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Hinrunde 08/09- aus den Augen des "Chefs"

Zeit für ein Resumée (wie hab ich die Dinger früher im Französisch-Unterricht gehasst..) ! Die Hinrunde 2008/09 ist für 3 von 4 Herrenmannschaften abgeschlossen. Lediglich Mannschaft Nr.2 hat noch ein Spiel nächsten Samstag (19h im Olympiastadion gegen Mülhofen). Zu Mülhofen fällt mir ja eigentlich immer zuerst meine Fußballkarriere in Jugendzeiten ein. Mülhofen war da immer einer der stärksten Gegner. War aber auch irgendwie kein Wunder, wenn man bereits in der C-Jugend gegen 180cm große türkische Mitbürger mit Vollbart spielen musste… Doch nun bewegen wir uns im Seniorenbereich, da darf alles und jeder ganz legal mitspielen, egal welchen geschätzten Alters und Körperbehaarung. Womit wir wieder bei der Zweiten wären: dort spielen „alte Hasen“ wie z.B. Rolf, junge Hüpfer, wie z.B. Dimitri und auch Menschen, die das ein oder andere Haar mehr mit sich rumschleppen müssen als andere, wie z.B. Jörg. Insgesamt also eine recht gelungene Mischung. Doch irgendwie kommen sie nicht richtig in die Gänge, nach den Ergebnissen des Wochenendes sind die Abstiegsränge wieder ganz nahe. Kaum zu fassen, schließlich haben sie mit Torri ein echtes kämpferisches und auch spielerisches Vorbild an Brett 1, mit Marco wohl einen der besten Techniker auf 2, im Paarkreuz hinten die erfahrenen Jörg und Rolf und desweiteren mit Dimitri und Dieter auch zwei TT-Künstler auf 3 und 4. Böse Zungen werden jetzt sagen, dass Kunst auch etwas mit „Können“ zu tun hat und wir uns nicht weiter über den Tabellenplatz wundern sollten. Dem halte ich entgegen, dass Dimitri immer besser wird (zwar langsam aber stetig) und so manch Künstler auch einfach mal eine „Künstlerpause“ braucht. Die legt Dieter halt momentan gerade mal ein… Insgesamt gesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Truppe absteigt, aber mein Glaube allein tut es nicht, da muss auch definitiv mehr Training bei dem ein oder anderen her. Alle Mann der Zweiten topfit, das wäre schön, dann könnte sich jede Mannschaft in dieser wirklich starken Klasse warm anziehen, wenn es gegen Olympia geht. Hätte, wäre, wenn…..Samstag gegen Mülhofen gilt es noch einmal und ich hoffe, dass der ein oder andere Olympianer unsere Jungs unterstützt (entschuldige mich jetzt schon mal für meine Nichtanwesenheit, bin auf Geburtstag eingeladen). Mannschaft Nummer 3 hat in der Hinrunde alle Erwartungen erfüllt. In dieser homogenen Truppe stimmt alles, leider brachte uns die Verletzung von Ulli in den letzten 2 Spielen mindestens 2 Minuspunkte ein. Das auf 3 nicht zu bezwingende Doppel Birnbaum/Schneider war nun nicht mehr existent und auch Ullis Einzelleistungen haben uns in diesen 2 letzten Spielen (trotz sauguter Leistung von Fritjof) zum Sieg gefehlt. Trotzdem ist für die Rückrunde noch alles drin, ja sogar noch alles in eigener Hand bei nur 2 Punkten Rückstand zum Tabellenführer. Marco hat seine „Degradierung“ von Mannschaft 2 in Mannschaft 3 richtig gut getan. Der Typ spielt manchmal wie losgelassen, da sind Dinger dabei, die lassen jeden Erstmannschaftspieler vor Neid erblassen. Selbst der allseits bekannte Kreisliga-Spitzenspieler Franz Gold konnte zum Schluss nur noch mit dem- vor allem bei Autofahrern bekannten- „Scheibenwischer“ antworten, spielerisch war da nix mehr zu machen. Auch das bis dato ungeschlagene Kettiger Schlussdoppel (schönen Gruß!) musste Marcos Wahnsinnsschläge reihenweise schlucken. Auch Markus und Pistol-Pete haben in der Hinrunde überzeugt. Dazu kommt, dass Lutz –wie jedes Jahr- im Verlauf der Saison den Spagat vom Tennis zum Tischtennis immer besser hinbekommt. Das „Sorgenkind“ bisher ist der sonst über die Jahre so konstante Jupp, der allerdings durch einen Schlägerbruch schwer gehandicapt wurde. Wer kann dies besser beurteilen als ich, musste den Kram letzte Saison selbst mitmachen. Das Holz ist nun einmal die „Seele des TT-Schlägers“, Beläge sind dagegen pillepalle. Insgesamt also eine gelungene Hinrunde der Dritten und wir sind alle guten Mutes, dass mit einem gesunden Ulli in der Rückrunde noch einmal richtig angegriffen werden kann. Nun zum Olympiasorgenkind, Mannschaft Nummer 4: emotions- , trainings- und zusammenhaltslos wurden die ersten 6 Spiele sang- und klanglos verloren. Man musste das Allerschlimmste befürchten, es war wahrlich grauenhaft. Doch dann kam mit dem dritten Christian (neben Malle und Breitbach) eine neue Nummer 1 dazu und der hat der Truppe richtig gut getan. Zwar hat er gegen Mülheim und Valler kein Einzel gewonnen, aber auf einmal wehte in der Truppe ein anderer Wind. Die bis dahin ungeschlagenen Mülheimer mussten ohne Punkte unsere Halle verlassen (also wieder nix Neues an dieser Stelle…) und auch gegen Valler gab es einen Sieg. Auch das abschließende 7:9 in Rübenach (ohne „den neuen“ Christian) lässt uns hoffen, schließlich haben da unsere 2 aushelfenden Jugendlichen schlappe 5 Punkte gemacht und damit alle ihre Spiele gewonnen. Also Männer, wenn es knapp wird, vielleicht öfter mal auf die Jugend zurückgreifen. Hoffe sehr, dass wir diese Klasse halten können, da dies sehr wichtig ist für den Einstieg der Jugendlichen oder auch für zu „degradierende“ Mannen aus den höheren Seniorenmannschaften (falls Zulauf kommt oder die Jugend nächste Saison höher eingesetzt wird). Denke aber doch, dass die Truppe sich jetzt gefangen hat und mit dem „neuen Christian“ die Klasse locker halten kann. Eigentlich sollten sie noch viel mehr machen, nämlich Rückrundenmeister werden. Also auf Leute, erst mal die Klasse sichern und dann die Großen ärgern! Ansonsten werde ich sauer auf euch, weil ihr so viel mehr drin habt. Last but not least nun zu Mannschaft Nummer 1! Natürlich mein Lieblingsthema, schließlich spiele ich ja selber da und das nicht erst seit gestern. Es ist meine 20. Saison Olympia I und darauf bin ich sehr stolz. Angefangen habe ich damals 1989 mit Rolf, Wolfgang, H.W., Markus und Stefan (Schanne). Alle noch im Verein außer Stefan, der leider beruflich den Verein verlassen musste. Seitdem habe ich viele Leute in dieser Mannschaft kommen und gehen gesehen, z.B. Gert Metternich, Otto Wolkersdörfer, Stefan Haag, Kurt Meteling, Michel Wahl, Felix Sirrenberg, Nicolai Wendland uvm. Und jetzt spielt sogar der Karl bei uns, wer hätte das gedacht? Endlich hat dieser Kerl auch mal den richtigen Verein gefunden, war ja auch höchste Zeit nach den ganzen Umwegen über Wallersheim, Rot-Weiß und E’stein. Mit Charly, Eugen und Michael haben wir diese Saison die Erste runderneuert und es klappt erschreckend gut! Zum ersten Mal haben wir in der 1.Bezirksliga die Herbstmeisterschaft erlangt! Innerhalb der Truppe herrscht ein gutes Klima, auch wenn natürlich manchmal noch Anpassungsschwierigkeiten zu beobachten sind, aber alle sind sehr ehrgeizig und bemüht. Manch einer macht uns schon zum Meister diese Saison und es wird – nicht nur hinter hervorgehaltener Hand - behauptet, wir wären die beste Mannschaft, die der TTC Olympia jemals gehabt hätte. Da muss ich glatt widersprechen, diese Mannschaft ist nicht die Beste, die wir jemals hatten, sondern die bisher Effizienteste. Alle sind sehr ehrgeizig und „wollen“, für Künstler ist hier momentan kein Platz, hier wird Tischtennis gearbeitet, und das von allen 6. Ziel 2.Rheinlandliga, obwohl es eigentlich vor Saisonbeginn kein Ziel war….aber nun sind wir halt nun einmal Erster und da haut uns auch so schnell keiner mehr weg. Wir werden alle 6 alles dafür tun, dass wir nächstes Jahr eine Klasse höher spielen, aber dafür brauchen wir euch alle…. Es ist so was von geil von so vielen Fans angefeuert zu werden bei Heimspielen…hoffe es geht weiter so und mein persönlich letztes Ziel, (Vereinsmeister und Nummer1 ist ja schon mehrfach erreicht), der Aufstieg in die 2.Rheinlandliga wird dieses Jahr realisiert. Sollte es nicht klappen, trete ich nächstes Jahr wieder an…. aber die Voraussetzungen nach der Halbrunde waren noch nie so gut….und im Endeffekt nimmt uns sowieso noch keiner richtig ernst: „die haben nur Glück gehabt!!!“ „Glück haben“ wünsche ich allen Mannschaften des TTC in der Rückrunde, dass ihr zu jeder Zeit viele Fans im Olympiastadion habt und die notwendigen Erfolge einfahrt! Euer Sportcheffe

