ran. An Platte 2 Thorsten gg Dieter, Platte 3 Andy gg Käpt´n und Platte 4 Dimi gg Torri. Trotz erheblichem Rückstand in Satz 2 und 3 brachte Conni sein Viertelfinale gg Rolf mit 3-0 nach Hause. Auch Torri kämpfte gg Dimi, aber letztendlich setzte sich hier der Künstler durch. Genauso sah es an Platte 2 aus, Freezy besiegte Thorsten in aufreibenden Sätzen mit sehenswerten Ballwechseln. Der Käpt´n führte bereits 2-0 nach Sätzen gg Andy, aber das reichte nicht. Der Kerl wurde immer besser und gewann mit guter Taktik 11-8 im Fünften. Im Halbfinale setzte sich dann Dimi mit 3-1 gg Andy durch und Conni ließ Dieter wenig Chancen. Das Spiel um Platz 3 zwischen Dieter und Andy zeigte uns dann mal wieder, dass ein Satz erst bei 11 Punkten zu Ende ist. Andy führte im Fünften bereits mit 8-2 und 10-5?.den Rest könnt ihr euch denken... Das Finale der Vereinsmeisterschaften geht traditionell über 4 Gewinnsätze, "Best of Seven", wie man heutzutage sagt. Nach 3-2-Führung für Conni wirkten beide Akteure schon nicht mehr so ganz frisch, boten uns aber trotzdem teilweise spektakuläre Ballwechsel. Conni bog den 6.Satz dann mit 11-9 ein, und wurde somit zum ersten Mal Vereinsmeister!! Herzlichen Glückwunsch, mein Lieber!!!! Das war den ganzen Abend über eine konstante, konzentrierte und gute Leistung. Damit auch letztendlich ein verdienter Sieg! Anschließend zogen wir uns noch gemeinsam den ESC rein. Leute, ist das wahr??? Ein vollbärtiges Gerät aus Österreich mit spanischem Vornamen und vollkommen verpatzem Nachnamen geht hier als Sieger (oder Siegerin?) vom Parkett? Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Holland die Daumen gedrückt. Aber wie soll es schon sein? Im Finale verlieren die halt einfach immer!! Und Österreich hatte ja seit Cordoba 1978 auch nicht mehr viel zu lachen. Insofern sei es ihnen mehr als gegönnt. Im Gedächtnis bleibt mir aber für immer, dass Conni zum ersten Mal Vereinsmeister wurde, als auch die Wurst gewann. Was deinen Erfolg, lieber Conni, aber in keinster Weise schmälern soll. Herzlichen Glückwunsch hierzu noch einmal!!!!

11. Mai, 2014 · 806 Views

Titel erfolgreich verteidigt!!

Seit Mitte August 2013 kämpften die Mitglieder des TTC Woche für Woche im Training um die begehrten 8 Plätze des Endranglistenturniers. Erstmals wurden hierbei in der Endrangliste die monatelangen guten Leistungen mit Vorgabepunkten belohnt. Nach dem Losverfahren wurden die 8 Qualifizierten ihren Gruppen zugeteilt. Die Auslosung ergab folgendes: Gruppe A: Thorsten "the voice", Thomas "Käpt´n", Marco "Bomber" und Dieter "Freezy". Direkt nach der Auslosung machte das böse Wort der "Todesgruppe" die Runde. Gruppe B: Torsten "Torri", Alexej "G", Christian "Malle" und Markus "?". Im System "Jeder gegen Jeden" ging es dann innerhalb der Gruppen aufeinander los. Die Vorgabe war zum Teil beträchtlich: Markus z.B. war durch seine 3-monatige klösterliche Abwesenheit gegen Ende des letzten Jahres schwer im Nachteil. So musste er gegen G 8 Punkte vorgeben. Da halfen auch alle Meditationstechniken nichts. Das Spiel war weg. Gegen Malle aber holte er einen 6 -Punkte -Vorsprung auf! Aber die 5 Punkte gegen Torri waren dann wieder zuviel. G hatte die meisten Punkte in der Qualifikation über das gesamte Jahr gesammelt, war mit Abstand der Trainingsfleißigste. Dementsprechend bekam er ständig eine Vorgabe, und setzte sich in Gruppe B durch. Auch Torri bezwang er mit 3-2, obwohl die Vorgabe hier nur 2 Punkte betrug. In der Todesgruppe musste Dieter ständig einem vorgegebenen Rückstand hinterherlaufen. Alle anderen Paarungen waren zum Großteil von der Vorgabe nicht oder nur minimal betroffen. Der Käpt´n erwischte einen schwachen Tag und musste sich in allen 3 Begegnungen geschlagen geben. Allerdings verbuchte er mindestens immer einen Satz auf der Habenseite und hielt das Geschehen damit für die 3 anderen offen. Freezy holte seine Rückstände immer ganz gut auf, musste sich aber Thorsten in 4 knappen Sätzen geschlagen geben und zum Schluss auch unserem Bomber mit 9-11 im Fünften. Im Halbfinale trafen somit Thorsten und Torri aufeinander und an der Nebenplatte Bomber und G. G verteidigte hier seine 3-Punkte-Vorgabe souverän. Das schmeckte unserem Bomber gar nicht, es war ein Glück, dass Platte 2 überlebt hat... Torri hatte ab dem 3.Satz das Geschehen gegen Thorsten im Griff und setzte sich somit in 4 Sätzen durch. Das Finale stand fest: G gegen Torri, Vorgabe +2 für G. Im ersten Satz war G wohl etwas nervös, kein Wunder, schließlich war es sein erstes Finale auf Vereinsebene. Auch Satz 2 lief ihm ziemlich schnell davon, Torri überzeugte durch- für ihn relativ ungewohntes- konsequentes Offensivspiel. Dies war aber auch kein Wunder, da es selbst für die "Mauern von Olympia" schwer wird, wenn unser G alles trifft. In Satz 3 hatte G dann endlich die Manschetten abgelegt und wir sahen phänomenale Ballwechsel. G zog aus allen Lagen und Torri versuchte den Block. Zum Schluss vergeblich, der Satz ging an G. So richtig befreit wirkte G aber immer noch nicht. Im Vierten dann bei 10-7 drei Matchbälle für Torri. Das war der Punkt, an dem G endlich aus sich herauskam. Er wehrte die Matchbälle mit 3 Super-Topspins ab und es ging in die Verlängerung. Die größere Gelassenheit und Erfahrung von Torri gab dann hier den Ausschlag zum 15-13. Somit hat Torri den Titel erfolgreich verteidigt und darf den Pokal damit ein weiteres Jahr in seinen Vitrinen der Verwandtschaft zur Schau stellen. Herzlichen Glückwunsch!!! Insgesamt war die Rangliste auch in der jetzt abgelaufenen Saison wieder ein Erfolg. Sie trägt nach wie vor dazu bei, dass im Training Paarungen zustande kommen, die wohl sonst nie stattfinden würden. Dies ist, vor allen Dingen für die unteren Mannschaftsmitglieder, ein großer Vorteil. Für die "Oberen" ist es so manchmal mehr eine lästige Pflicht, die schnell abgehakt werden will. Aber das ist auch schon so manch Überraschung passiert. Alles in Allem eine tolle Einrichtung, diese Rangliste, an deren Effizienz und Sinn für alle aber nach wie vor gearbeitet werden muss. So habe ich auch für die nächste Saison ein paar Änderungen auf Lager, damit sich möglichst jeder Spieler beim TTC damit anfreunden kann und Spaß daran hat. Die genauen Änderungen werden dann von mir vor der Mannschaftssitzung erläutert. Ich hoffe, dass dann noch mehr Spaß im Training herrscht und die Interessen aller noch besser abgedeckt sind. Viva Rangliste!!

24. April, 2014 · 666 Views

1. Olympischer Dreikampf entschieden!!

Ein illustres Feld an "Osterverweigereren" traf sich gestern im Olympiastadion zum 1. "Olympischen Dreikampf" für 2er -Teams. Im Modus "Jeder gegen Jeden" erwies sich die Kombination Bernhardt/Mannheim am Tischkicker als unschlagbar. An der Dartscheibe sorgte das Team Anton/Rubröder für Furore und tripelte alles weg. An der Tischtennisplatte blieb kein Team ohne Niederlage. Aufgrund des Satzverhältnisses war in dieser Teildisziplin die Combo Greber/Czielinski siegreich. In der Addition aller 3 Disziplinen hatten Torsten Mannheim und Eugen Bernhardt die langen Nasen ganz vorne. Damit kürten sie sich zum ersten Sieger des "Olympischen Dreikampfs" und haben damit ihren Platz in den Annalen gesichert. Das anschließende Einzelturnier am Kleintisch entschied Torsten dann auch noch für sich - mit einem Ball Vorsprung vor unserem Sportwart. Außer Konkurrenz verlief dann der anschließende Karaokewettbewerb. Hier erwiesen sich Buchholz/Schmitt als die neuen Cindy und Berts der mittelrheinischen Tiefebene. Insgesamt ein unvergesslicher Abend, der mit absoluter Sicherheit im nächsten Jahr wiederholt wird. Das war ein Riesenspaß, kaum zu fassen, was alles abging: Dimis und Saschas Tripleserie am Dartbrett, "Ollis" Paraden am Tischkicker und die Leistungen von "Äjtsch" an der Tischtennisplatte. Der Ball des Abends blieb aber - wie immer- unserem G vorbehalten. Da hätte der Timo auch nur geguckt... Danke an alle Anwesenden für diesen tollen Abend! Es war echt schnuckelig mit euch! Bis nächstes Jahr!!!

