22. März, 2026 Luca Marc Briesch

Auswärtstrip nach Ockenfels: TTC Ockenfels II - Herren II 3:7

Die einen hatten Heimrecht, die anderen den Schläger richtig herum

Dieser Text ist KI generiert

Man fährt nach Ockenfels ja nicht zum Spaß – dachte man. Nach 7:3 für die Gäste könnte man aber meinen, Nabitz, Grauberger, Wulframm und Briesch hätten da eine Art Mannschaftsausflug mit eingebauter Punktemitnahme veranstaltet. Die Punkte nahmen wir nämlich sehr höflich mit nach Koblenz.


Doppel: 2:0 – Wir erklären mal kurz, wie das geht

Ockenfels hatte die Halle, wir hatten den Plan. Zumindest im Doppel.

  • D1: Grauberger / Wulframm – Krautscheid, Till / Krautscheid, Jan
    11:7, 11:5, 11:7 – 3:0.
    Das sah weniger nach „Auswärtsspiel“ und mehr nach „Heimtraining mit Sparringspartner“ aus. Die Krautscheids durften die Bälle holen, wir die Sätze.

  • D2: Nabitz / Briesch – Alfter / Janicki
    9:11, 13:11, 9:11, 12:10, 11:7 – 3:2.
    Das volle Fünfsatzprogramm für alle, die Nerven hatten. Zwischendurch sah es so aus, als hätten Nabitz und Briesch vor, den Gastgebern etwas Selbstvertrauen zu schenken, entschieden sich dann aber im vierten und fünften Satz doch noch spontan für „Auswärtssieg“. Rücksichtnahme ist halt auch irgendwann mal gut.

Zwischenstand: 2:0 für Olympia. Ockenfels noch mit Hoffnung, wir schon mit leichtem Grinsen.


Oben: Ehrenrettung mit eingebauter Nachhilfe

Oben lief es… sagen wir: abwechslungsreich. Für die Gastgeber war es die Abteilung „Punkte sammeln“, für uns eher „Charakterbildung“.

  • Krautscheid, Till – Grauberger
    11:6, 7:11, 11:3, 11:8 – 3:1.
    Andreas dachte sich: „Einen Satz nehme ich mit, damit es auf dem Spielbogen nicht so leer aussieht.“ Danach übernahm Till wieder die Kontrolle, vermutlich, weil ihm unser Gastgeschenk im zweiten Satz zu großzügig war.

  • Alfter – Nabitz
    11:4, 11:9, 9:11, 11:3 – 3:1.
    Ruben startete wie jemand, der noch im Auto sitzt, kam dann im dritten Satz endlich in der Halle an – um im vierten direkt wieder freundlich „Bitte, nach Ihnen“ zu sagen. Effizient ist anders.

Zweiter Durchgang oben:

  • Krautscheid, Till – Nabitz
    13:11, 11:2, 9:11, 11:9 – 3:1.
    Klassisches „Knapp verloren mit Stil“-Spiel. Immer wenn es eng wurde, machte Till den Punkt – und Ruben den moralischen Sieger. Dummerweise zählt der halt nichts.

  • Alfter – Grauberger
    8:11, 11:6, 9:11, 11:13 – 1:3.
    Hier dann die Rache des Andreas: Wenn schon oben, dann wenigstens mit einem richtigen Auswärtssieg. Im vierten Satz bei 13:11 zeigte er, wie man einem Heimspieler sehr höflich erklärt, dass die zwei Punkte heute nicht hierbleiben.

Oben also: 1:3 aus unserer Sicht – immerhin haben wir genug verloren, damit es unten dramatischer aussieht.


Unten: Wulframm und Briesch schalten den Heimvorteil ab

Im unteren Paarkreuz hatte Ockenfels dann endgültig fertig. Da unten war Heimrecht nur noch eine Zeile auf dem Spielbogen.