07. Dezember, 2008 · 792 Views

Die wilden Kerle

Zum letzten Vorrundenspiel begrüßten wir die ganze Rotte aus Kottene im Olympiastadion. Schon bei der Begrüßung wurde klar, dass diese Jungs ein ganz harter Brocken werden. Gut formiert standen sie uns gegenüber, ganz vorne Markus „Hermann the Cherusker“ Becker und dahinter in Phalanxform seine Mannen. So in eindrucksvolle Positur gebracht, hielt uns Hermann erst einmal eine Rede, die uns aufgrund mathematischer Axiome ganz klar machte, dass wir hier und heute eigentlich total chancenlos sind. Aber nicht nur die Mathematik ließ uns Schlimmes befürchten, man musste sich die Mannen des Cheruskers nur einmal genauer anschauen, da konnte einem schon richtig bange werden: da ist zunächst einmal ihr Elitekrieger Simon „Petrus“ Trapp zu erwähnen. Wer diesen riesigen Fels umwerfen will, der muss schon übermenschliche Kräfte besitzen. Dann wäre da noch Mario Michels, der von Gestalt Simon Petrus in nichts nachsteht und mit Händen ausgestattet ist, die jedem Mississippidampfer problemlos als Schaufelräder dienen könnten. Desweiteren standen uns noch Achim „Calli“ Stockdreher, Ingo „Tarzan“ Patscheider und Norbert „Catweazle“ Degen gegenüber. Insgesamt also eine intakte Versammlung von Eifelrecken der Güteklasse A. Dies hatten ja auch schon die Moselweißer und Vallendarer schmerzhaft zu spüren bekommen. Bescheiden musterten wir uns, wie soll das gut gehen? Da standen wir, die feingliedrigen Eugen und Kiet, die etwas plump wirkenden Thorsten und Karl und die in jeder Supermarktschlange unauffälligen Thomas und Michael. Oweia….. Los ging’s: direkt bekamen Karl-Eugen eins auf die Mütze, während Thorsten und Micha in einem atemberaubenden Match knapp die Oberhand behielten. Thomas und Kiet brachten uns dann mit einer soliden Leistung nach den Doppeln 2:1 in Front. Na also, geht doch! Dann aber zeigten uns Simon und Mario im Kampf Mann gegen Mann, dass wir wirklich keinen echten „Vorkämpfer“ haben. In der Mitte dann dank Eugen eine Punkteteilung, Zwischenstand 3:4. Unter den Augen unseres 1.Vorsitzenden sahen wir dann zwei außergewöhnliche Partien im unteren Paarkreuz. Kiet hatte alle Mühe seine zweite Saisonniederlage zu verhindern und auch Michael war bis auf´s Äußerste gefordert um einen wie entfesselt aufspielenden Stockdreher zu bändigen. Gerade letztere Partie war das Beste was ich jemals im unteren Paarkreuz dieser Klasse gesehen habe, einfach super! Und es waren auch zwei superwichtige Spiele, Gott sei Dank mit dem besseren Ausgang für uns, 5:4 bei Halbzeit. Auch vorne ging es weiterhin richtig rund. Was alle 4 Akteure hier boten war schon sehr sehenswert. Das Match blieb weiterhin auf allerhöchstem Niveau, wie schon direkt von Anfang an. Kaum zu fassen, dass diese Eifelaner nur im Mittelfeld rumdümpeln. Leider mussten Karl und Thorsten nach sehr guten Leistungen ihren noch besseren Gegnern zum Sieg gratulieren, so dass wir nun 5:6 in Rückstand lagen. Als dann auch noch Eugen superknapp unterlag und meine Wenigkeit 0:1 nach Sätzen in Rückstand lag, drohten uns die Felle wegzuschwimmen…Aber ich konnte mich noch einmal aufrappeln und auch Micha machte danach seine Sache sehr souverän, 7:7. Kiet gegen Achim, auch wieder ein Highlight (eins von zahlreichen an diesem denkwürdigen Abend).. Kiet führte schon 2:1 nach Sätzen und 8:5 im Vierten, dann ein „komm, noch alles drin Achim“ und es stand prompt 8:11. Im Fünften ging es hin und her, schließlich war Achim 9:7 vorne…aber das war bevor Kiet beherzt, als ginge es hier um überhaupt nichts, seine Rückhand auspackte. Schwuppdiwupp stand es 9:9 und auch den Rest besorgte unser „China-Man“, wir konnten mit einem 8:7- Vorsprung ins Schlussdoppel gehen. An dieser Stelle will ich hier Achim noch einmal meine Hochachtung aussprechen, so gut hab ich dich noch nie gesehen, es war wirklich Pech, dass du hier auf die zwei besten Spieler im unteren Paarkreuz getroffen bist, alle anderen in dieser Klasse hättest du geschlagen. Nun ein Gruß (wenn wir schon dabei sind) nach W’thurm/Kettig II, beim Schlussdoppel (und auch schon während des ganzen Matches) hättet ihr einmal dabei sein sollen…..Klatschen ist durchaus erlaubt und das auch bei jedem Punkt,( ausgenommen „Faule“), das muss keinen stören, sondern schafft - ganz im Gegenteil- eine Atmosphäre, die Tischtennis auch in unseren unteren Klassen für die Akteure wirklich zu einem Erlebnis werden lassen kann. Und ich kann euch sagen, das Schlussdoppel war nix für schwache Nerven, die Kerle ließen nichts aus, es ging bis in die Verlängerung des Fünften…..dann der erlösende Punkt zum 12:10 für unsere Jungs!! Jetzt brachen alle Dämme, wir stürmten aufeinander los als hätten wir gerade die Champions League gewonnen und ich muss gestehen, ich hab den Eugen sogar abgeknutscht (der Charly war mir halt zu unrasiert). Damit müssten wir eigentlich die Herbstmeisterschaft erlangt haben, es sei denn Sinzig erreicht nächste Woche zwei Kantersiege gegen Vallendar und Moselweiß. Aber wurschtegal was da nächste Woche passiert, wir haben eine kaum zu übertreffende Vorrunde gespielt! Kompliment auch noch nach Kottenheim, ihr seid eine Supertruppe mit unglaublichem Kämpferherz! Jetzt haben wir erst einmal Pause bis Anfang Januar, dann geht es direkt mit einem Knaller in Vallendar weiter. Aber überhaupt wird es ganz schwer werden, diesen „Platz an der Sonne“ bis zum Ende zu verteidigen. Da sind nicht nur Sinzig und Moselweiß, die uns im Nacken hängen, sondern wir müssen auch noch zweimal nach Karla (jeder, der schon mal da gespielt hat, weiß was dort los sein kann), und auch die Partien gegen Mendig und natürlich in Kottenheim sind noch lange nicht gewonnen. Das heißt für uns alle, dass wir weiterhin fleißig trainieren müssen und den guten Zusammenhalt in unserer Truppe durch gemeinsame Veranstaltungen weiter fördern. Danke an alle Zuschauer in der Hinrunde und an „meine“ 5 Jungs! Habt ihr gut gemacht bisher, es hat wahnsinnigen Spaß gemacht mit euch die Hinrunde zu bestreiten. Schaun mer mal wie es in der Rückrunde weitergeht. Alles ist drin…

30. November, 2008 · 709 Views

The "Kindergarten - Cop"