19. April, 2014 · 729 Views

Ende gut- alles gut

Das letzte Spiel der Saison stand an. Wir begrüßten die designierten Absteiger aus Mülhofen. Allerdings hatten die Gäste in den letzten Spielen ziemlich gut abgeschnitten, ein Selbstläufer würde das wohl kaum werden. Freezy/Käpt´n dieses Mal mit einem klaren 3-0- Erfolg und auch Bomber/Dübel mit demselben Resultat gegen das gegnerische Spitzendoppel. Markus/Rolf hingegen mit einer knappen Niederlage, das war ungewohnt. Vorne fuhren Freezy und der Käpt´n zwei klare Siege ein und auch Markus zog nach. Wir waren klar mit 5-1 vorne. Alles lief auf einen schnellen Sieg hinaus. Doch dann verlor Bomber knapp im Fünften, Rolf erging es genauso und auch Dübel musste gratulieren. Als dann auch noch Freezy verlor, stand es 5-5. Hallo!!? Unser Käpt´n brachte uns dann endlich mal wieder ein gewonnenes Spiel, da schloss sich Markus dann auch direkt an. Obwohl beide bei "Birnenwasser" am Freitag doch etwas länger zusammen gesessen hatten, waren sie heute die tragenden Säulen der Mannschaft. Bomber und Dübel glichen dann wieder zum 7-7 aus... Im letzten Einzel machte Rolf kurzen Prozess und auch Freezy/Käpt´n verabschiedeten sich mit einem flotten 3-0 aus der Saison. Endstand 9-7 für uns. Knapper als gedacht, aber die gute Heimbilanz bewahrt. Allein Feldkirchen schaffte es in dieser Saison uns im Olympiastadion zu besiegen. Auch heute wieder ein Dank an unsere Zuschauer. Die tragen natürlich auch dazu bei, dass unsere Heimbilanz fast makellos ist. Insgesamt sind wir punktgleich mit dem Meisterschaftsfavoriten Müllem auf dem 5.Platz gelandet und haben in der Hinrunde für einige Highlights gesorgt, waren zwischenzeitlich sogar Tabellenführer. Auch in der Rückrunde haben wir zum Schluss wieder gut gespielt, dem Meister aus Horchheim auch ein 8-8 abgetrotzt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle dem verdienten Meister!! Insgesamt gesehen eine gute sportliche Leistung der Zweiten und vor allem eine wunderbare Saison, was das persönliche Miteinander betrifft. So etwas Geiles, was letzteren Punkt betrifft, habe ich selten erlebt und ist auch unseren Ex-Örmsern Bomber und Dübel zu danken. So schnell, wie die zwei sich bei uns eingelebt haben ist sensationell. Glaube kaum, dass wir die zwei beiden wieder verkaufen werden, die Verträge werden sicherlich in den nächsten Tagen verlängert! Da muss ich mich jetzt als Sportwart auch einmal selbst loben: das waren die besten Einkäufe des Jahrzehnts! Hat mich nur ein paar Bier und ein wenig Überzeugungskraft gekostet und hat sich mehr als gelohnt. Und das für beide Seiten! Glaube kaum, dass wir die 2 nochmal loswerden! Und bei unserem kleinen Abschlussfest im Anschluss an das gestrige Match, sah ich nur zufriedene Gesichter und hörte viele begeisterte Äußerungen. Einheitlicher Tenor: Es hat großen Spaß gemacht und gerne wieder mit dieser Truppe! Da hatten 7 Leute und auch die stets mitreisenden Mädels meist viel Unterhaltung am Samstagabend! Bei Fleischkäse, Frikadellen, Nudel- und Kartoffelsalat - und nicht zu vergessen- den Pudding und die "gedübelten kleine Wackelpuddings mit den europäischen Fahnen und ein paar Umdrehungen" ließen wir die Saison gebührend ausklingen. Vergesse natürlich auch nicht das "Leckerbild": der Bomber mit dem Pudding auf der Backe und der "ableckende und schmatzende Dübel". Einfach Klasse die 2! Nicht nur als Sportwart, sondern auch als Spieler der Zweiten hoffe ich, dass wir nächste Saison wieder genauso viel Spaß haben. War eine Supersaison! Gooooooooooooooooooooooooooooooolympia!!!!

13. April, 2014 · 689 Views

Adé Müllem!

Zum vorletzten Match der Saison begrüßten wir die Kollegen aus Müllem. Müllem ohne den Ex-Olympianer Böhm und auch Mattlener war nur als Zuschauer anwesend. Doch in Müllem ist man seit Jahren sehr flexibel ohne viel Spielstärke einzubüßen. Als Ersatz wurde Adeleye mitgebracht, ansonsten ist die Truppe ja sowieso mit 9 oder 10 Leuten aufgestellt. Wir spielten wieder ohne 1, Dimi kuriert seinen Meniskusschaden weiter aus. Desweiteren mussten wir Dübel ersetzen, dafür spielte mal wieder G mit. Bei der Begrüßung wurde es schon erwähnt, es geht um nichts mehr bezüglich Auf- oder Abstieg, also lasst uns schöne Spiele haben! Im Doppel mit Dieter musste ich gegen Rünz und Mebus ran. Von Schönspielen war hier gar nichts zu sehen, Dieter traf im ersten Satz nur einen einzigen Ball, im weiteren Verlauf des Matches passte ich mich dann an und die Birne war in höchstens 10 Minuten zum 0-3 geschält. Immer wieder erstaunlich, was wir zwei beide da im Doppel so alles draufhaben! Bei Sprengel oder Nestlé wäre man froh, wenn man ein solches Überraschungspaket hätte! Oder auch nicht? Am Nebentisch dann das positive Gegenteil: Bomber und G kämpften Frings/Lenzen in 5 spannenden Sätzen mit sehr gutem Tischtennis und enormer Begeisterung nieder. Das war "Olympia-live", so wollen und haben wir es gerne!!!! Auf Rolf und Markus an Doppel 3 war dann wieder Verlass, auch wenn sie dieses Mal schwer gegen Cornely und Adeleye kämpfen mussten. Am Ende stand ein 5-Satz-Sieg. Erstmal 2-1 vorne, Start geglückt! Vorne lieferte Dieter dann gegen Rünz eine ganz andere Rolle als im Doppel ab. Nach knapp gewonnenem Ersten war er in der Folge meist Herr der Lage und ließ Rünz nie richtig zur Entfaltung kommen. Am Ende stand ein 3-0-Erfolg. Der Käpt´n musste nach 0-3 Spielen gegen Lenzen vor 2 Jahren in der Kreisliga und im folgenden Pokalfinale über eine Taktikänderung nachdenken. Nach klar verlorenem ersten Satz verlegte ich das Spiel dann auf die Schießbude. Meine Trefferquote war schwer überzeugend, das erkannte auch Jörg nach den folgenden 3 Sätzen an. In der Mitte quälte sich Bomber dann über 5 Sätze gegen Mebus, obwohl er schon 2-0 vorne war. Das soll keine Kritik sein, es war ein Match auf Augenhöhe (das trifft auch auf die Bälle von Mebus zu, die da so auf Bombers Hälfte ankamen). Schlussendlich machte unser Mann seinem Namen alle Ehre und verwandelte die hohen und um die Ecke fliegenden Dinger erfolgreich. Markus hingegen fand kein richtiges Mittel, um gegen den jungen Frings ins Spiel zu kommen. Immer wieder diktierte der Müllemer das Spiel, was ihm zum Schluss auch den verdienten 3-Satz-Erfolg brachte. Rolf spielte dann in einem von Geschwindigkeit und Schnitt geprägten Spiel gegen Adeleye. Immer wieder knallte Rolf mit Vor- und Rückhand ansatzlos rein, aber Adeleye brachte sehr viel zurück und überraschte mit vielen Schnittkombinationen. Allein seine Fehler bei eigenem Anschlag passten nicht zu seinem sonstigen guten Spiel. Adeleye kommentierte seine eigenen Fehlangaben immer wieder mit einem lautstarken "Adé". "Adé Anschlag" also! Vielleicht sollte ich mir bei Fehlangaben auch einmal ein "Tschüss" oder so etwas angewöhnen..klingt doch viel netter als das dort oft gebrauchte Wort mit Sch. Rolf verlor dann nach gutem Spiel knapp im Fünften, die Gäste waren auf 3-5 dran. Unser Ersatz-G spielte derweil ebenfalls 5 Sätze gegen Cornely. Und da sah man einmal wieder, dass unser G mittlerweile einiges besser macht. als früher. Superbälle hat er schon seit Jahren drauf, doch seit dieser Saison hat er endlich auch einmal das Ummünzen in gewonnene Spiele gelernt. Das darf so weitergehen! Vorne nun das Einserduell. Im Hinspiel hatte Dieter ganz klar Oberwasser gegen Lenzen. Auch heute spielte er 2 Sätze relativ sicher. Doch danach kam Lenzen besser ins Spiel, störte immer wieder effektiv. Aber Dieter konnte das Match letztendlich in einem knappen vierten Satz gewinnen und brachte uns das 7-3. Jetzt musste ich gegen Rünz ran. Glaube, ich habe gegen keinen anderen so oft in Meisterschaftsspielen gespielt. Meine Bilanz der ersten 25 Jahre war wohl irgendwo zwischen 0-15 oder 0-20. Die letzten 3 Vergleiche hatte ich allerdings gewonnen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich auch nach über 25 Jahren immer noch Probleme habe die Anschläge zu lesen. Unfassbar!! Es ging in den Fünften! Bis zum 5-5 war ich gut dabei, dann bekam ich mal wieder 2 Rückschläge nicht auf die Reihe und das Match lief dann weg. Jetzt war die Mitte gefragt. Bomber und Frings lieferten sich ein heißes und sehr schön anzuschauendes Match. Letztendlich war der junge Gast der Glücklichere und gewann in der Verlängerung des Fünften. Markus war derweil am Nebentisch mit Mebus beschäftigt. Je krummer das Spiel des Gegners, desto höher die Siegquote von Markus! Dies hat sich hier mal wieder bestätigt. Ist ähnlich wie bei mir, schließlich sind wir im selben Stall groß geworden. Beeindruckende Vorstellung von Markus, da hatte auch ein guter Mebus am Ende das Nachsehen. Wir waren jetzt bei 8-5, es fehlte nur noch ein Sieg.! Rolf gegen Cornely und G gegen "Tschüss". Rolf war 2-0 vorne, dann drehte Cornely auf einmal auf und gewann Satz 3. Am Nebentisch musste G dann mit 1-3 gegen "Adé-Tschüss" die Segel streichen. Auch Rolf war im Vierten 8-10 hinten. Sollten wir doch noch ins Schlussdoppel müssen? Doch Rolf erlöste uns und gewann den Satz noch mit 12-10. Das war gut so... Obwohl Dieter und ich dann wahrscheinlich im Schlussdoppel wieder unsere durchaus auch gut bekannte Schokoladenseite gezeigt hätten. Dann wären Sprengel und Nestlé auch wieder stolz auf ihr Überraschungspaket gewesen.. Am Ende also ein 9-5 für uns, wie schon in der Hinrunde. Ich wollte ja hier den alten Spruch eigentlich nicht bemühen, aber "et iss, wie et iss": gegen Müllem wird nicht verloren! Zumindest Mannschaft Nummer 2 hält sich an meine Uraltdevise! Hoffe, Mannschaft Nummer 1 zieht nächste Woche nach! Bleibt vor dem abschließenden Match gegen Mülhofen nur noch zu sagen, dass wir eine schöne Saison hatten mit einer beeindruckenden Heimbilanz. Die sollten wir da noch verteidigen und abschließend schön feiern!!! Danke noch an die Gäste aus Müllem für die jederzeit faire und freundschaftliche Stimmung. So ist es schon lange und soll auch immer so bleiben. Beide Vereine freuen sich wohl auch immer auf den Vergleich. Kurze Wege- schöne Spiele!! Was will man mehr? Am Ende natürlich einen Sieg von Olympia!!!!

06. April, 2014 · 758 Views

75-50-1

Okay, Marylin hatte 100-60-90...aber was ist das gegen 75-50-1?? Heute wird Dieter 75 Jahre alt- Marylin wurde nur 36-, seit 50 Jahren ist er Mitglied beim TTC - Marylin war da nie- und seit einem Jahr ist er sogar Ehrenmitglied, da wird Marylin nie hinkommen!! Lieber Dieter, ich hoffe du hast heute deine Liebsten um dich versammelt und begehst dieses Fest gebührend! Ich wünsche dir auf jeden Fall alles alles erdenklich Gute!!!! Vor allen Dingen natürlich Gesundheit und dass du unserem TTC Olympia noch lange aktiv erhalten bleibst! In puncto Vereinstreue sind "deine Maße" heutzutage schon sehr bemerkenswert und wenn man auch noch weiß, was du ansonsten noch für unseren Verein geleistet hast, dann ist hier höchster Respekt angebracht!! Schon beim Bau unserer Halle 1968 warst du aktiv dabei und hast jahrelang als Nachfolger von HW bei uns die Kasse makellos und mit viel Weitsicht und Verständnis geführt. Ein großes Dankeschön dafür nochmals, obwohl deine Ernennung zum Ehrenmitglied sowieso schon für all deine Verdienste steht. Lass es dir gut gehen heute und auch in Zukunft! Happy Birthday!!!!