  • Janicki – Briesch
    11:8, 12:14, 7:11, 11:9, 6:11 – 2:3.
    Luca Marc gönnte sich mal wieder ein komplettes Drama in fünf Akten. Erst hinten, dann irgendwie doch vorne, dann wieder kurz wackelig – und am Ende souverän. Klassischer Spieler, der anscheinend erst ab Satz drei einschaltet.

  • Krautscheid, Jan – Wulframm
    8:11, 7:11, 7:11 – 0:3.
    Oliver im „Kein-Bock-auf-Drama“-Modus: kurz, schmerzlos, effizient. Wenn man es nicht wüsste, könnte man meinen, er habe noch einen Termin nach dem Spiel.

  • Krautscheid, Jan – Briesch
    9:11, 11:6, 8:11, 9:11 – 1:3.
    Wieder knappe Sätze, wieder das bessere Ende bei Luca Marc. Jan durfte viel mitspielen, aber am Ende war er hauptsächlich dafür zuständig, uns in Form zu bringen.

  • Janicki – Wulframm
    3:11, 3:11, 6:11 – 0:3.
    Das war dann die Kür. Olli stellte auf „Durchgangsbetrieb“: Aufschlag, Rückschlag, Punkt, Wiederholung. Nett für uns, weniger nett für Janicki.

Unten also: 4:0 für Olympia – und die Erkenntnis für Ockenfels, dass man vielleicht doch lieber oben hätte punkten sollen.


Fazit: 7:3 – Ockenfels hat Heimrecht, Olympia die Punkte

Am Ende steht ein 7:3 für TTC Olympia Koblenz II da – auswärts, deutlich und mit einer Mischung aus Doppelpower und unterem Paarkreuz im Abriss-Modus.

Die nackten Fakten, falls jemand Zahlen mag:

  • Doppel: 2:0 für uns.

  • Oben: 1 Sieg, 3 Niederlagen – wir sind halt gastfreundlich.

  • Unten: 4:0 – da gab’s dann keine Geschenke mehr.

Offizielle Version für die Vereinshomepage:
„In Ockenfels zeigte Olympia eine starke geschlossene Mannschaftsleistung, legte mit zwei gewonnenen Doppeln den Grundstein und dominierte vor allem im unteren Paarkreuz. Der verdiente 7:3-Erfolg bringt zwei wichtige Punkte im Rennen um die Tabelle.“

Inoffizielle Version, wie sie in der Kabine erzählt wird:
Die Gastgeber hatten die Halle, das Licht, die Bälle – wir hatten Nabitz, Grauberger, Wulframm und Briesch. Und die haben entschieden, dass der schönste Platz für Punkte immer noch im Kofferraum Richtung Koblenz ist.

TTC Ockenfels II Herren II
Krautscheid, Till
Krautscheid, Jan
Grauberger, Andreas
Wulframm, Oliver
7:11 5:11 7:11
0:3 0:1
Alfter, Lucas
Janicki, Dennis
Nabitz, Ruben
Briesch, Luca Marc
11:9 11:13 11:9 10:12 7:11
2:3 0:2
Krautscheid, Till
Grauberger, Andreas
11:6 7:11 11:3 11:8
3:1 1:2
Alfter, Lucas
Nabitz, Ruben
11:4 11:9 9:11 11:3
3:1 2:2
Janicki, Dennis
Briesch, Luca Marc
11:8 12:14 7:11 11:9 6:11
2:3 2:3
Krautscheid, Jan
Wulframm, Oliver
8:11 7:11 7:11
0:3 2:4
Krautscheid, Till
Nabitz, Ruben
13:11 11:2 9:11 11:9
3:1 3:4
Alfter, Lucas
Grauberger, Andreas
11:8 6:11 9:11 11:13
1:3 3:5
Janicki, Dennis
Wulframm, Oliver
3:11 3:11 6:11
0:3 3:6
Krautscheid, Jan
Briesch, Luca Marc
9:11 11:6 8:11 9:11
1:3 3:7
15:24 3:7