Auf ging’s nach Rieden in der Eifel. Die Wetterprognosen verhießen nichts Gutes…Aber wir hatten ja Charly am Steuer…der Kerl ignorierte alle geschlossenen Schneedecken und Glatteisgefahr auf der Straße. Ich war froh, als wir endlich ankamen. Ab der Autobahnabfahrt hatten wir wirklich einen ordentlichen Vorsprung auf unser zweites Auto rausgefahren, echt spitze! Vor der Halle vergnügten sich die Stadtkinder erst einmal und machten lustiges „Schneeballwerfen mit Seniorenziel“ in Person von Charly. Ja, soviel Schnee ist schon was Tolles für junge Kowelenzer. Danach bestaunten wir die tolle Halle in Rieden. Alles sehr geräumig und neu, der Auslauf an der Platte und die Höhe der Halle hätten Mehran zu Spitzenleistungen in puncto Ballonabwehr angeregt. Dafür war dann später – ungewohnter Weise- Thorsten zuständig. Zum Spiel: Thorsten/Micha wieder mit einer ganz starken Vorstellung, die zwei haben sich jetzt anscheinend gefunden und werden wohl in Zukunft noch so manches Doppel 1 ganz alt aussehen lassen. Am Nebentisch allerdings schwächelte unser Stardoppel Karl-Eugen und musste letztendlich auch den Gegnern gratulieren. Jetzt lag es an Kiet/Thomas einen gelungenen Start hinzulegen. Das schafften wir dann auch, in einem allerdings schlechten Spiel, wohl dem schlechtesten des Abends, denn was danach so folgte, war wirklich sehr sehenswert. Die Mendiger verhielten sich nämlich keineswegs ihrem Tabellenplatz angemessen, spielten allesamt so, als stünden sie ganz vorne. Thorsten musste so zum 1.Mal Koch zum Sieg gratulieren, Gott sei Dank war Charly heute in guter Form und rettete uns den Vorsprung. In der Mitte mussten Eugen und ich dann gegen den angekündigten „Kindergarten“ ran, und ich kann euch sagen, in dem Kindergarten lernen die Vorhandtopspin und Aufschläge schon direkt bei der Anmeldung…Ich wurde in 3 Sätzen abgefertigt und Eugen musste in 5 (nach Superspiel) gratulieren. Zwischenzeitlich hatte Micha in einem vorgezogenen Spiel gegen Hasi gewonnen, so dass es jetzt 4:4 stand. Nach den 2 verlorenen Matches in der Mitte rauften wir uns in einer Ecke zusammen und sprachen uns alle Mut zu, es war klar, dass das hier eine ganz schwere Aufgabe wird. Hinzu kamen nämlich noch die lauten Zuschauer, u. a. waren die Herren Dreiser und „Ädäms“ anwesend. Und jeder der schon mal was von der Adams-Family gehört hat, kann sich jetzt hier lebhafte Vorstellungen machen. Nichts gegen lautstarke Unterstützung der eigenen Leute, aber das ständige Gebrabbel im Hintergrund konnte einem schon auf den Zeiger gehen. Nichtsdestotrotz haben wir uns alle gefreut „Ädäms“ wiederzusehen. Er coachte den Kindergarten wirklich gut, aber aufgrund der Lautstärke hintenrum wären wir noch erfreuter gewesen, wenn er selbst an der Platte gestanden hätte. „Ädäms“ wir lieben dich und haben uns wirklich total gefreut, dass es dir wieder den Umständen entsprechend gut geht, aber das nächste Mal bitte etwas andere Unterstützung „deiner Kinder“. Wie wäre es einfach mit mehr Klatschen und weniger jeden Ball lautstark kommentieren? Sodele, jetzt aber weiter im Match. Kiet und Micha brachten uns dann mit sehr starken Vorstellungen 6:4 in Front. Jetzt war oben dran und es war uns allen klar, dass wir da unbedingt punkten mussten, da in der Mitte die Trauben heute sehr hoch hingen. Gesagt, getan, Thorsten brachte uns mit megahohen Bällen 5 Meter hinter der Platte mit 7:4 in Front und unser gutherziger Charly ließ sogar einen Schlägerwechsel von Koch im zweiten Satz zu, nachdem Schläger Nr.1 nach mutwilliger Aktion das Zeitliche segnete. Letztendlich war es „Wurscht“ , uns Charly brachte auch den nächsten Satz heim, wir waren 8:4 vorne. Trotzdem war das Ding noch nicht gewonnen, man braucht ja bekanntlich 9 Erfolge zum Gewinnen und jetzt mussten wir noch 3-mal gegen die „Kinder“ ran. Eugen gegen -nach eigener Aussage- „Fettsack“ Hillesheim, meine Wenigkeit gegen Mac Munk (der heißt tatsächlich so mit Vornamen, ist aber von der Statur her eher ein Mc Rib, vom Ballgefühl her allerdings gegen Big Mäc tendierend) und Kiet gegen Assenmacher. Es entwickelten sich 3 Superspiele, die den Paarkreuzen nicht so unbedingt angemessen waren. Die Zuschauer sahen noch einmal., wie schon den ganzen Abend, super Tischtennis, das mit zwei ganz ganz knappen Niederlagen von Eugen und mir, aber auch einem Sieg von Kiet zu Ende ging. Wir machten jetzt 3 Kreuze, es war noch einmal gut gegangen… Riesen Kompliment nach Mendig, die Jungs haben sich an die Klasse gewöhnt und ich bin gespannt, was da in der Rückrunde noch so abgeht…glaube, ihr könnt noch so manch einen da ganz vorne ärgern. Zum Schluss machte uns in der Kabine noch the „Kindergarten-Cop“ Ädäms seine Aufwartung und gratulierte uns zu unserem Erfolg. Nach seiner Auffassung sind wir ein ganz heißer Anwärter auf den Aufstieg, das hört man doch gerne… Fakt ist allerdings, dass wir in dieser relativ ausgeglichenen Klasse keinen wegrasieren, jedes Spiel ist eng. Aber das geht ja nicht nur uns so, auch die anderen Spitzenmannschaften müssen jede Woche hart fighten, um die Spiele zu gewinnen (siehe Sinzig, schon 4-mal 9:7, siehe Moselweiß dieses Wochenende bei den beiden Karlas). Somit steht auch nächsten Samstag gegen Kottenheim wieder eine sehr ernst zu nehmende Aufgabe vor uns. Schließlich hat diese Truppe Moselweiß besiegt (wo wir 3:9 untergegangen sind) und auch gegen Vallendar ein Unentschieden geschafft. Das wird wieder ein ganz heißes Tänzchen und wir sind für jeden Zuschauer, der uns unterstützt, sehr dankbar. Gewinnen wir das Ding ist uns die erstmalige Herbstmeisterschaft in der 1.Bezirksliga eigentlich nicht mehr zu nehmen. Und das wäre ja echt schon mal ein Ding, wer hätte das vorher gedacht? Aber abwarten und volle Konzentration auf nächsten Samstag, es wird wieder richtig schwer…

23. November, 2008 · 687 Views

Die Grafschafter gaben sich die Ehre im Olymp!