06. April, 2014 · 829 Views

Horch, was ´kommt von draußen rein...Hollahi, Hollaha...

Wir erwarteten den Tabellenführer aus dem Südosten von Kowelenz, nämlich die Horchheimer. In der Rückrunde waren sie bisher ohne Punktverlust und hatten uns in der Hinrunde mit 9-3 richtig abgebügelt. Leider musste unsere Nummer 1, Dimitri, für heute passen. Das Auskurieren des Knieschadens geht doch einfach verständlicherweise vor. Rolf stand für ihn parat, obwohl selbst ständig verletzungsgeplagt. So rechneten wir uns für dieses Match nicht wirklich unbedingt viel aus, aber: wer aufsteigen will, der muss erst einmal die Auswärtshürde "Olympia" nehmen, das ist eine alte Regel (Wthurm/Kettig eine Liga höher kann davon auch berichten). Im Hinspiel gab es ein wenig Palaver bezüglich frischgeklebter Beläge zweier Horchheimer Sportskameraden (siehe Spielbericht click-tt).. Unser Freezy erinnerte sich diese Woche daran, und verfasste einen kleinen Artikel vor dem Match auf unserer Homepage. Vom anwesenden Oberschiedsrichter bis zum neu erstandenen Prüfgerät (Gasemission!!) war da jetzt alles angeblich bei uns vorhanden. Der Oberschiri war da, aber statt so eines Prüfgerätes haben wir uns diese Woche lieber einen Kicker angeschafft. Daran haben wir nämlich bedeutend mehr Spaß!! Der ein oder andere Gast nahm dieses Geschreibsel aber offenbar für bare Münze (kennen unseren Freezy wohl nicht. ..) und hatte dementsprechend kein für ihn optimales Spielgerät im Koffer. Es ging sogar soweit, dass Schläger ausgeliehen werden mussten. Was fällt mir dazu ein? "Honi soit qui mal y pense", frei übersetzt: "Schande dem, der Arges dabei denkt"... Frei nach diesem Motto des englischen Hosenbandordens gingen wir vorurteilsfrei ans Werk. Dieter und Thomas zerlegten im Eiltempo Zehe/Wulf, Bomber und Dübel hatten das Nachsehen gegen Baltzer/Ganswind. Bevor unser 3er Doppel Markus und Rolf in einem sehr guten Match mit 3-2 gegen Grützmacher/Swierczynski erfolgreich waren, hatte meine Wenigkeit schon längst das "Problem Zehe" erledigt.. Der nachmittägliche "1.Mannschaftzuschauer" aus dem fernen Müllem, der extra noch geblieben war, um dieses Match der beiden alten Haudegen zu sehen, war gerade mal eine rauchen, da war das Ganze ungewohnterweise schon schnell erledigt. Tja, Achim, was soll ich sagen? Konnte ja nicht extra warten, bis du da mal endlich mal aus dem Vorraum rauskommst. Unser Freezy wurde dann im Anschluss zum "Kunzebesiegerbesieger" und gewann gegen "Grütze" - mit geliehenem Schläger- 3-1 und brachte uns damit den 4-1-Vorsprung. Sollte da etwas gehen? In der Mitte wickelte sich Bomber dann böse, rutschte weg und parkte seinen Astralkörper mit Vehemenz auf unserem einst so teuren Boden. Das sah gar nicht gut aus, lief aber Gott sei Dank für diesen Sturz noch ziemlich glimpflich ab. An ein richtiges Weiterspielen war aber nicht zu denken, dieses Spiel war aufgrund "Gehbehinderung" verloren. Markus kämpfte derweil gegen Baltzer, musste aber zum Schluss trotz guter Leistung gratulieren. In einem vorgezogenen Match musste ich mich in 4 gegen Grützmacher beugen. Der Kerl blockte einfach alles weg und ließ sich auch durch minutenlange Schupfduelle nicht aus der Ruhe bringen. Im Paarkreuz hinten verlor Dübel dann glatt gegen Wulf, wir waren auf einmal mit 4-5 in Rückstand. Dann aber ging wieder die Sonne auf: Rolf spielte mal endlich ganz locker und befreit auf, zerlegte Swierczynski nach Strich und Faden. Das war herausragend, da konnte einem das olympianische Herz aufgehen und Sylvester fast schon leid tun. Rolf traf einfach alles und spielte auch noch taktisch hervorragend. Als dann auch noch Freezy mit guter Leistung 3-1 gegen Zehe gewann waren wir wieder mit 6-5 vorne. In der Mitte wurde es dann richtig spannend. Bomber spielte aus dem Stand gegen Baltzer herausragend, haute ständig mit der Rückhand erfolgreich dazwischen und blockte und konterte am Tisch was mit seinem verletzten Füßchen noch so ging. Leider musste er dann knapp in 5 gratulieren. Aber: Hochachtung!! So wollen wir Olympianer sehen: es wird gekämpft bis zum Umfallen! Das ist unsere Stärke, das ist unser Geist! Am Nebentisch entwickelten sich zwischen Ganswind und Markus phänomenale Ballwechsel. Ganswind trieb Markus immer wieder nahe an die Hallenwand, aber der brachte einfach alles wieder. Im Fünften schien das Ding für Ganswind bei 7-2 schon gewonnen. Aber Markus machte und tat, und bei Ganswind schien der Arm immer schwerer zu werden. 8 Punkte nach Gang für Markus und dann auch der Matchgewinn! Das war einsame Klasse und brachte uns das 7-6. Hinten nun die beiden Ex-Örmser Swierczynski und Dübel gegeneinander und Wulf gegen Rolf. Es entwickelten sich wieder zwei heiße Matches. Unser Dübel wollte aber manchmal zuviel und musste sich am Ende im Fünften trotz gutem Spiel geschlagen geben. Rolf hatte derweil einen 2-1 Satzvorsprung und in der Verlängerung des Vierten 2 Matchbälle. Aber es sollte leider nicht sein und Wulf machte dann den Fünften mit einer sehr guten Leistung zu. Mit 7-8 ging es dann ins Schlussdoppel. Hier sahen Freezy/Käpt´n 2 Sätze lang nicht wirklich gut aus. Dann aber kamen wir immer besser ins Spiel und konnten das Ganze noch in einen Fünfsatzsieg umbiegen. Am Ende stand dann da ein, so denke ich, leistungsgerechtes Unentschieden. Wir haben zum wiederholten Male bewiesen, dass wir in dieser Klasse an einem guten Tag mit jeder Truppe mithalten können. Umso bemerkenswerter, dass dies auch ohne Brett 1 klappt. Leider haben wir aber auch zu wenig Konstanz drin, vor allen Dingen auswärts. Aber das war für diese Saison egal, wir wollten ja von Anfang an eigentlich nur den Klassenerhalt. Vielleicht können wir nächste Saison ja mal richtig angreifen, das wäre schön. Unseren Nachbarn aus Horchheim wünsche ich den 2.Platz. Die Meisterschaft sollte nach Feldkirchen gehen. Das hat aber nichts mit Sympathie oder Antipathie zu tun, liebe Kollegen aus Horchem! Erstens ist es nach Horchheim viel näher als nach Feldkirchen und zweitens bin ich absoluter Derbyfan. Das sind einfach die geilsten Matches!! Das macht am meisten Spaß und Laune und bringt die unmöglichsten Ergebnisse. Also, wünsche auch den Horchheimern prinzipiell alles Gute (vor allen Dingen echt klasse, dass ihr wieder da seid in diesen Gefilden nach 2 Jahrzehnten) und lasst euch nicht mehr von Freezy irritieren. Von draußen, liebe Horchheimer, werden bei uns irgendwelche unspaßigen Geräte höchstens von "Spässle" machenden Russen (die können nicht so richtig Deutsch, ich erinnere ans Schlussdoppel) in den Verein hineingeschrieben. Nächste Saison spielt ihr auch wieder bei uns, entweder gegen die Erste oder die Zweite und deshalb gilt: "Hollahi und Hollaha bis nächstes Jahr!" War ein schönes Match, hat Spaß gemacht mit euch!!!

16. März, 2014 · 704 Views

Affenwichse

Heute ging es gegen Feldkirchen. Diese Truppe hatte sich zur Winterpause mit Gesenhues, Schaufler und Schwelle verstärkt und dementsprechend in der Rückrunde noch keinen Punkt abgegeben. Bei uns fehlte Dübel karnevalsbedingt und auch Markus meldete sich mittags mit Grippe ab. Da wir aber keinen adäquaten Ersatzmann fanden, erklärte Markus sich bereit trotzdem mitzuspielen. Dimi spielte heute zum ersten Mal in der Rückrunde mit, versuchte es einfach nach seiner erneuten Knieverletzung bei den Stadtmeisterschaften. Im Doppel überrannten Dimi und Dieter die Gegner Bertram und Gesenhues förmlich. Klares 3-0 für uns. An der Nebenplatte spielte unser neuformiertes Doppel Bomber/Käpt´n gegen die bisher ungeschlagenen Best/Weber. Es entwickelte sich ein Spiel mit megageilen Ballwechseln, wir verlangten den Feldkirchenern alles ab. Gegen Ende der Sätze spielten sie aber die besseren Bälle und wir unterlagen trotz sehr guter Leistung mit 1-3. Auf Doppel 3 mussten unsere ungeschlagenen Markus/Rolf dieses Mal ganz chancenlos gegen Schaufler/ Eckert zum 0-3 gratulieren. Vorne war Dieter dann gegen Best machtlos und Dimi zollte seiner Verletzung gegen Weber Tribut. Das waren 2 klare Siege für die Gäste. In der Mitte zeigte Bomber gegen unseren Ex-Kalle eine fehlerlose Leistung und blockte ihn zum 3-0-Sieg ganz sicher aus. Im wahrscheinlich am schönsten anzuschauenden Spiel des Abends verlor ich gegen Schaufler trotz sehr guter Leistung in 3 ganz knappen Sätzen. Die gegnerischen Vorhandtopspins waren letztendlich zu schnell und platziert. Hinten mühte sich Markus redlich gegen Bertram, war aber einfach nicht fit genug, um dem druckvollen Spiel des Gegners standzuhalten. Rolf spielte bestimmt nicht schlecht gegen "Eck-Attack", aber der Kerl gehört ja auch nicht so richtig ins hintere Paarkreuz. Letztendlich musste sich Rolf mit 1-3 geschlagen geben. Dimi spielte dann recht knieschonend gegen Best, bloß keine Verletzung mehr jetzt. Eine echte Chance war da in der Vorrunde auch in gesundem Zustand nicht da. Gegen Weber mühte Freezy sich derweil 4 Sätze lang ab. Leider ging Satz 3 und 4 in der Verlängerung weg, so dass meine 2-0-Satzführung am Nebentisch gegen Kalle völlig uninteressant war, da das Match nun mit 2-9 sein Ende gefunden hatte. Das Geheimnis des Rückrundenerfolgs der Feldkirchener wurde dann an der Theke offenbar: Nach dem ein oder anderen Getränk packte Schaufler die "Affenwichse" aus! Das Geheimrezept der Feldkirchener Erfolge war gelüftet! Mit diesem Kleber sind sie anscheinend momentan unschlagbar. Einen Bestechungsversuch mit dem Annehmen eines Fläschchens lehnten wir natürlich ab. Wir konzentrierten uns dann gemeinsam auf anderes Gebräu und ließen den Abend gemütlich mit den sympathischen Kollegen von der falschen Rheinseite ausklingen. Wünschen euch noch viel Erfolg im Aufstiegskampf!

