Es gibt immer ein erstes mal.. 9:6 gegen Mühlhofen

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05. Dezember, 2004 Karl-Josef Rüst Spielberichte 799

TV Mülhofen - 3. Herren 9:6

Tja, was soll man gegen solche Weisheiten sagen ? Fangen wir diesmal bei mir an. Am Freitag war der Wurm drin. Leider ein wenig zu oft schon in dieser Saison. Aber wenn ich ehrlich bin , hat das schon im Spiel gegen Lay begonnen. Heute verlor ich gleich zum ersten mal gegen Dennis und Hermann, also 0:2. Es ist wie bei Kiet. Wenn's nicht läuft, geht halt nichts. Ok Leute, damit wisst Ihr schon, wer heute die meisten Punkte abgegeben hat. Diesmal ging es ohne Bernad ins Spiel. Lutz war wieder dabei. Trotzdem führte der Gastgeber nach den Doppel mit 2:1. Gottseidank verteilen sich die Ausfälle im oberen Paarkreuz, sodass Michel dafür sorgte, dass der knappe Rückstand blieb, 2:3. Ich sah schwarz: Werner musst gegen Bruno Gimler ran und Uli gegen Ede. Die Mitte war zuletzt nicht unser Punktegarant. Aber es gibt ja immer ein erstes Mal wie ihr wisst. Werner kämpfte mit einem prima Spiel Bruno Gimler im fünften Satz nieder. Und Uli konnte Ede Jung klein halten. Aus dem 2:3 Rückstand wurde ein 4:3 Vorsprung. Als dann Lutz und Eugen auf 6:3 erhöhten, glaubte ich erstmals daran, dass wir hier zwei Punkte aus der Halle entführen konnten. Michel konnte die Sache gegen Dennis Klöcker dann klar machen, sodass mein Ausfall (s. oben) nicht so ins Gewicht fiel. Doch die Kiste wurde noch einmal heiß. Werner hatte das Ding gegen Ede eigentlich drin; verlor aber im vierten. Wieder zum allerersten Mal konnte Uli (spielte heute stark) gegen Bruno gewinnen. Als Lutz dann mit Kraus so seine Probleme hatte und verlor, musste Eugen gegen den 'Ersatzmann' Günther Herwatz den Sack zumachen. Der versuchte alle Register zu ziehen, leider nicht nur spielerisch. Allzuoft versuchte er Eugen mit Zwischenrufen und Reklamationen wegen falscher Aufschläge zu stören. Deshalb wurde die Sache noch mal richtig eng. Aber Eugen hat in dieser Halbserie wirklich ne' Menge gelernt. Und er hat sich durchgesetzt in seinem bisher wichtigsten Spiel. Schaffte das Ding dann mit 11:9 im fünften nach Hause zu bringen. Damit hatten wir unsere 7 Punkte und die Hoffnung im letzten Spiel auf ein ausgeglichenes Punkteverhältnis zu kommen. Danach gab's noch einige Diskussionen mit einigen Gastgebern über Regeln, Auszeiten und ob Schiedsrichter einen Spieler betreuen dürfen oder nicht. Auch so was ist uns in dieser Saison das erste mal passiert. Leider.

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