Ja, da kamen sie, die edlen Herrschaften aus der Grafschaft und stellten ihre Nobelkarossen im Schlamm vor dem Campingplatz ab. Flugs steuerten sie unsere Damenumkleide an, die wir schon seit Jahren nur noch für dieses spezielle Heimspiel in Schuss halten. Leider war die letzte Inspektion dieses Raumes wohl schon länger her, da wir nach dem Match doch Klagen bezüglich dem Inventar hinnehmen mussten. Tja, würdet ihr nicht so oft auf- und direkt wieder absteigen, so würden unsere Inspektionen bestimmt auch jährlich und nicht nur alle 2 Jahre durchgeführt. Also bitte: entscheidet euch einmal für eine Klasse, in der ihr spielen wollt, dann werden euch auch die gebührenden Empfänge bereitet. Rein ins Match: nach meiner dem Anlass entsprechenden Ansprache ging ich – da Doppel 3 spielend- noch schnell im Vorraum meiner speziellen Vorbereitung nach und als ich dann wiederkam, wusste ich nicht, ist das jetzt noch Einspielen, was die da an Platte 2 treiben (hatte der Schiri einfach vergessen die Zähltafeln vom Nachmittagserfolg der Dritten wieder auf Null zu stellen?), oder ist es Realität? Da leuchtete mir doch tatsächlich ein 10:0 von Thorsten/Micha gegen Ockenfels/Thelen entgegen. Und es war wirklich real….Während sich am Nebentisch unser Stardoppel quälte, waren Thorsten und Michael im Zweiten schon wieder 8:1 vorne, die Jungs spielten wie aus einem Guss, es war eine wahre Pracht. Im Dritten dann schlichen sich Fehler ein, alles andere wäre auch unmenschlich gewesen, aber im Vierten stand es nach 10 Ballwechseln schon wieder 10:0, unsere Zwei hatten auf alle Fälle das Richtige gefrühstückt. Da auch Karl und Eugen sich in 4 Sätzen durchsetzen konnten, war der so wichtige Start in dieses Match schon einmal geglückt. Aber es kam tatsächlich noch besser: unser bisheriges Sorgendoppel Kiet/Thomas spielte bis zum 3:7 und 6:10 wie gewohnt. Doch dann auf einmal besannen sie sich darauf, dass es nicht ganz schlecht wäre, wenn sie sich den anderen 2 Doppeln einmal anschließen würden. Also ging der 1.Satz nach langem Hin und Her noch mit 17:15 an uns. Doch damit schienen wir uns dann auch zufrieden zu geben. Im Zweiten dasselbe Bild: 3:7 und 7:10- na ja, dieses Mal haben wir die Verlängerung nicht ganz so spannend gemacht, 12:10 für uns. Vor dem Dritten sprachen wir uns dann ab: wir müssen die Jungs in Sicherheit wiegen und dann eiskalt zuschlagen (lüg). Gesagt, getan: also 3:10 in Rückstand, das war eigentlich fast schon irgendwie übertrieben, schließlich hätten die Grafschafter uns ja mit einem Glücksball ausknocken können… haben sie aber nicht…14:12 für uns, es lief irgendwie alles in die richtige Richtung. Im vorderen Paarkreuz wehrten sich Karl und Thorsten gut, aber gegen Ockenfels und Dünker darf man durchaus auch verlieren. Nur noch 3:2. Eugen brachte dann sein Match gegen Drescher mit sehenswerten Ballwechseln letztendlich sicher mit 3:1 nach Hause. Meine Wenigkeit war dann gegen eine sehr gut aufgelegten Zils öfter einmal ratlos, bis mir im Fünften die richtige Strategie einfiel. Fast hätte ich sie jetzt hier verraten, aber das wäre ja Quatsch, wollen den Herren Elsen und Wittke ja keine Tipps für nächste Woche geben.. Unten gab es dann ein sehenswertes Match zwischen Kiet und Schuster, welches Kiet im Fünften mit 9:11 abgeben musste und damit seine erste Saisonniederlage bezog. Micha machte derweil Thelen in 3 frisch, es war mal wieder über weite Strecken eine Wonne zuzuschauen. Halbzeitstand also 6:3, das sah ganz gut aus. Vorne war dann trotz allem Einsatz unserer zwei Recken letztendlich nichts zu machen, aber egal, wir sind zu sext, nur als Mannschaft gewinnt man Spiele. Mitte war nun dran: Eugen spielte streckenweise vorbildlich gegen eine wirklich starken Zils, musste dann aber zum Schluss dem erfahreneren Thomas gratulieren. Trotzdem gute Leistung unseres Benjaminis. Jetzt hatten wir den Salat:6:6. Aber ich war 2:0 vorne gegen Drescher und im Dritten 6:3. Dann Auszeit Karla und ich hatte keine Chance mehr, es ging in den Vierten. Jetzt gab es -man verzeihe mir dieses, vor allen Dingen für den Betroffenen, wohl uraltes Wortspiel – Dresche für den Drescher. 11:3 im Vierten, zugegebenermaßen mit einigen Masselbällen zu Anfang des Satzes. Bei 7:6 konnten wir uns nun (außer Kiet und Micha natürlich) einigermaßen beruhigt auf die Bank setzen. Schließlich haben wir das beste Paarkreuz unten in der Liga, wobei man natürlich sagen muss, dass ihro Herrschaften Graf Thelen und Graf Schuster doch auch Meister ihres Faches sind und bei vielen anderen Vereinen wohl mindestens das mittlere Paarkreuz bilden würden. Doch es war Verlass auf unsere zwei Beiden, die brachten das Ding gewohnt sicher nach Hause und wir feierten einen 9:6-Erfolg. Danach waren sich die Grafschafter nicht zu fein mit uns zu unserem gewöhnlichen Griechen zu gehen und auch ohne Bauchtänzerin oder ähnlichen Schnick-Schnack ihr Mahl einzunehmen. Fazit: wir haben die „Großen“ alle hinter uns und nur 2 Minuspunkte. In Anbetracht der Tatsache, dass alle Verfolger noch gegeneinander spielen müssen, ist das eine glänzende Ausgangsposition. Doch Ausruhen ist nicht angesagt, nächste Woche geht es gegen den „Kindergarten“ aus Mendig, da ist wieder „höxschte Konzentration“ – wie unser Bundesjogi sagen würde- angesagt. Selbstläufer gibt es für unsere Truppe nicht, wir brauchen alle die absolute Einstellung, Kampf und Konzentration um unsere technischen Mängel auszugleichen. Danke möchte ich den Jungs aus Karla sagen, es war wieder einmal ein schönes Spiel ohne irgendwelche Ungereimtheiten und wir freuen uns auf das Rückspiel bei euch, auch wenn unser letzter Sieg aus dem Dezember 1991 datiert. Und noch mehr freuen wir uns jetzt schon auf die Abschlussparty bei euch mit den ganzen Butlern, Zofen und Mätressen….

16. November, 2008 · 676 Views

Klatsche beim Nachbarn bezogen!

Die Voraussetzungen für das Derby in Moselweiß waren gut. Fast alle waren gut trainiert und auch gesund. Schon beim Einspielen im Olympiastadion hatten wir zahlreiche Zuschauer, das war selten da. Als wir dann in Moselweiß ankamen, erreichte uns die Kunde vom nachmittäglichen 6:9 der Gastgeber gegen die bis dahin wenig überzeugenden Kottenheimer. Damit war eins klar: die Tabellenführung blieb, egal wie wir spielten. Dass es ein echtes Spitzenspiel und zusätzlich noch ein Derby war, konnte man an den Zuschauerzahlen erkennen. Wer Berührungsängste hat, der war in dem Kapüffje fehl am Platz. Viele Moselweißer und Olympianer hatten den Weg in die Beatusstraße gefunden, aber auch einige neutrale Koblenzer. Es hat auf jeden Fall mal wieder Spaß gemacht vor so vielen Menschen unseren Sport auszuüben. Zum Spiel: von Beginn an zeigten uns die Moselweißer, dass sie Schadensbegrenzung betreiben wollten. Die Doppel 1 und 2 waren sehr spannend und brachten hüben und drüben jeweils einen Punkt. Danach jedoch wurden wir regelrecht überfahren. Ehe wir uns versahen stand es 1:6. Zwar hatten wir uns keinesfalls kampflos ergeben, es fehlte allerdings jeweils ein kleines Stück, so dass das Ergebnis durchaus in Ordnung ging. Unten begann jetzt sogar Michael leicht zu schwimmen, konnte dann aber doch den Fünften klar gewinnen. Auch Kiet hatte leichte Probleme, machte dann aber das 3:6. Vorne dann wieder dasselbe Bild: unsere Jungs wurden keinesfalls verprügelt, aber es fehlten einfach immer 1 bis 2 Punkte. Dasselbe dann bei Eugen im letzten Match des Tages. Damit war die 3:9 Klatsche besiegelt. Insgesamt eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage. Dies bedeutet jetzt natürlich Spannung pur in der Liga: 5 Mannschaften mit 2 Minuspunkten!! Uns wirft dieses Spiel auf jeden Fall nicht um, es war vorher klar, dass es ganz schwer werden würde. Die Aufstellungen waren nicht gerade glücklich für uns, das kann in der Rückrunde schon ganz anders aussehen. Jetzt haben wir erst einmal 3 Wochen Pause, in 4 Wochen geht’s dann gegen Karla. Bis dahin schauen wir uns einmal an, wie sich die anderen gegenseitig die Punkte klauen.

19. Oktober, 2008 · 729 Views

Vorschau 1.Herren: Spitzenspiel in Moselweiß!!