23. Februar, 2014 · 803 Views

Kunze malträtiert mein Gerät

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison mussten wir nach Waldbreitbach reisen. Diesmal hatten wir auch unsere Numero Uno, nämlich Dimitrij wieder dabei. Allerdings fuhr er nur als Zuschauer mit, wollte mal schauen ob wir wirklich so schlecht geworden sind, wie es das reine Ergebnis des Vorabends ausdrückt. In der hochmodernen Waldbreitbacher Halle bezogen wir dann in der Umkleide 3, ausgeschildert mit "Breitscheid Jungen", unser Quartier. Vergeblich suchte ich den Lichtschalter...doch kaum hatte ich einen Fuß in die Umkleide gesteckt, so wurde es wie von Götterhand hell erleuchtet. Diese Kabine/Halle hatte aber noch viel mehr Firlefanz zu bieten. Da sich dort die Funzel um Punkt 22h von ganz alleine überall ausstellt, mussten wir uns beim Spiel etwas beeilen. Dieter und Thomas hatten da bei der Ansprache von Stefan Kunze wohl nicht richtig zugehört, denn sie spielten 5 Sätze im Eingangsdoppel. Nach ziemlich durchwachsenem Spiel und der Abwehr eines Matchballs, gewannen sie dann aber noch mit 13-11. Besser kapiert hatten es Bomber und Dübel. Bevor da lang rumgemacht wird, verloren sie lieber, wie schon gestern mit 3-mal 9-11. Auf Rolf und Markus ist derzeit Verlass. Wie verlangt gewannen sie im Eiltempo mit 3-0. Derweil wunderte ich mich etwas über die "Konsistenz" meines Schlägers beim Rückhandeinspielen mit Kunze. Da ich im Verlaufe meines Tischtennisdaseins aufgrund meiner nicht gerade lehrbuchmäßigen Schlägerhaltung schon dreimal einen "Holzbruch" hatte, prüfte ich die sonst übliche Rissstelle mehrmals. Da war nichts festzustellen.. Nach dem Match unterzog ich das Holz einer genaueren Untersuchung. Glatter Längsriss von oben bis unten im 83 Euro-Holz. Das diese Schlägerhälfte Stefan beim Match nicht um die Ohren flog, lag wohl nur am guten "Belag- Pattex" darunter. Und einwandfrei stand selbstredend fest, dass Kunze mir diesen Riss beim Einspielen zugefügt haben musste. Könnte den "Rückhand-Rambo" ja mal fragen, ob er eine Haftpflichtversicherung hat.. Kann ja wohl nicht sein, dass der Kollege mir da beim Einspielen so dermaßen draufwichst, dass mein Holz bricht!! Mal ganz abgesehen davon, dass ich natürlich deswegen auch das Match gegen ihn verlor, ganz klare Sache. Spaß beiseite: ob mit oder ohne diese Missgeschick, ich hatte nicht viel zu essen gegen Stefan und verlor hochverdient und ohne Chance mit 0-3. Derweil machte Dieter sein gefühltes 28. Einzel an diesem Wochenende und gewann mal wieder. Auftrag in3 knappen Sätzen erfüllt. In der Mitte zeigte Bomber sich stark verbessert gegenüber dem Vorabend und konnte Kunze jr. knapp niederhalten. Markus erledigte seine Aufgabe dann im geforderten Schnellgang und erhöhte auf ein sicheres 5-2 für uns. Da konnte ich dann getrost mal eine Rauchen gehen. Als ich keine 5 Minuten später wieder drin war, hatte Rolf seine Aufgabe schon erledigt und auch Dübel war fast schon fertig. Die Zwei hatten sich die Ansprache wirklich zu Herzen genommen!! Nun musste ich überlegen, mit welchem Schläger es nun für mich weiterging. Die Noppen wollte ich gegen diesen Gegner nicht nehmen, am liebsten wäre mir Dieters Schläger gewesen. Doch der war gerade am Spielen. Rolfs kurze Noppen und Dübels Anti kamen auch nicht in Frage. Bomber musste direkt nach mir spielen, der schied auch aus. Wer blieb übrig? Ok, mit Markus Schläger gings nun auf zum zweiten Match. Dieter mühte sich derweil ein wenig gegen Kunze, was aber vergebens war. Wenigstens die Zeitvorgabe hielt er mit dem 0-3 ein. Ich wunderte mich derweil ob meiner sekundenschnell gewonnenen Rückhand- Block- und Konterfähigkeiten. Erstaunlich, was da mit anderem Material so geht!! Doch leider war ich auch meines Vorhandtopspins zum Großteil beraubt, was die ganze Sache doch unheimlich erschwerte. Trotz alledem hatte ich bei 1-1 Satzausgleich im Dritten ein 9-7. Doch der Waldbreitbacher Kollege spielte mir bei 9-8 gleich 2 Netzbälle rein, das war Pech. Der vierte Satz lief dann weg, der Gegner spielte auch gut jetzt, hatte meine "neugewonnenen Schwächen" mit diesem Schläger besser erkannt. In der Mitte gab es dann zwei 5-Satz-Matches. Jetzt konnten wir uns das getrost erlauben, wir lagen gut in der Zeit! Bomber kämpfte und machte gegen Schmitz, rannte die Banden um und wälzte sich zwischenzeitlich gar am Boden. Doch zum Schluss durfte er verdientermaßen jubeln, nachdem ihm Schiri Dieter bei 9-6 im Fünften einen aus seiner Sicht schwer zu erkennenden, aber klaren Kantenball aberkannte. Glück gehabt, Dieter, dass Bomber das Match noch gewann! Nun waren Markus und Dübel dran. Ein Sieg fehlte noch zum sicheren Klassenerhalt. Bei Markus gings in den Fünften, doch nebenan hatte Dübel seine Aufgabe gegen einen "Brettchenspieler" schon erfolgreich gelöst. Glückwunsch, Dübel! Damit sollte auch diese Serie gerissen sein! Markus gewann dann auch noch mit 11-9 im Fünften und machte den 9-4 Auswärtssieg beim Herbstmeister perfekt. Der Klassenerhalt ist nun endgültig schon gesichert!! Ab gings zum fröhlichen Duschen. Doch was war da los? 4 Duschen, jeweils ein Knopf zum Drücken und kein Wasser? Nach reichlichem Fuchteln kam dann auch Wasser, wenn auch immer nur im 10 Sekunden Takt. Das ist wirklich eine Energiesparhalle par excellence. Doch etwas Gutes entdeckten wir dann doch noch. Vor dem Spiegel gab es eine Ablage, auf der man sein Stubbi abstellen konnte. Ganz schön praktisch! Nach dem Spiel feierten wir noch ausgiebig unseren Klassenerhalt und auch der Grieche profitierte mal wieder von uns. Jetzt haben wir noch 4 Heimspiele, wunderbar! Schön auch, dass sich noch alle 3 Aufstiegskandidaten bei uns vorstellen müssen. Das macht natürlich einen Haufen Laune auf diese Matches. Gegen diese Mannschaften wollen wir uns natürlich noch einmal profilieren und ihnen den Aufstieg so schwer wie möglich machen. Wir freuen uns drauf!

16. Februar, 2014 · 710 Views

Dumm geluff !

Die weiteste Reise stand an: es ging nach Asbach, und das auch noch an einem Freitagabend. Weiterhin spielten wir ohne unseren Einser Dimi und heute auch ohne Rolf. Dafür hatten wir den Joker G mit im Gepäck. Im Hinspiel hatten wir ein klares 9-3 erzielt. Doch wir waren gewarnt: die Asbacher hatten sich mit Tönnessen bärenstark verstärkt und in der Rückrunde schon sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit Brathuhn, Balensiefen und Becker verfügen die Gastgeber auch noch über ein paar erfahrene Recken und hinten spielen durchaus sehr talentierte Jugendliche. Wir konnten also keineswegs erwarten, dass uns hier nur gebratene Tauben ins Maul fliegen, auch wenn so zubereitetes ähnliches Flatterzeug hier durchaus beheimatet ist. In den ersten beiden Doppeln lief so gut wie nichts zusammen. Dass Dieter und Thomas öfter einmal die ersten beiden Sätze verschnarchen, das ist bekannt. Doch dass sie im Dritten dann genauso weitermachen, das war neu. Auch bei Bomber und Dübel lief nicht viel zusammen. So gab es zwei 0-3-Klatschen. Auf Doppel 3 sahen wir ein schönes Match. Leider schafften es Markus und G nicht, einen 10-8-Vorsprung im Fünften ins Ziel zu bringen und unterlagen noch. Doch so sollte es uns an diesem Abend noch öfter ergehen! In einem vorgezogenen Match hatte derweil Bomber trotz klarem 2-0 Vorsprung gegen Balensiefen mit 9-11, 9-11 und 9-11 das Nachsehen. Es schien nicht unser Tag zu werden... Dieter spielte trotz Returnschwierigkeiten ein sehr ansehnliches Match gegen Thönnnessen, musste sich aber dann nach 2-1-Satzführung noch mit 9-11 und 8-11 beugen. Meine Wenigkeit packte dann wieder die Noppen aus und brachte den ersten Satz trotz Führung nicht nach Hause. Bei 2-1-Satzführung reichte dann im Vierten auch ein 9-5 Vorsprung nicht aus. Auch hier ging es in den Fünften, den ich dann knapp mit 11-8 gewann und somit den ersten Punkt für Olympia verbuchte. Markus schloss sich dann allerdings wieder den "Knappverlierern" an und vergeigte eine 8-3 Führung gegen Balensiefen im Fünften noch. Endergebnis 10-12. Es war zum Mäuse melken! Doch es ging noch weiter: Auch G führte 9-7 im Fünften, nachdem er schon 0-2 Sätze hinten lag. Doch, was soll ich euch sagen: Endstand 9-11. Bomber unterlag derweil auch in seinem zweiten Match denkbar knapp und war damit für den ganzen Abend bedient, zog sich in die Schmollecke zurück. Da kommen auch wieder bessere Zeiten, mein Lieber. Morgen in Waldbreitbach gehts los! Unser einziger Strahlemann an diesem Abend war Dübel. Nach der Schmach von Urbach letzte Woche zeigte er wieder einmal eine sehr gute Leistung und gewann nach Anfangsschwierigkeiten sicher in 3 Sätzen. Unser Dieter machte nach verlorenem Ersten gegen Brathuhn nicht viel Federlesen und gewann in 4. Ich traf dann mit der Schlägerwahl gegen Tönnessen die falsche Entscheidung, musste mich mit den Noppen 3-0 zusammenschießen lassen. Damit war das Ding hier beendet, 3-9 verloren. Was soll man sagen: mit ein wenig Glück kann das hier ganz anders laufen. Aber in leichter Abwandlung eines Brehme-Zitats kann man wohl nur sagen: "Haste Scheiße an der Hand, haste Scheiße an der Hand!" Mit dem Spiel morgen Abend in Waldbreitbach sind dann auch die leidigen Auswärtsspiele für diese Saison vorbei. Vielleicht können wir ja zum Abschluss unserer Auswärtstour noch mal was Zählbares mit an Rhein und Mosel nehmen. Schön wärs!