Am nächsten Samstag (18.10) ist es soweit: um 20h sind wir zum Spitzenspiel in Moselweiß zu Gast. Die Gastgeber sind- neben uns- die einzige Mannschaft, die ebenfalls noch verlustpunktfrei ist. Ihre bisherigen Spiele konnten sie alle sehr hoch gewinnen (2x 9:3 und 1x 9:0). In der letzten Saison gab es im direkten Vergleich ein 6:9 und ein 7:9. Die Moselweißer sind in jedem Paarkreuz sehr gut besetzt. Mit Thomas Ignor und Michael Zehe spielen 2 Akteure im vorderen Paarkreuz, die konstant unter den Top 10 der Klasse landen. Das wird eine schwere Aufgabe für Karl und Thorsten. Jeder Punktgewinn wäre hier für uns ein Erfolg. Spielt Karl so wie gegen Vallendar und Thorsten so wie in Sinzig, ist aber alles vorstellbar. In der Mitte bieten die Moselweißer Stefan Elsen und Markus Wittke auf. Elsen machte in den letzten 2 Jahren einen großen Leistungssprung und ist sicherlich einer der besten Spieler in der Mitte. Dies gilt sowieso für Markus Wittke, der vor nicht allzu langer Zeit noch das unumstrittene Brett 1 unserer Gastgeber war. Eugen und Thomas werden also alles geben müssen, um für uns zu punkten. Von 0:4 bis 4:0 ist hier alles vorstellbar, enge Matches sind vorprogrammiert. Im Paarkreuz unten bekommen es Kiet und Michael mit Frank Keller und Florian Bell zu tun. Letzterer ist bisher ungeschlagen und hat somit schon bewiesen, dass er nicht zu unrecht in der Ersten spielt. Keller ist schon seit Jahren eine Bank unten und konnte Kiet in der letzten Saison 2-mal bezwingen. Auch hier bekommen wir also keinesfalls Punkte geschenkt. Alles in allem erwarten wir ein knappes Spiel, in dem wahrscheinlich die Tagesform entscheiden wird. Wichtig wäre es deshalb, wenn uns möglichst viele Fans begleiten würden, damit wieder echtes Olympia-Feeling zu verspüren ist. Das wäre sehr wichtig für das Selbstvertrauen unserer 6. Also auf zu unseren Kumpels aus Moselweiß am Samstag, Olympiagemeinde!! Lasst uns dort einen spannenden Abend verbringen und klatscht und brüllt unsere Jungs zu guten Leistungen!!

12. Oktober, 2008 · 774 Views

Boah ey - Valler zersägt! !

Ich muss schon sagen bzw. fragen, ( in meinem 20. Jahr Olympia I) hatten wir schon einmal so eine geile Truppe? Schon 1 ½ Stunden vor dem Spiel waren alle da und spielten sich ein (sogar ein „Sparringspartner" aus der 2.Rheinlandliga war da) und es war auch zu keiner Zeit zu spüren, dass ein superschweres Spiel vor uns lag. Das Selbstvertrauen ist da, trotz teilweise leichter bis mittelschwerer Blessuren kein Gejammer zu hören und großer Teamgeist zu spüren. Die sichtbare Sicherheit von Michael, die Unbekümmertheit von Eugen und der aüßerst positive Ehrgeiz von Karl, unsere 3 „Neuen“ ergänzen sich bombastisch mit den „Alten“: der Ruhe von Kiet, dem Kampfgeist von Thomas und unserem belebenden Moment, nämlich Thorsten. Rein ins Spiel: Die Doppel hatten wir wieder einmal umgestellt. Ob hier jetzt das letzte Wort gesprochen ist? Verraten wird nix, schließlich geht es in 2 Wochen gegen unsere Kumpels aus dem kleinen Moselweiß, die uns aus dem „Eff- Eff“ kennen. Kalle und Eugen konnten sich mit sehr druckvollem Spiel durchsetzen und die Niederlage von Thorsten/Michael ausgleichen. Auf Doppel 3 verloren Kiet/Thomas dann knapp und somit war der Start in dieses Match einigermaßen verpatzt. Was dann aber Karl gegen Hoffmann leistete ist gar nicht genug zu würdigen: 5 Sätze lang Topspins ohne Ende, ich hätte längst ein Sauerstoffzelt gebraucht. Wahnsinnsvorstellung von Kalle, der uns mit seinem 5-Satz-Sieg gegen einen der Topspieler der Liga den Ausgleich brachte und uns gleichzeitig allen klar machte, dass hier etwas zu holen ist. Thorsten unterlag Bauer in 4 Sätzen, zeigte dabei aber auch stellenweise, dass er nicht umsonst oben spielt. Aber sein Gegenüber war halt wirklich stark, das muss hier einmal ausdrücklich gesagt werden. Unser Küken Eugen bewies dann gegen Stobutzki, dass er wirklich gereift ist und auch in Spitzenspielen seinen Mann stehen kann. Mit kühlem Kopf und sicherer Hand siegte er mit großer Unterstützung unserer Fankurve in 4 Sätzen. Derweil unser Käpt’n gegen Ohlef ranmusste. Bei 3:9 im 1.Satz sah es so aus, als ob das hier ganz schwer würde. Doch 15 Punkte in Folge brachten nicht nur den Gewinn des 1.Satzes, sondern auch ein 7:0 im Zweiten. Ohlef war sichtlich genervt von meiner Ruhe und den frenetischen Fans in unserer Südkurve. Auch den Dritten brachte ich sicher nach Hause, wir waren erstmals in Führung, 4:3. Dann kam unser absolutes Prunkstück, die Bretter 5 und 6, in Person von Kiet und Micha. Die 2 bewiesen mal wieder, dass sie im Paarkreuz hinten eine Klasse für sich sind. Da konnten einem die keineswegs schlechten Gegner fast schon leid tun. 6:3 für uns bei Halbzeit!!! Anschließend verkürzten die Gäste oben auf 5:6. Trotz guter Leistung von Karl und Thorsten war hier wenig zu machen. Aber dies war uns allen vorher klar, schließlich haben die Vallerer hier 2 Spieler, die nicht unbedingt in unsere Klasse gehören. Außerdem liegt unsere Stärke in der Ausgeglichenheit der Mannschaft, da ist von Brett 1-6 eigentlich 0 Leistungsunterschied. Somit machte uns dies auch überhaupt keine Angst, wir wussten ja, dass wir noch 4 Mann hintendran haben, die nicht von Pappe sind. Eugen gegen Ohlef: schneller 1.Satz für Eugen, dann aber fing sich Ohlef und es wurde ein spannendes und hochklassiges Spiel, das Eugen knapp im Vierten für sich entschied. Wieder einmal bewahrte er die Nerven und zeigte, dass er auf einem guten Weg ist um auch ein Paarkreuz höher bald ein Leistungsträger für den TTC Olympia zu werden. An der Nebenplatte zeigte der Käpt’n, dass er in jungen Jahren (ja, damals war’s..) mit Abwehrspielern groß geworden ist. Der Sieg war nie in Gefahr und das Unentschieden damit schon einmal sicher. Und jetzt kam ja wieder unser Paarkreuz unten, was sollte da noch passieren?? Die Vallerer ließen auch schon die Köpfe hängen, es war klar, dass sie jetzt „exekutiert“ werden. Selbst unsere seit Spielbeginn mit Freibier „gefütterten“ Fans ließen jetzt etwas nach, der Sieg war nun eingeplant. So war es dann auch, es gab 2 ganz klare 3:0-Erfolge, die uns das 10:5 brachten. Fazit: Super Leistung der Fans, der Mannschaft und auch des Gegners. Eine rundum geile Veranstaltung, dieses Match gegen einen der Meisterschaftsfavoriten. Die 3.Halbzeit war dann auch nicht von schlechten Eltern, schließlich hatte Kiet aufgrund seines Geburtstages am Donnerstag genug Flüssiges zum Feiern mitgebracht. Ausblick: in 2 Wochen geht’s zum Derby nach Moselweiß. Bei allem Respekt für Vallendar, aber das wird noch schwieriger für uns. Schließlich kennen wir uns alle in- und auswendig und vor allen Dingen sind die Moselweißer eine Truppe, die uns in puncto Ausgeglichenheit von Brett 1-6 am ehesten Paroli bieten kann. Da wird es schwierig, die bisherige 27:1- Bilanz (Eugen, du Looser..) an den Brettern 3-6 auszubauen. Auch in den Doppeln muss bei uns noch was passieren, die könnten dort von entscheidender Bedeutung sein. Wir hoffen sehr, dass die große Olympiagemeinde von gestern (Lob ohne Ende, das war wie vor 2 und 3 Jahren, als wir zuhause aufgrund dieser Unterstützung immer zu großen Leistungen aufgeputscht worden sind und jeder Gegner „gekotzt“ hat (und danach trotzdem gesagt hat: „war geil in dieser Atmosphäre zu spielen.“)), auch wieder in Moselweiß anwesend ist und damit auch dieses Spiel atmosphärisch wieder zu einem echten Genuss für jeden Spieler unserer Mannschaft werden lässt. Da macht es an der Platte einfach 3-mal so viel Spaß für unseren Verein aufzulaufen, da wird das Spiel zum Erlebnis! Vorstand, auch euch hoffen wir dort (wie schon vor 2 Jahren) als Zuschauer zu sehen. Bei Olympia I ist wieder richtig was los! Falls ihr keine Zeit habt, so spendiert unseren Fans einfach Freibier – oder noch besser:: kommt persönlich mit dem Freibier nach Moselweiß! Bis Dienstag im Training, Kollegen, bis spätestens in 2 Wochen in Moselweiß, Olympiagemeinde. Da machen wir wieder richtig was los!! Gooooooooooo-olympia!!!!!!!!