15. Februar, 2014 · 713 Views

Dabbisch !

Wieder gings nach Urbach, dieses Mal gegen die zweite Garnitur. Doch was heißt hier in Urbach Erste oder Zweite? Das Niveau dieser beiden Mannschaften ist aufgrund der Aufstellung dieses Vereins ziemlich ähnlich. Urbach 2 ist vorne wohl sogar stärker, fällt aber dann nach hinten etwas mehr ab. Aber Latte, rein ins Spiel. Dieter und meine Wenigkeit mal wieder auf dem 2er Doppel, aber diesmal nicht verletzungsbedingt!! Dieter hatte einfach noch Termine im Anschluss, musste früher weg. Bomber und Dübel lösten ihre Aufgabe auf dem Einserdoppel souverän. Dieter/Thomas mal wieder mit Führung gegen Stützel/Hoffmann. 2-1 nach Sätzen vorne und die Gegner bekamen sich im Vierten gegenseitig in die Wolle. Leider reichte der kleine Palaver der Gegner für uns zum Nachteil. Im Fünften waren wir dann klar unterlegen und verloren verdient. Vorne verlor Dieter dann leider unglücklich mit 9-11 im Fünften gegen Hoffmann und auch Bomber verlor in einem vorgezogenen Match gegen Schlömp mit demselben Ergebnis. Das war natürlich mehr als ärgerlich für uns. Im Anschluss zeigte Markus gegen Schlömp eine sehr gute Leistung, gewann ziemlich sicher. Meine Wenigkeit machte derweil den langen Noppentest gegen Stützel. Ergebnis auf dem Papier war ein 0-3, aber ich bekam von Satz zu Satz ein immer besseres Gefühl für dieses für mich noch etwas ungewohnte Material. Dann war Markus schon wieder an der Reihe. 2-1 Sätze war er gegen Gampe vorne und 10-6 im Vierten. Doch es wurde ein Endlosspiel. Zum Schluss gewann Markus mit 22-20, nutzte seinen ungefähr 10.Matchball endlich, das war schon ein wenig verrückt. Hinten machte Rolf dann kurzen Prozess mit seinem Gegner, Dübel musste leider gratulieren. Im Paarkreuz vorne stellte sich Dieter immer besser auf die Topspins von Stützel ein, blockte ihn desöfteren schön aus. Leider ging auch hier Satz 2 und 3 in der Verlängerung weg. Meine Wenigkeit zeigte dann, dass es mit langen Noppen auch geht. Zumindest gegen Noppenspieler klappt das schon ganz annehmbar. Die ständigen Ankündigungen meines Gegenübers im Vierten nutzten da letztendlich auch nichts für ihn. Ich brachte das Ding mit Glück und Geschick 11-9 nach Hause und nebenan hatte auch Bomber sein Match gegen Gampe klar gewonnen. Wir waren 7-6 vorne. Im Paarkreuz hinten wähnten wir uns eigentlich etwas im Vorteil. Doch leider verlor Rolf in der Verlängerung des Fünften, Dübel machte das Ganze negativerweise schon in 4 klar. Im Schlussdoppel gaben Bomber/Dübel noch einmal alles. Gegen Ende des Dritten gab es dann auch noch einmal richtig Palaver. Hoffmann machte hier das einzig Richtige: er versuchte zu beruhigen! Letztendlich verloren unsere Jungs knapp in 4 und unsere 7-9 Niederlage war besiegelt. Wieder einmal war Urbach keine Reise für uns wert.... wobei ein 8-8 aufgrund des Spielverlaufes schon verdient gewesen wäre. Aber ehrlich: wurscht iss es! Absteigen können wir nicht mehr, aufsteigen wäre sowieso zuviel gewesen. Auch wenn wir zur Zeit ständig ohne Brett 1 spielen, das muss man ja auch mal erwähnen. Mit Dimitri wären die Spiele in Urbach wahrscheinlich etwas erfolgreicher ausgegangen . Doch wir werden uns natürlich auch in allen restlichen Spielen zu 100% reinhängen. Eine Serie gilt es noch zu verteidigen: zuhause ungeschlagen! Wir freuen uns auf die 3 Aufstiegsaspiranten aus Horchheim, Müllem und Feldkirchen im Olympiastadion. Das wird noch mal richtig geil! Und jetzt noch zur Aufklärung der Überschrift: "dabbisch" heißt bei uns im Badischen einfach nur "blöd" oder aber auch "dumm angestellt", je nach Zusammenhang. Und beides ist wahr in diesem Match!

09. Februar, 2014 · 916 Views

Vorspiel mit Verlängerung

Nach dem Auftaktsieg beim Schlusslicht in Ockenfels kam nun der Tabellenführer aus Mendig ins Olympiastadion. Unsere Erste musste auf Conni und Thorsten verzichten, als Ersatz liefen Eugen und Thomas auf. Auch die Mendiger hatten mit Heuft einen Ersatzmann am Start. Doch der bewies im Doppel zusammen mit Doc Court, dass er durchaus in der Sportart Tischtennis firm ist, auch wenn er in seinem jungen Alter schon mit langen Noppen aufläuft. Kiet und Eugen verloren ihr Doppel mit 1-3, dies war schon ein erster Nackenklatscher für uns. Andi und Marco waren gegen das Einser-Doppel relativ chancenlos. Als dann auch noch Torri und Thomas mit 1-3 die Segel streichen mussten, war das Doppeldebakel perfekt. Vor den Augen der fast vollzählig angereisten Sinziger entspann sich zwischen Eugen und Doc Court ein spannendes Match. Jeder Satz war hart umkämpft, der Adrenalinspiegel ging hoch. Als dann die einheimischen Fans fälschlicherweise bei einem Netzball klatschten, sprang der Deckel vom Topf: Der Promovierte fühlte sich provoziert und echauffierte sich exorbitant. Im Grenzgebiet zwischen Neuendorf und Lützel, welches fast ebenso explosiv ist wie das vor 150 Jahren zwischen Komantschen und Apatschen, ist davon eigentlich generell abzuraten, das könnte ins sprichwörtliche Auge gehen. Aber die Situation beruhigte sich dann wieder, auch wenn die gleichzeitig spielende Fünfte nun ebenfalls lautstark ins Geschehen eingriff. Eugen konnte das Match knapp in 4 Sätzen gewinnen und alle am kurzzeitigen Palaver Beteiligten trafen sich nun endlich vor der Tür. Nein, nicht das was ihr jetzt denkt.... Die Situation wurde analysiert, kommentiert und beigelegt. Es fehlte eigentlich nur noch die Friedenspfeife dazu. Drinnen spielte derweil Kiet gewohnt gut. Immer wieder bekam Assenmacher Kiets Rückhand zu spüren und musste nach 3 Sätzen gratulieren. Wir waren wieder auf 2-3 dran. In der Mitte kam es dann zu den 2 spannendsten Spielen des Abends. Marco führte bereits mit 2-1 gegen Dechert, spielte wirklich sehr gut. Leider bekam er den vierten Satz nicht zu. Im Fünften war Dechert dann der Bessere und erhöhte auf 4-2 für Mendig. Auch Torri führte 2-1 gegen Adams und im Vierten bereits mit 6-1. Bei 9-8 hatte er dann das Ding halbhoch da liegen, doch der Vorhandtop touchierte die Netzkante und flog drüber. Im Fünften kämpfte Torri weiter, aber es folgte ein erneutes 9-11, das war einfach auch ein bißchen Pech. Andi konnte mit Heuft nur 2 Sätze lang mithalten, die langen Noppen machten ihm doch schwer zu schaffen. Auch meine Wenigkeit musste sich Koch in 4 Sätzen geschlagen geben. Somit stand es 2-7 bei Halbzeit. Vorne gewann Eugen auch sein zweites Match gegen einen leicht angeschlagenen Assenmacher. Kiet musste sich 3-mal ganz knapp Court beugen. Das war das erste Mal, dass ich gesehen habe, wie man Kiet auf der Rückhand auskontert. Chapeau, chapeau Klaus! Marco, auch etwas angeschlagen, konnte sich auf keine langen Ballwechsel mehr einlassen. Doch das Harakiri gegen Adams ging nach hinten los und besiegelte unsere 3-9 Niederlage. Insgesamt gesehen ist das Ergebnis sicherlich etwas zu hoch ausgefallen, der Sieg der Gäste geht aber natürlich in Ordnung. Länger als beim Match boten wir dann in der 3.Halbzeit Paroli. Völlig erschöpft einigten sich beide Teams hier zum Schluss auf ein hohes Unentschieden. Meine Bauchmuskeln waren vom stundenlangen Lachen ebenfalls am Ende, ein Highlight jagte hier das andere. Schlussendlich war dies dann doch ein gelungener Abend!! Aus diesem Blickwinkel heraus bleibt zu hoffen, dass uns die Mendiger noch etwas in der Klasse erhalten bleiben.

02. Februar, 2014 · 884 Views

Knax (Knacks), der Bruchpilot

Bis zum Donnerstagabend war alles ok beim TTC. Alle Mann fit, was wichtig war, da alle 5 Herrenmannschaften am Wochenende im Einsatz waren. Auch meine Wenigkeit war tatsächlich verletzungsfrei. Doch das änderte sich am Freitag blitzartig Am Donnerstagabend ging ich als gesunder Mensch ins Bett, um am nächsten Morgen als Fußkranker aufzuwachen. Ich konnte kaum laufen, hatte mir über Nacht den Fuß verknackst, bzw verstaucht. Wie so etwas geht? Keine Ahnung. Oder ist das, was man sich da im Schlaf zuzieht, etwa das was man einen "Ermüdungsbruch" nennt? Ersatzstellung war aus eben genannten Gründen ausgeschlossen, also trat ich die Fahrt nach Urbach an. Auch unser Bomber hatte einen "Knacks" weg. Der war allerdings einwandfrei selbstverschuldet: zu lange gefeiert! Auf die Nachfrage, ob er denn auch durcheinander getrunken habe, antwortete er nur lapidar: "Ich hab auf jeden Fall die ganze Zeit dasselbe Glas in der Hand gehabt". Nun denn... Unser Pilot zur Auswärtsfahrt nach Urbach hieß Markus. Nach der Odyssee zum gleichen Ziel im Vorjahr fanden wir den Weg dieses Mal einwandfrei. Andere Kollegen, die dasselbe Match austragen wollten, waren auf dem Weg nach Puderbach in Halle 2. Per Handy wurden sie aber noch rechtzeitig umgeleitet. Aufgrund meines Gehfehlers agierten Dieter und ich auf Doppel 2, gaben die "Pole Position" an Bomber/Dübel ab. Gegen das Einser-Doppel, Büschleb/Fettelschoß mühten wir uns schließlich im Fünften vergebens. Am Nebentisch brachten unsere 2 Ex-Örmser ihr Spiel knapp in 5 nach Hause. Auf Doppel 3 kommen Markus und Rolf immer besser in Fahrt: klarer 3-Satz-Sieg. Gegen Fettelschoß mehr oder weniger aus dem Stand spielen, gelang mir zunächst ganz gut. Ich hatte sogar bei 10-9 Satzball und einen halbhohen Ball daliegen. Aber statt das Ding zu versenken, traf ich die Kugel überhaupt erst garnicht. Das Ende vom Lied war dann das 12-14. Im Zweiten passierte mir dieses Malheur gleich dreimal, zu der Fußschwäche gesellte sich jetzt also auch noch eine Sehschwäche auf den flimmernden blauen Platten. Auf diese Art und Weise war natürlich kein Blumentopf zu gewinnen, das Match war in 3 Sätzen verdientermaßen weg. Dieter hatte im Anschluss keine Mühe mit dem extrem rückschlagschwachen Büschleb und brachte uns die 3-2 Führung. Markus war ohne Chance gegen Fritsch, dieses Spiel liegt im überhaupt nicht. Ja und unser Bomber präsentierte seine absolut schwächste Vorstellung für diese Saison. Wir waren erstmals hinten. Doch jetzt kamen ja die hinteren Bretter, da wähnten wir uns im Vorteil. Doch beim Stand von 5-2 im Ersten machte es dann auch bei Rolf "knacks". Das Knie mal wieder.. Somit hatten wir den zweiten Einbeinigen in unserem Team. Die Folge war natürlich der Spielverlust gegen den jungen und auch sehr gut spielenden Urbacher. Auch Dübel hatte alle Hände voll zu tun mit dem zweiten Nachwuchstalent der Gastgeber. Nach 2-0 Führung stand im Dritten ein 5-10 auf der Anzeigetafel. Doch dann legte Stefan los wie die Feuerwehr, machte keinen Fehler mehr und brachte das Match noch in der Verlängerung nach Hause. Das war eine reife Leistung! Aber a propos Verlängerung: im Paarkreuz oben sahen wir anschließend 6 Sätze in der Verlängerung. Wir gewannen tatsächlich einen davon!! Die dreimalige Verlängerunsniederlage von Dieter gegen Fettelschoß und mein verlängerunsmäßiger 0-2 Satzrückstand gaben uns dann den letzten Knacks. Da nutzte es auch wenig, dass ich den Dritten in der Verlängerung gewann. Endstand der Verlängerungssätze war zum Schluss 2-9 aus unserer Sicht. Das sagt viel über dieses Match. Bezeichnend war dann auch noch Büschlebs Matchball: nach seiner Angabe sprang der Ball auf meiner Seite einfach nicht hoch.. In der Mitte waren Markus und Bomber dann noch einmal chancenlos, so dass der verdiente Sieg der Urbacher in trockenen Tüchern war. Fazit: Urbach war für uns mal wieder keine Reise wert! Kann mich kaum an unseren letzten Sieg dort erinnern. Muss kurz nach dem Krieg gewesen sein.. In 2 Wochen müssen wir wieder dorthin, das sind nicht gerade die besten Aussichten. Aber wir können nun richtig befreit aufspielen, haben wir uns nun erstmal aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Mit einem Sieg gestern wären wir tatsächlich Tabellenführer gewesen. So stehen wir nun auf Platz 6. Aber das Saisonziel Klassenerhalt ist wohl bereits erreicht, das ist die Hauptsache! Bleibt zu hoffen, dass wir durch diese Niederlage keinen Knacks bekommen haben und noch ein paar Spiele gewinnen können. Auf ein Neues also in 2 Wochen an gleicher Stelle! P.S.: Zum Schluss noch eine Bemerkung im Sinne unserer mitgereisten Fans (Danke natürlich an euch von uns) Richtung Urbacher Hallenbeauftragter: wenn man die durchaus vorhandene Heizung bei euch auch ein klein wenig benutzen könnte, wäre dies ein Quantensprung bezüglich des Komforts.

26. Januar, 2014 · 765 Views

0 Euro für Rolf !!!

Er war wohl nach dem Spiel der glücklichste Mann bei uns: Rolf, unser großer Knuddelbär. Zum ersten Mal in dieser Saison hieß sein Beitrag zur Mannschaftskasse 0 Euro! Hatten wir uns nach der Vorrunde schon darauf eingestellt, dass er unsere Mannschaftsfeier mehr oder weniger im Alleingang sponsert, so müssen wir jetzt wohl gewaltige Abstriche machen, wenn das so weitergeht. Schade, aber wir gönnen es Rolf natürlich. Ohne unseren Einser Dimitrij gingen wir in den Rückrundenauftakt. Dafür hatten wir aber "Ex-Klosterschüler" Markus wieder dabei. Und der zeigte im neuformierten 3er-Doppel mit Rolf direkt einmal eine ansprechende Leistung. Knapper 5-Satz-Sieg gegen gute Rhenser. Auf Doppel 2 ging bei Bomber und Dübel relativ wenig, das war ein klares 0-3. Auf Doppel 1 spielten Dieter und Thomas 2 ganz saubere Sätze, lediglich in Satz Nummer 2 blitzten wieder alte Lässigkeiten auf. Nach 3-10 Rückstand gewannen sie dann aber noch 12-10 und zeigten mal wieder, was bei voller Konzentration da möglich ist. Dieter legte ein klares 3-0 im ersten Einzel gegen Noll nach, wir waren nun 3-1 in Front. Meine Wenigkeit dann wieder einmal mit dem üblichen "Linkshänderproblem", das war eine klare Niederlage gegen den Rhenser Einser. In der Mitte spielte Markus aus der Abwehr heraus ein sehr gutes Spiel und bezwang Becker überraschend in 4 Sätzen. So darf es weitergehen! Unser Bomber knüpfte nahtlos an die guten Leistungen der Hinrunde an. Im Konterduell mit Brunet hatte er am Ende des Ballwechsels meist die besseren Argumente und brachte uns das 5-2. Im Paarkreuz unten spielte auch Dübel ein sehr gutes Match gegen den jungen Ersatzspieler der Gäste. Dieses Match war sehr schön anzuschauen, es gab Klasseballwechsel. Der talentierte Rhenser verkürzte in Satz 3 auf 1-2 und war auch im Vierten mit 8-4 in Front. Mit einer Energieleistung konnte Stefan diesen Satz noch mit 11-8 gewinnen. Gute Leistung beider Spieler. Kompliment auch noch mal an den jungen Rhenser, von dem wir in Zukunft bestimmt noch Einiges hören werden. An der Nebenplatte kämpfte derweil Rolf gegen Figge. Es ging hin und her, allerdings mit stark verkürzten Ballwechseln. Und was soll ich sagen: wie erwähnt, hatte Rolf am Ende die Nase vorne und erzielte damit den 7-2 Halbzeitstand. Das sollte doch reichen, oder? Doch unsere Recken im vorderen Paarkreuz machten es noch einmal spannend. Dieter führte zwar mit 2-0 Sätzen, musste dann aber einem immer stärker werdenden Gegner noch gratulieren. Meine Wenigkeit stellte dann den Beweis auf, dass es für alte Männer nicht so gut ist, wenn man am Abend vorher lang währende Termine wahrnimmt. Da stimmte nicht gerade viel. Mit Glück und Erfahrung brachte ich das Match knapp in 4 nach Hause. Den Schlusspunkt setzte dann unser Bomber mit seiner zweiten beeindruckenden Vorstellung des Abends. Fertig wars, 9-3 gewonnen!. Damit sind wir wieder auf Platz 3 nach oben gerutscht. In 14 Tagen gehts nach Urbach, da werden wir dann sehen, wo die Reise hingeht. Vielleicht können wir ja noch etwas länger oben dranbleiben. Das wäre schön! Bei Bier und Pizza ließen wir den netten Abend dann noch ausklingen. Danke natürlich auch noch an die Besucher unseres gelungenen Rückrundenstarts.

13. Januar, 2014 · 685 Views

Zur Erinnerung: Pfannenturnier 2013- oder: gehts noch geiler??