05. Oktober, 2008 · 671 Views

"Knaller" im Olympiastadion!!

Am Samstag, den 04.10., erwartet unsere Erste den Top-Aufstiegsfavoriten aus Vallendar im heimischen Olympiastadion. Die Gäste haben sich vor der Saison mit dem regionalligaerfahrenen Thomas Bauer aus Nassau sehr gut verstärkt. In den bisherigen 2 Saisonspielen gelang den Vallerern ein 9:3-Sieg in Mendig und ein 9:1 gegen Mülheim. Damit haben sie – genau wie unsere Erste – noch eine weiße Weste. Die neuformierten Olympianer starteten mit 8:0 Punkten in die Saison und sind damit zur Zeit Tabellenführer. Trotzdem sind die Gäste favorisiert, da sie vor allem im oberen Paarkreuz mit Bauer und Hoffmann zwei absolute Topspieler der Liga in ihren Reihen haben. Hier wird es für Karl und Thorsten ohne Frage sehr schwer für unsere Farben zu punkten. An Brett 3 der Gäste agiert mit C. Ohlef (vorausgesetzt Schropp spielt nicht) ein Spieler, der in der Vergangenheit auch im oberen Paarkreuz ausgeglichene Bilanzen vorzuweisen hat. Stobutzki an Brett 4 ist uns ein lieber alter Bekannter aus Mülheimer Zeiten, der in der Mitte immer gute Bilanzen spielt. Hier bekommen die Stadtmeister der Jahre 2006 bzw. 2007, Eugen und Thomas, sicherlich auch kein Spiel geschenkt und es werden harte Auseinandersetzungen erwartet. Auch im unteren Paarkreuz verfügen die Gäste mit Nussbaum und (voraussichtlich) A.Ohlef über überdurchschnittliche Spieler. Wir stellen ihnen Kiet und Michael entgegen. Das werden mit Sicherheit ebenfalls spannende Matches, obwohl unsere 2 bisher ungeschlagen sind. Ein Überraschungspaket werden die Doppel sein, da wir hier immer noch in der Testphase sind. Alles in allem wollen wir versuchen, das Spiel möglichst lange ausgeglichen zu gestalten. Sollten natürlich viele Zuschauer aus den eigenen Reihen den Weg ins Olympiastadion finden, so hoffen wir mit eurer Unterstützung eine Überraschung bewerkstelligen zu können. Schließlich sind wir schon früher vor vollem Haus immer zu Topleistungen fähig gewesen. Also bis Samstag, Freunde der Kleinballkunst!

28. September, 2008 · 689 Views

Krösus' 2. Armee bei Olympia vernichtend geschlagen

Es erinnerte an annodazumal, als die reichen Athener gegen die Spartaner zum Kämpfen ausrücken mussten: sie waren besser ausgerüstet, besser ernährt und wurden viel besser entlohnt, aber meistens gab es trotzdem was auf den Helm. Dies lag daran, dass die Spartaner zäher waren, sehr gut geübt im Umgang mit ihren Waffen und auch bereit bis aufs Blut für ihre Fahne zu kämpfen. Gestern Abend hatte die Niederlage aber auch darin ihren Grund, dass die Athener aus dem Westerwald vergessen hatten ihre größten und kräftigsten Recken mit ans Eck zu bringen. "Jörg der Lange" und "Ivo der Schreckliche" hatten anscheinend schon genug vom letzten Wochenende. Fakt ist auf jeden Fall, dass die Maischeider in dieser Verfassung sicherlich nicht mit um den Aufstieg spielen werden. Hier liegen die Experten von www.tttalk.de völlig daneben. Doch will ich mich hier nicht weiter um „fremder Leut´ Kram“ kümmern und abschließend nur hoffen, dass die „Geschlagenen“ unseren Ruhm schnell bis hinter den Limes tragen. Wir haben einen gelungenen Start in die Saison hingelegt: 8:0 Punkte, 36:12 Spiele. Das nimmt uns keiner mehr weg vor den schweren Spielen gegen Moselweiß, Vallendar und Karla. Bis dahin bleiben aber noch 3 Wochen Zeit, da das Match gegen Moselweiß sicherlich nach hinten verschoben werden wird. Das gibt uns weiterhin Gelegenheit Doppel auszuprobieren, da hier immer noch keine Dream-Teams gefunden worden sind. Aber das wird bestimmt noch, das sehe ich ganz optimistisch. Sodele, bis in 3 Wochen und weiterhin viel Spaß mit dem kleinen Weißen!

14. September, 2008 · 779 Views

Immer wieder fein - Müllem!

In einer unbekannten „Stadt“. vor gar nicht allzu langer Zeit, man sich zum TT getroffen hat, 6 frische Leut` auf jeder Seit’. und dieses Städtche, das ich ich meine, das heißt Müllem kleines, fettes, reiches Müllem Müllem zeigt uns seine Welt: AKW, Tauris und e Haufe Geld. So genug poetisiert für datt Wochenende, könnt ja selbst mit Willi, Flip und unserer Heldin Maja datt ganze mal nachsinge. Viel Erfolg!! Für alle Hausmänner:!!! hab gestern gesehen, wie in Müllem die Fenster geputzt werden: Mann mit Eimer kommt aus dem Haus- et wird schwer ausgeholt- Wasser aus Eimer gegen Fenster geschleudert- gut iss! Dat geilste dabei: (Tipp von nem Kärlicher, der neben mir gestanden hat: der muss datt Fenster uffmache!) Jojo, die Müllemer un Kärlicher! Spiel war dann war dann bißche wie Fenster putze... die Müllemer ham m immer schwer ausgeholt, (aber dafür war ett zu feucht und deshalb überflüssig)... und wir warn die Kärlicher; einfach die Fenster zugelasse, alles nur abpralle lasse... Tja, was soll ich sonst noch sagen, ihr Landbuben. Wir lieben euch, ihr habt nen geilen Verein und deshalb kommen wir auch immer gerne zu euch. Krieg jetzt eine Rüge, wenn ich nicht noch Romane schreibe( so vereinsintern), deshalb: immer weiter!! Hat ja auch schon mal ein berühmter badischer Landsmann von mir gesagt( das „immer weiter machen“.) Wobei, der ist viel blonder, viel reicher und hat gegen Lehmann aufgegeben. Ich schreib jetzt nix mehr, sondern lass mich einfach vom Rest der Saison so angenehm wie möglich überraschen. Manchmal möchte man ja noch Kind sein und 3 Überraschungen auf einmal genießen… (Vallendar, Karla und Moselweiß, fänd ich für uns ne geile Überraschung) wobei zwischendurch was Süßes auch ok wär. Karla –Sinzig 7:9 ? hör ich grad…dann sind wir ja gar nit so schlecht wie befürchtet… Auf geht’s Männer, mit badischem Kämpferblut und rheinsicher Frohnatur wird’s schon klappen, wenn nicht haben wir ja auch noch linientreuere Aspekte in die Waagschale zu werfen.. Und Dienstag wird erst mal Doppel trainiert… Freu mich auf die Saison mit euch euer KÄPT’N

07. September, 2008 · 655 Views

9 zu Karl gegen Karla

Insgesamt ein gelungener Saisonauftakt für die neuformierte Erste! In den Doppeln taten wir uns noch sehr schwer, konnten uns aber letztendlich alle durchsetzen. Thorsten, Kiet, Eugen und Michael waren in ihren Einzeln dominant, auch wenn Micha im 1.Satz ein 2:10 aufholen musste. Ich hingegen mit viel Mühe trotz 10:4 Führung im Fünften. Karl musste gar dem Gegner einmal gratulieren, wetzte die Scharte mit einem klaren Sieg im zweiten Einzel aber wieder aus. Wo wir momentan leistungsmäßig stehen, erfahren wir spätestens nächste Woche in Sinzig. Bis dahin sollten wir auf jeden Fall noch etwas Doppel üben, genau wie Mannschaft Nr.2.

25. August, 2008 · 702 Views

Saison 08/09

Habe Termine der Mannschaften 1-3 eingestellt. Wünsche allen Mannschaften Erfolg in der neuen Saison. Hier die Minimal-Zielvorgaben der sportlichen Leitung: Olympia 1: Mittelfeldplatz Olympia 2: Mittelfeldplatz Olympia 3: Champions-League-Qualifikation Olympia 4: einstelliger Tabellenplatz Also los Männer, trainieren! Im Spiel gilt dann der Kowelenzer Schlachtruf: "Auf gehts Koblenz, kämpfen und siegen!" Sportcheffe

28. Juni, 2008 · 684 Views

Beim Zeus: Olympiakos gigantisch!