So war es letztes Jahr: Zur mittlerweile 22.Auflage des Pfannenturniers beim TTC Olympia Koblenz trafen sich letzte Woche 30 Willige. Ein großer Teil davon kam aus dem dunklen Westerwald in die rheinische Tiefebene. Der Verein mit den meisten Meldungen war der TTC Wirges. Kompliment hierfür, ihr habt damit die Nistertaler abgelöst. Wobei Letztere sich auch nicht lumpen ließen und gleich 2 ehemalige Titelträger ins Feld schickten: Beib, der Jüngere und Otterbach, der "Pfannengott" waren am Start. Daneben schickten sie noch einen der jüngeren Beibs ins Rennen, und natürlich Kurt "den Großen", immer gefürchtet bei diesem Turnier und für vordere Plätze gut. Der Nistertaler Bielefelder hingegen musste in Berlin darauf warten, wieder einmal erfolgsbringend angeschossen zu werden und deshalb war der Ruf: "Aus dem Hintergrund könnte Rahn schießen".,, dieses Mal nicht zu hören. Auch die Fachbacher waren wieder mit der bekannten Formation vor Ort: Mandry, der Techniker, Breitenbach, der Emotionale und Bruker, der stille Genießer. Vermisst wurde der Spieler Varga, der mit ohne Schuhe und dem großen Gefühl für unsere "Geräte". Die Müllemer hingegen traten dieses Mal nur mit der "zukunftsträchtigen" Kombination Koch-Feltens an. Da vermissten wir doch die ehemals langhaarigen Vertreter aus der Zweiten, das Berndsche und natürlich auch den "unheiligen Achim". Aber halb so wild, dafür hatten wir dieses Mal 3 Mädels am Start!! Neuer Rekord in dieser Hinsicht, den auch unser "Sternche" mit Wohlwollen registrierte. Immer wieder sprach er die Mädels an, verwickelte sie in ein Gespräch und feuerte sie auch bei den Spielen an. Da hat er nichts verlernt, unser alter Schwerenöter!!! Und spätestens jetzt dürfte jedem verständlich sein, dass er seine Frau auch beim Tischtennis "klar gemacht hat". Auch der Vorjahressieger aus Dudenrode war wieder am Start, trat aber dieses Mal für Ochtendung an. Ungewohnt unpünktlich ging es dieses Mal ans Werk. Schuld daran war das erste "nicht handwerkliche Melden und Auslosen" der Veranstaltung (auch in Olympia wird jetzt elektronisch gedacht und gemengt.) Aber selbstredend ohne diese Gebühr, die mich ja anscheinend rheinlandweit bekannt gemacht hat... Sondern ganz im Gegenteil: wie immer: Startgeld 0 Euro, auch wenn der ein oder andere Neue ganz verstört darauf reagiert hat. An den elekronischen Kram muss ich mich erst mal gewöhnen. Aber eine Viertelstunde Verspätung zu Turnierbeginn war anscheinend jeder gewohnt, es gab keine Beschwerden. Mit dem seit 2010 gewohnten Ritual des "Vuvuzuela-Rufes", oder wie das Ding auch immer heißt, beendete ich dann die heiße Einspielphase und es ging endlich los. Wie immer, mit den gelosten Doppeln. Bis zum Finale wurde hier erst einmal durchgespielt. Dort standen sich dann später die Paarungen Breitenbach/Mannheim und Pfannengott/Rausch gegenüber. Letztgenannter ist ein Spieler der 6.Freizeitliga!! In einem Feld, welches zum Großteil aus Verbandsligaspielern bestand, hatte er es an der Seite von Kai bis dorthin geschafft. Im Finale allerdings war Endstation. Die begehrten Pfannen gingen an das Fachbach - Rübenacher - Duo. A propos Rübenach: das Nadinchen, so habe ich gehört, wäre gerne auch gekommen. Dann hätten wir tatsächlich 4 lecker Mädscher gehabt! Und für nächstes Jahr hat sie schon fest ihren freien Tag für unser Turnier eingeplant!!! Das ist aller Ehren wert und macht mich mächtig stolz!! Nun zur Einzelkonkurrenz: Die Auslosung ergab es schon in Runde 2: ich musste gegen den Pfannengott aus dem Westerwald ran. Das letzte Aufeinandertreffen- mal abgesehen vom Karfreitagsturnier- hatte ich vor wenigen Jahren hier mit ihm im Finale. Darüber zu sprechen lohnt sich von meiner Seite aus wenig...ich war hoffnungslos unterlegen. Doch dieses Mal zog Kai einen Schläger, den er selbst mitbrachte ( Hanno- Spezial - oder so ähnlich - Noppen außen aus den Siebzigern). Knüppelhart und total angriffsverweigernd. Doch, wer den Kai kennt, der weiß, dass der Kerl auch durchaus gut abwehren kann. Und so musste ich nach 2-0 -Führung (ich erwischte einen glatten Schläger, natürlich ohne jedweden Grip, aber immerhin...ein Geschenk für dieses Turnier) in den Fünften. Bei 4-5 aus meiner Sicht wurde gewechselt. Der Kerl machte einfach keinen Fehler mehr... Und umso mehr ich versuchte Druck zu machen, desto besser kamen seine Bälle an.... Doch mit der richtigen Mischung aus "Lutscherei" und "Bumserei" (wir sind immer noch beim Tischtennis..) schaffte ich ihn dann!!! 11-6 im Fünften! Ich hatte den Pfannengott besiegt!!! Damit hätte ich mich eigentlich schon beruhigt auf mein Hinterteil setzten können und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen können. Auch der Vorjahressieger aus Dudenrode bzw Ochtendung scheiterte früh auf der Gewinnerseite. Im Duell mit "halben Schlägern" musste er sich Freezy geschlagen geben. Letztendlich aber trafen sich die Fighter Breitenbach (Fachbach) und Reineck (Westernohe) im Finale der Gewinnerseite. Reineck setzte sich durch und wartete nun auf seinen Gegner. Und wer kam da an???? Durch die ganze Verliererrunde gekämpft?? Der Pfannengott natürlich!!!!!!!!!!! Er hatte die Niederlage gut weggesteckt und machte alles, was ihm da so in den Weg kam, einfach platt. Scheißegal, was er da so für einen Schläger hatte...in seiner Hand wird einfach auch der letzte 50 Cent - Schläger zu Gold. Finale also Reineck gegen Otterbach. Wir bewegten uns so langsam auf 2 Uhr zu, aber die beiden boten uns da noch einmal ein richtiges Spektakel!! Olaf fast ständig im Angriff, und Kai mit der sicheren Abwehr. Bewundernswert, wie Olaf mit diesem Schläger überhaupt einen Topspin nach dem anderen ziehen konnte. Und unser Pfannengott mit einem Brettchen immer wieder effektiv störte und aus der Abwehr alles zurückbrachte, ja sogar jede Chance zum 12 km/h schnellen Gegenangriff nutzte. Die Beiden gaben sich nichts, es ging in den Fünften. Bei 7-5 und eigenem Aufschlag verkündete Olaf mir auf dem Schiriposten, dass er nun auch gewinnen wolle. Ich nahm dies zur Kenntnis, konnte aber keinesfalls ahnen, was er damit eigentlich meinte.... Der Kerl warf nun ganz normal den Ball zum Vorhandanschlag hoch, machte einen Schritt zur Seite und spielte das Ding hinter seinem Rücken mit der Vorhand rein.....die Zuschauer jauchzten, allein der Pfannengott blieb unbeeindruckt. Trotzalledem gewann Olaf dann den Punkt und wurde zum "Recall" aufgefordert. Auch Nummer 2 dieser - wahrscheinlich von Timo nicht zu wiederholenden Angabe- landete zielsicher und sogar gefährlich auf "Gottes" Seite. Und wieder machte er im Anschluss den Punkt und brachte das Match schlussendlich auch in Fünf nach Hause. Eins der besten Finale ever fand damit sein Ende und einen würdigen Sieger!! Dass der Kai bei uns seit seinen Leistungen mit allen möglichen und unmöglichen Schlägern in einem Atemzug mit Timo Boll genannt wird, das ist seit einigen Jahren normal. Doch seit letzten Freitag gibt es da noch jemand anderen, der nahe an ihn herankommt: Olaf Reineck vom SC Westernohe!!! Das war eine mehr als geile Vorstellung im Finale!!! Jeder Olympianer hofft, dass du auch nächstes Jahr wieder dabei bist. Und sollte dich einer von uns auf irgendeinem Turnier treffen, dann ist dir der "Diener" bei der Begrüßung gewiss. Danke euch allen für ein geiles Turnier und den Endspielteilnehmern für dieses große Spektakel!!!! Und danke natürlich an alle Helfer des TTC Olympia, die auch dieses Mal für einen reibungslosen Ablauf des Turniers und die Versorgung im Vorraum gesorgt haben!!! Das war erste Sahne!!! Wir freuen uns aufs nächste Jahr, hoffentlich auch wieder mit beiden Endspielteilnehmern!

27. Dezember, 2013 · 692 Views

Heißer Pokalfight

Zweite gegen Erste, das hatten wir schon lange nicht mehr! Gut, es war nur Pokal, aber trotzdem, die Olympiagemeinde freute sich drauf. Die meisten kamen heute auch ohne Schläger zum Training und schauten sich dieses Match an. Los gings mit Dimi gegen Marco. Hier war im ersten Satz auf beiden Seiten noch relativ viel Nervosität drin, gute Ballwechsel waren Mangelware. Aber ab Satz 2 ging es dann rund, die beiden schenkten sich nichts und uns haufenweise gute Ballwechsel. Leider haute Marco dann im Dritten beim Rückschlag mit Schläger und Daumen gegen die Platte, dass es nur so krachte. Aber Gott sei Dank waren es nur "Hautschäden", der Knochen blieb heil. Dimi brachte das gute Match dann in Fünf nach Hause. Im zweiten Match mühte sich Dieter vergebens gegen Kiet. Letzterer blockte was das Zeug hielt und nutzte seinerseits jede Chance zum Schuss. Das war schon sehr gut und der verdiente Ausgleich für die Erste. Torri und meine Wenigkeit spielen eigentlich immer knappe Sätze und das alles auch immer bis zum Entscheidungssatz. Heute spielten wir zwar auch bis zum Entscheidungssatz, allerdings waren alle Sätze immer klar. Der Winner zum Schluss war Torri. Im Doppel hatte sich die Zweite mehr erhofft. Aber Kiet und Torri blockten wunderbar und nutzten ihrerseits jede Chance zum Offensivball. Es entwickelten sich teilweise phänomenale Ballwechsel. Die Punkte in diesen "Riesen" machten meist Dieter/Dimi, mussten sich aber zum Schluss trotzdem in 4 geschlagen geben. Anschließend sahen wir noch ein Klassematch von Kiet und Dimi. Da war wirklich alles dabei. Kiet blockte und schoss was das Zeug hielt und Dimi zog dagegen. Es war eine wahre Pracht. Im Fünften ließ Kiet dann einige Chancen ungenutzt und das Match war bei Dimi. Die Zweite verkürzte damit auf 2-3. Marco und Thomas lieferten sich dann ein sehr von der Taktik geprägtes Match. Bei 10-10 im Dritten produzierte ich einen unfassbaren Netzball und verwandelte anschließend zur 2-1 Satzführung. Auch der Vierte schien mein Satz zu sein. Bei 8-6 aus meiner Sicht nahm Marco sein Time-Out. Ich führte dann mit 9-7 und nutzte meine eigene Angabe anschließend zweimal zu sehr guten Vorhandtopspins. Doch Marco spielte zwei weltklasse Blockballschüsse zur "Taxibestellung" und nahm mir dann bei eigener Angabe das Ding noch ab. Im Fünften "drehte er dann am Rad" und war 8-3 vorne, das Ding schien gelaufen. Aber: Rechnung ohne den Käptn gemacht. Der kämpfte sich wieder auf 7-8 ran, anschließend 7-10. Zwei gute Punkte vom Käptn folgten ehe Marco das Match dann zumachen konnte. 4-2 für die Erste! Aber wir hatten den ersten 3 Brettern unserer Ersten alles abverlangt, es war eine mehr als knappe Geschichte und teilweise sehr schöne Spiele. Dieses Match zeigte, wie knapp beisammen die ersten 10 Bretter bei Olympia sind. Da braucht uns in naher Zukunft nicht bange um die Erste zu sein. Und es wird auch etwas verständlicher, warum die Zweite nach der Hinrunde ganz gut dasteht. Im Endeffekt ein sehr schönes Pokalmatch, dem auch ein großer Teil der Olympiagemeinde zuschaute. Jetzt wünschen wir natürlich der Ersten viel Erfolg beim Endturnier!

11. Dezember, 2013 · 651 Views

Pokalfight Olympia2 - Olympia 1

Am Dienstag gegen 19.30h ist es soweit: das Viertelfinale im Herren B - Pokal steht an. Aufeinander treffen- in einem natürlich vorweggenommenen Finale- die Zweite und die Erste. Olympia 2 wird in der Besetzung Anton, Schmitt und Frei auflaufen. Unsere Erste lässt sich aufstellungstechnisch noch nicht in die Karten schauen. Auf alle Fälle wird mit einem spannenden und emotionsgeladenen Spiel zu rechnen sein Das Training für alle anderen Vereinsmitglieder am Dienstag ist daher wohl kaum im gewohnten Rahmen zu genießen. Wir freuen uns alle auf ein geiles Match! Möge der Bessere gewinnen!

07. Dezember, 2013 · 713 Views

Schade, schade!

Es war ja fast klar, Feldkirchen in Bestbesetzung! Mit dieser Aufstellung von 1-6 spielt diese Truppe selbstredend ganz vorne in der 2.Bezirksliga mit. Schade, dass sie es nicht immer nicht so hinbekommen haben. Für uns war dies jetzt mal egal, man muss die Dinge so nehmen wie sie kommen, und man gewinnt lieber gegen eine vollzählige Truppe als gegen irgendein "Abziehbild". Doppel 2-1 für uns, mit etwas Fortune von Dieter /Dimi, obwohl sie natürlich auch schon vorher 3 Matchbälle hatten. Im vorderen Paarkreuz entwickelte sich dann das mit Abstand längste Spiel des Abends: Best gegen meine Wenigkeit. An der Nebenplatte machte derweil Dimi den Weber in 3 klar und Rolf unterlag in 4 gegen Ecker. Erst in Satz 2 fand ich die richtigen Angaben gegen Best und von da an entwickelte sich ein richtig gutes Match. Satz 2-5 endeten alle in der Verlängerung. Im Fünften wechselte ich bei 5-1, kam über 8-4 zum 10-7. Leider brachte ich die gute Möglichkeit im anschließenden Ballwechsel nicht nach Hause und Best glich im Folgenden sogar zum 10-10 aus. Erneuter Matchball dann für mich bei 11-10, aber auch das reichte nicht. Best nutzte dann seinen ersten Matchball zum 13-11. Das war mehr als ärgerlich?.da nutzten mir auch alle Komplimente ob meines guten Spiels von Freund und Feind wenig. In der Mitte haderte Dieter immer wieder mit sich selbst und musste sich letztendlich auch im Fünften gegen Bertram geschlagen geben. Dübel und Bomber bügelten dann das Ganze wieder aus und brachten uns mit wirklich hervorragenden Leistungen den 5-4 Halbzeitstand. Vorne fanden dann sowohl Dimi als auch ich überhaupt keinen Zugriff auf den Gegner. Diese beiden Spiele waren genauso aussichtslos, wie die Nominierung von Katsche Schwarzenbeck oder Karl-Heinz Förster zum Weltfußballer des Jahres. In der Mitte lieferte Dieter dann eine gute Leistung gegen "Eck-Attack" und auch Rolf spielte da gegen "Bertes" ganz locker auf. Dieter siegte in 4 und auch Rolf war 2-0 vorne. Der Dritte ging dann weg, aber in Satz 4 war Rolf wieder hellwach und schoss Bertram förmlich ab. Das war ganz großer Sport! Er kann es noch, unser Rolf!! Hinten spielte Bomber dann ausnahmsweise mal etwas zu verhalten und verlor in 4. Das war etwas ärgerlich, da war auf jeden Fall mehr drin. Dübel spielte derweil sehr couragiert gegen Achterberg, verlor aber trotz Führung noch den Dritten und auch der Vierte ging trotz guter Leistung weg. Das war übel, Dübel! 7-8 vor dem Schlussdoppel. Dimi/Dieter gelang hier in den ersten beiden Sätzen nicht viel, was sie dann aber in Satz 3 boten, das war allererste Sahne. Da konnten sich Best/Weber recken uns strecken wie sie wollten, unsere beiden hatten immer die besseren Argumente. Auch in Satz 4 sahen die Zuschauer anfangs phänomenale Ballwechsel. Dann aber wurde es einseitig und unsere 2.Saisonniederlage war besiegelt. Verdient hatten wir dann die "kalte Dusche" nach dem Spiel in Feldkirchen. Aber dass man sich zum Duschen nicht in die dafür vorgesehene Wanne stellen muss um nass zu werden, sondern circa 2 Meter davor, das war uns allen bisher nicht bekannt. Ja, man erlebt doch immer wieder Neues! Im Vereinsheim feierten wir dann noch den Erfolg der Dritten gegen Rübenach und nahmen das ein oder andere Getränk gegen die Enttäuschung der gerade erlittenen knappen Niederlage zu uns. Aber: hätte uns einer vor der Saison gesagt, dass wir schon zum Abschluss der Hinrunde 12 Punkte haben, ich hätte sofort unterschrieben. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir wohl letzte Woche gegen Waldbreitbach ohne Ersatz- obwohl unser Ersatzmann Sascha seine 2 Spiele gewonnen hat- wahrscheinlich einen Punkt mehr gemacht hätten und auch heute einen Punkt dicke verdient gehabt hätten. Mittlerweile muss ich schon konstatieren, dass wir eine sehr gute Truppe beisammen haben und jede Mannschaft in dieser Klasse an einem guten Tag schlagen können. Da macht auch Horchheim keine Ausnahme, auch wenn sie zur Rückrunde mit Michael Zehe verstärkt werden. Mit diesem Zugang sind die Horchheimer natürlich der große Aufstiegsfavorit, das ist keine Frage .Waldbreitbach hingegen verliert zur Rückrunde Olli Thelen und dürfte damit aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden sein. Feldkirchen verstärkt sich zur Rückrunde direkt mit 3 Leuten. Sowohl Schaufler, als auch Gesenhues und Schwelle wechseln dorthin. Bin mal gespannt, wie die alle da auch noch eingesetzt werden sollen. Aber das ist nicht mein Problem. Müllem lacht sich derweil wahrscheinlich einen Ast, da sie auf einmal wieder ganz dicke im Aufstiegsrennen- nach den überraschenden Niederlagen zu Saisonbeginn gegen Waldbreitbach und uns- drin sind. Diese Klasse bleibt spannend, momentan beträgt die Differenz zwischen Platz 1 und 7 nur 3 Minuspunkte!!! Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir sind dabei und freuen uns auf eine geile Rückrunde!!

01. Dezember, 2013 · 792 Views

Waaahnsinn!!!

Unglaublich, was unsere Erste da für eine Hinrunde hingelegt hat!!! Wie sagte einer der beiden Heiko Z´s. aus Oberbieber gen Mitternacht an unserer Theke sinngemäß :"Höchsten Respekt vor eurer Leistung! Es war doch vor der Saison scheinbar klar, dass Ockenfels und Olympia die prädestinierten Absteiger sind. Aber zuhause scheint ihr fast unschlagbar zu sein." Jau, Recht hat er: außer dem knappen 7-9 gegen Müllem gab es für die Gastmannschaften bei uns wenig zu holen. In den stadtinternen Duellen wurden auch in Lay und Moselweiß wichtige Auswärtspunkte gesammelt und außer den beiden Überfliegern Mendig und Sinzig hat uns auch in der Ferne niemand besiegt. Wer hätte das vor der Saison gedacht?? Obwohl die Hinrunde zum Schluss doch etwas chaotisch wurde?.schon letzte Woche fing es an: erst 2 Stunden vor Spielbeginn war klar, dass Mannschaft Nummer 2 Ersatz für die Erste stellen muss. Und das bei einem so wichtigen Spiel für die auch bisher phänomenal aufspielende Zweite. Gestern wiederholte sich dieses Szenario quasi wieder. Kurz nach 18h klingelte mein Handy. Der Torri....ich ahnte schon wieder Schlimmes! Und so war es auch: unser Conni kam nicht rechtzeitig von seinem Studienort weg.....ein Einsatz zu Spielbeginn war unmöglich. Da hatte ich mich schon die ganze Woche wegen "Rücken" trainingsmäßig geschont, um am Samstag für die Zweite in Feldkirchen alles zu geben... Jetzt musste ich schon wieder ran. Auch Dieter aus der Zweiten war zusätzlich schon seit Donnerstag als Ersatz eingeplant. Okay, schnell das Familienmeeting zu Ende gebracht, die "Täsch" gepackt und ab zu Olympia. Dort zeitgleich mit Torri und Dieter angekommen, bemerkte ich, dass ich die kurze "Bux" in der Eile vergessen hatte. Aber ich war nicht der Einzige, der da so verloren in der Unterbux rumstand....Dieter hatte das gleiche Problem und Torri stand ohne Schuhe da. Wir betrachteten uns kurz und lachten uns dann halbschlapp...Sollte Dieter jetzt etwa in blau-weißer Unterbux, ich in dunkelblauer und Torri strümpfig antreten? Torri gab mir eine seine kurze Hose (die war allerdings von Dimi, wie auch immer sie in seine Tasche geraten ist), und fuhr nach Hause um nun ein Paar Turnschuhe und zwei kurze Hosen zu holen. Es war also kein Wunder, dass Dieter und ich das Doppel 3 im Anschluss so haushoch verloren: Dieter in der Bux von Torri und ich in der Bux von Dimi, wie sollte das gut gehen? Die Zuschauerzahlen hielten sich zu Beginn des Spiels auch schwer in Grenzen. Kurz vor 21h wurde es dann aber voller, die Unterstützung von den Rängen kam so langsam, auch wenn es schlussendlich nicht der beste Olympiatag in dieser Hinsicht war. Aber immerhin, es fanden doch einige Mitglieder den Weg in die Halle. Danke dafür! Und unsere Erste dankte es mit guten Leistungen. Es entwickelte sich ein flottes Spielchen mit mehreren knappen Ausgängen und schönen Ballwechseln. Auch unser Czieli fand noch rechtzeitig zum Einzel den Weg in die Halle und bewies, dass Autobahnfahren und Tischtennis doch so einige Gemeinsamkeiten haben: immer ein wenig schneller als der andere sein, dabei stets regelkonform bleiben und die Übersicht behalten. Thorsten, einer der wenigen bei uns mit eigener Bux (auch wenn man es als Zuschauer kaum glaubt), zeigte in der Mitte eine gute Leistung: klarer Sieg gegen Figge und knappe Niederlage gegen einen sehr gut aufspielenden Henrich. Marco erging es in diesem Paarkreuz genauso, wobei er gegen Figge im Vierten bei 4-8 kurz vor der Niederlage stand, dann aber das Ruder souverän herumriss. Kiet hatte gegen Erler in der Verlängerung des Fünften das Nachsehen, gegen Ziolkowski war nichts drin. Den Ballwechsel des Abends machte unser Torri gegen Ziolkowski: er schickte ihn vier - oder fünfmal kurz von rechts nach links, das hat an die Story mit dem Hasen und dem Igel erinnert. Überall wohin Heiko zurückspielte, war Torri schon längst da und schickte ihn in die nächste Ecke. Habe selten einen Menschen so laufen sehen wie Heiko da...nach dem dritten Mal hin und her wurde es ihm dann auch zu bunt und er versuchte einen Topspin, den nicht einmal Wang Xhang- oder wie die begnadeten Kerle aus dem "Reich der Mitte" da auch immer heißen mögen- hinbekommen hätte. Am Ende konnte Heiko- wie immer- trotzdem weiter lächeln. Gegen Erler spielte Torri dann wie aus einem Guss. Der Kerl spielte ihm einfach immer in den Schläger rein. Und in der Disziplin "Schläger-Hinhalten" muss man schon ein paar Kilometer fahren, um Vergleichbares wie unseren Torri zu finden. Hinten kämpften Conni und der torribeschurzte Dieter erfolgreich. Alle 4 Dinger kamen knapp nach Hause. Damit war das 9-6 unter Dach und Fach. Jetzt gilt es nicht nachzulassen in der Rückrunde! 9 Punkte reichen noch lange nicht zum Klassenerhalt, da muss in der Rückrunde noch mal Ähnliches her. Aber ich bin da guter Dinge, die Jungs haben jetzt Selbstvertrauen. Und selbst wenn mal jemand ausfällt, da stehen auch noch ein paar ganz gute Ersatzleute parat. 9-9 Punkte, das ist nicht nur aller Ehren wert, das ist ganz große Klasse!! Aber, wie gesagt, ausruhen ist nicht! Am Ende müssen da wahrscheinlich 15, 16 oder gar 17 Punkte stehen. Es gibt also weiterhin viel zu tun!!! Lets go!!

30. November, 2013 · 700 Views

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