Um 9 Uhr morgens trafen sie sich am Fuße des Olymp: die 10 griechischen Helden, die ins ferne dunkle Land auszogen um Nike ein Opfer in Form eines Pokals zu bringen. Leider ging Eugenuchos schon vor der Zielankunft verlustig, da er am Abend zuvor einen wichtigen Termin bei Dionysos einhalten musste und deshalb verständlicherweise noch in hypnotischem zustand weilte. Die übrig gebliebenen 9 Titanen lösten aber auch so die erste schwere Aufgabe mit Bravour: 1:0 durch ein Tor von Masmadimitrinidis hieß es am Schluss gegen die Truppe von Krösus, die Kicker aus Maischeid. Im zweiten Match fielen die Mayener wie erymanthische Eber über uns her und schossen Plathomas in der Kiste von Olympiakos so richtig warm. Überwunden wurde er allerdings erst durch Amannertidis, der wohl kurzzeitig die Tore verwechselte…. Doch dann griff der der abgesprochene Spielzug (in leicht veränderter Form): Plathomas machte auf links einen frisch, Pass zu Aristorriteles auf links außen, Flanke in die Mitte, Tor von G-kas! Einfach Weltklasse diese Kombination! Als nächstes forderten uns die Androgynen aus Ochtendung zum Duell. Doch diese erlegten wir- wie einst Herakles die kerynitische Hirschkuh- dank eines Tores von Masmadimitrinidis. Damit waren wir schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Trimbs sicherer Gruppenzweiter und damit fürs Viertelfinale qualifiziert. Diese Sicherheit führte in diesem Match zu nur mäßigem Einsatz unserer Helden und allein Kolomallessos und Plathomas ist es zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer kam als das letztendlich verdiente 2:1 der Trimbser (Torschütze für Olympiakos: Aristorriteles). Viertelfinale stand an, jetzt ging es also richtig los! Wir gebärdeten uns wie Argos und Chimaira, um Thanates (Tod) und Ker (Verderben) über die Hatzenporter und Löfer zu bringen. Unsere 9 spielten gigantisch, kesselten die Kombinierten in der eigenen Hälfte ein und versetzten ihnen den vermeintlichen Todesstoß durch einen Hackentrick von Masmadimitrinidis. Nur ein leichtsinniges Geplänkel im eigenen Strafraum zwischen Aristorriteles, Bommbas und Plathomas zwang uns doch noch ins 9-Meter-Schießen. Sowohl Pofreidon, G-kas als auch Charisthorstes schossen die Kugel Richtung Helios, allein Masmadimitrinidis verwandelte sicher. Das Chaos wäre komplett gewesen, wäre nicht Plathomas gewandt wie Schmitts Katze 2-mal in die richtige Ecke abgetaucht. Aristorriteles bewies danach Nervenstärke, verwandelte sicher und brachte uns in die Verlängerung des 9-Meter-Schießens und sagte dem mit seiner Fähre schon wartenden Charon den Transfer über den Styx ab. Erneut Masmadimitrinidis und Aristorriteles brachten uns dann den hochverdienten 5:4-Erfolg. Im Halbfinale standen uns dann die einheimischen Zyklopen gegenüber. Mittlerweile war auch Eugenuchos dabei und hatte die erste Riesenchance. Ansonsten war das Match sehr von der Taktik geprägt. Wie einst die Sirenen lockten wir die Mülheimer und stießen immer wieder blitzschnell in die sich bietenden Lücken. Plathomas war ein sicherer Rückhalt, Kolomallessos schlug alle Bälle weit und hoch von unserem Tor weg, Bommbas pflegte den modernen Verteidigerstil mit Spielkultur, Aristorriteles war die ordnende Hand der ganzen Truppe, Pofreidon, Eugenuchos und Masmadimitrinidis sorgten mit ihren Dribblings immer wieder für Freiräume, G-kas grätschte alles ab und Charisthorstes und Amannertidis störten den Spielaufbau der Landjungen. In den letzten 2 Minuten dann Powerplay von Olympiakos, aber der erlösende Treffer wollte einfach nicht fallen- 9-Meter-Schießen! Dort waren dann alle Götter gegen uns, denn der gegnerische Torwart glich einer Hydra und wehrte alle Schüsse ab. Dieses 0:2 nach 9-Meter-Schießen bedeutete das Ende aller Träume, der Titel war futsch, Dike hatte dieses Mal falsch entschieden. Na ja, Spiel um Platz 3 stand ja noch an. Jetzt überraschte uns allerdings der Ausrichter, der direkt zum 9-Meter-Schießen aufforderte und nicht wie im Spielplan angekündigt zu einem richtigen Match. Nach der wenige Minuten zuvor erlittenen Pleite waren wir alle noch sehr enttäuscht und waren für den erneuten Shoot-Out nicht richtig motiviert. Ergebnis dann 1:3 (erfolgreich vom 9-Meter-Punkt war Bommbas). Somit waren wir undankbarer Vierter geworden. Sieht man dann, dass die Einheimischen das Finale mit 5:2 gewonnen haben, so kommt man glasklar zur Erkenntnis, dass unser Halbfinale das vorweggenommene Finale war. Trotz alledem genossen wir anschließend den verdienten Nektar und beten alle zu Asklepios, dass er die geschundenen Knochen schnell wieder heil macht. Dank noch an die 2 mitgereisten Töchter der Aphrodite, die eine Weide für die Augen waren und Zephyros lockten. Da Medien ja auch immer einen Bildungsauftrag haben: versucht doch einmal zu ergründen, wie Aphrodite geboren wurde. Kann es leider hier nicht schreiben, könnte der Zensur zum Opfer fallen…. Nun aber das Fazit 1: Ein gelungener Auftritt von Olympiakos bei einem gut organisierten Turnier! und nun das Fazit 2: Die Abwehr stand, im Sturm fehlt ein Goalgetter! Und zum Abschluss Fazit 3: Wir lassen die Flügel nicht hängen wie einst Ikaros, sondern kommen nächstes Jahr wieder und werden kämpfen wie Hektor und Achilles vor Troja, Nemesis huldigen und der Unterwelt die Stirn bieten um die Trophäe am Olymp aufzustellen.

04. Mai, 2008 · 835 Views

Das große Fressen!

Mann, war das gut! Die Rede ist hierbei ausnahmsweise mal nicht von unseren Tischtenniskünsten, sondern vielmehr von den küchentechnischen Fähigkeiten einiger unserer Kleinballartisten. So schlemmten wir nach dem letzten Saisonspiel (gegen unsere Kumpels aus einem unbedeutenden Koblenzer Vorort) ein exquisites 3-Gang-Menü in der heimeligen Vertrautheit unseres Vereinsheims. Zunächst gab es wahlweise Schichtsalat chinesoise sans chien et chat bzw. Shrimps an Blattsalat à la Käpt'n. Als Hauptgang wurde dann ein feuriges Chili con Torri serviert und für den gesunden Abgang sorgte anschließend der gute Kowelenzer Hopfensaft in edlen kleinen Braunglasbehältern. Ein hochaufgeschossener Kenner der kulinarischen Szene aus dem fernen Morgenland, der extra zum großen Schlemmen eingeladen wurde, äußerte sich begeistert über die kredenzten Köstlichkeiten. Nicht so wirklich begeisternd hingegen war die zuvor gebotene Leistung beim gemeinsam ausgeübten Steckenpferd. 7:9 hieß es- genau wie zum Saisonbeginn- zum Saisonabschluss. Damit schloss sich der Kreis um eine insgesamt mittelmäßig verlaufene Saison. Erwähnenswert im letzten Saisonspiel war noch mein Huub Stevens-Gedächtnis-Auftritt ("die Null muss stehen") im 2.Satz gegen meinen Ex-Nachbarn und Vornamensvetter Thomas Ignor. Nun allerdings gilt unsere gesammelte Aufmerksamkeit den nächsten anstehenden Highlights: da wäre zunächst die Endrangliste am 24.04 und dann der mit Hochspannung erwartete Auftritt der Kicker von Olympiakos am 03.05. Trainingseinheiten in der Halle stehen hier noch an. Ob das vorher zu absolvierende Höhenkonditionstrainingslager (wattn Wort) nun in Davos oder in den Anden stattfindet muss noch mit dem Vorstand geklärt werden. Hoffentlich wird die optimalste Lösung für unsere griechischen Stars gefunden, damit der Fußpils-Cup ein ebenso großer Genuss wird wie das gestern Abend genossene Mahl. Guhde!

13. April, 2008 · 812 Views

Ich weiß nicht, ob sie's schon wussten...

...die Erste hat in der Rückrunde nur 2 Spiele verloren ...der Dang hat den wahnsinnigsten Rückhandschuss im TTVR ...Dang/Brittnacher haben ihr erstes Schlussdoppel gewonnen ...unser Marco ist wieder unter die flinken Leichtgewichte gegangen ...in der Kottenheimer Halle braucht man Schlittschuhe und ne Taschenlampe ...wenn man gut Steinstoßen kann, wird man vom OB geehrt ...wenn man im Drachenboot sitzt, wird man ebenfalls vom OB geehrt ...Olympiakos ist am portugiesischen Startrainer José-Hansi Kröberinhou dran ... am nächsten Donnerstag wird das Olympiakos-Trikot ausgewählt ...am nächsten Samstag ist Saisonabschluss ...Olympia I will zum Abschluss noch ein gutes Match gegen die Kollegen aus Moselweiß abliefern ...würde die Saison erst jetzt losgehen, hätte die Erste gute Champions-League-Chancen ..Mannschaft Nummer 3 kann auch noch gewinnen ...Mannschaft Nummer 2 ist auch wieder wach geworden ...der Benno kommt so langsam ins Rollen Soweit die Sportnachrichten vom Wochenende, Guten Abend.

06. April, 2008 · 768 Views

Ode an die Freude

Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium. Im Olymp wird Sekt getrunken und der MANNER schwebt da rum...... Super-Woche für Olympia: 1.Mannschaft feiert den Klassenerhalt und unser aller "Jörgi" ist Pokalsieger geworden!! Im Einzelnen: Do, 20.00 h, Startschuss für Viertelfinale im Pokal, Olympia III- Mülhofen I. Zugegebenermaßen, Mülhofen nicht in Bestbesetzung, da Kähler berfufsbedingt fehlte. Dann aber: Spielstand 2:2 - Einzel Manner - Kux, 1:2 Sätze, Spieltand 2:10 im Vierten.. Jörgi verzweifelt, Kux aber schon am Dampfen, 20 min Dauertopstinziehen gegen Jörg hat Kräfte gekostet,10:4 , Auszeit Kux, weiß der Himmel warum....weiter gehts- Punkt für Punkt für Manner, an allen Tischen wird das Training nebenan eingestellt, volle Aufmerksamkeit und Unterstützung für unseren Manner. Und er machts: 10:10, die Halle bebt....weiter gehts: 11 :10 und dann auch das 12:10; Jörg schreit es auch für alle hörbar durch die Halle. Manner Tischtennisgott!!!! Satz 5, Wechsel bei 2:5 , 6:6, 7:9, no problem 9:9, dann 10:9 und dann der big point zum Sieg.....Jörg sinkt in die Knie und betet den großen TT-Gott an, ganz Olympia ist außer Rand und Band und huldigt dem Manner. Endstand später 4:2 für Olympia und der Jörg gibt als Pokalsieger ne große Runde aus. Sa, 15h: Olympia I- Asbach...Sieg ist gefragt um den Klassenerhalt auch rechnerisch sicher zu machen. Superstart: 6:0, dann kurze Probleme, aber zum Schluss 9:3. Das Wichtigste nebenbei: meine Wenigkeit hat endlich auch mal gewonnen und Kiet hat im Turbogang gezeigt, wie positiv sich 4-wöchige Trainingslager in seiner Heimat auswirken. Die "Alten" also haben 4 Punkte gemacht und gezeigt warum sie Erste spielen. Getreu dem neuen Lindenberg-Motto: Wieviel Jahre sind wir jetzt durch diese Welt gefetzt?....Wir halten fest zusammen, alles andere geht uns am Arsch vorbei.... Olympia hat also in dieser Saison mit den ersten 3 Mannschaften letztendlich sicher die Klassen gehalten und für die nächste Saison sind wir für jede Schandtat bereit... Vorrang hat jetzt allerdings der Fußpils-Cup, den wir uns in der Höhle des (mittlerweile kleiner werdenden...) Löwen holen wollen. Verhandlungen laufen auch gerade mit Schneidherkules, der Olympiakos evtl- exklusiv für dieses Event unterstützen will. Warten wir ab ob, und was uns seine Kraft letztendlich bringen wird. Trainer und Torhüter Plathomas will jedoch darauf hinarbeiten, dass Schneidherkules beim Fußpils-Cup Olympiakos verstärkt. Die Ereignisse der Woche gehen natürlich auch an mir nicht spurlos vorbei, es war ein absolutes Highlight, der Donnerstag, deshalb in memoriam Jörg (obwohl ja noch sehr lebendig..): Der Kaiser steht immer noch uff´m Eck, do müsst der Looser längst schon wieder wieder weg, dää Manner muss uff datt Pferd, dann wird endlich der richtige gehuldigt und geehrt. (vielleicht gibste ja noch ne Runde........trotz dem Geschüttel und Gereim und der Verunstaltung von Schiller....obwohl, ich glaub im Tischtennis hätt ich ihn platt gemacht, egal welche Uhrzeit)

30. März, 2008 · 775 Views

Alte Säcke topfit!!

Zum 1.Mal in der Vereinsgeschichte beteiligte sich der TTC Olympia an der Seniorenrunde Ü 40. Dabei zogen wir in Runde 1 direkt das große Los: es ging gegen den TV Feldkirchen, die mit 2 aktuellen Regionalligaspielern (Dierdorf, Mülhausen) und Elbe auf uns losgingen. Das Ganze hatte dann auch mit Seniorentischtennis wenig am Hut. Von wegen das Bällchen ein wenig hin-und herschubsen... Die "Jungs" kannten keine Gnade und wir passten uns dann, in personae von Rolf, Markus und Thomas, nach unseren Möglichkeiten an. So entwickelten sich schöne Spiele, aber von einer echten Gewinnchance konnte keine Rede sein. Die Gäste boten dann trotz (oder aufgrund) des relativ flotten 4:0- Erfolges eine längere Trainingseinheit an und so spielten wir noch jeder gegen jeden. So dauerte das Spiel dann doch knapp 1 1/2 Stunden obwohl wir eigentlich nach knapp 40 min schon fertig waren. Es war ein gelungener TT-Abend, vor allen Dingen hatten wir die Feldkirchener mal wieder richtig aufgebaut, da sie ja in der Regionalliga mit ca. 0:128 Punkten das Gefühl des Sieges überhaupt nicht mehr kannten. Richtig schön gestaltete sich dann die 3.Halbzeit (die wir übrigens ganz klar für uns entschieden), die länger dauerte als das gesamte Match. Wären Ralf und Elbe allerdings mit dem Taxi gekommen, so hätten wir bestimmt mehr Probleme gehabt, wenigstens hier unsere Überlegenheit zu demonstrieren. Fazit: Premiere Ü 40 für TTC sportlich ergebnismäßig flach, Spaßfaktor jedoch sehr hoch. Nächstes Jahr erfolgt Neustart, dann ist mit mehr Routine sicherlich mehr drin. Schließlich sind wir ja alle noch blutjunge Anfänger in diesem Wettbewerb und spätestens bei den Ü 60 holen wir dann zum ganz großen Schlag aus und gewinnen auch mal ein Spiel.

09. März, 2008 · 733 Views

Olympiakos-Team heiß auf Fußpils-Cup

Das große Fußballturnier des KFC Fußpils Müllem darf sich auf Fußballkunst der Premium-Klasse freuen. Zusagen wird auch Olympiakos Kowelenz! Dieser international renommierte Verein versicherte, mit allen Stars am Turnier teilzunehmen. Dies wird den Kartenvorverkauf sicherlich in ungeahnte Höhen schnellen lassen. Wer möchte nicht einmal dem seit ewigen Zeiten bekannten Keeper Platomas, dem "Schattenmann aus den Höhlen von Athen", bei der Arbeit über die Schulter sehen? Dann wären da die beiden Abwehrrecken Kollomallessos und Bommbas. Da brennt im Strafraum mit Sicherheit nicht viel an. Zwar ist speziell der Mann aus Rhodos etwas unbeweglich und leicht zu tunneln, weil einfach zu breit im Schritt, doch wenn er tief genug steht ist er ein Fels in der Brandung. Ganz anders dagegen sein kongenialer Partner Bommbas, der die Plumpheit von Kollomallessos durch seine Explosivität mehr als ausgleicht. Ein phantastisches Abwehrduo! Im Mittelfeld ist zunächst Eugenuchos zu erwähnen. Seit Wochen wird er von der Fachpresse in den höchsten Tönen gelobt. Er behandelt den Ball wie ein rohes Ei, ist für das Aufbauspiel von hinten zuständig und kann nur durch konsequente Manndeckung einigermaßen ausgeschaltet werden. An seiner Seite die Neuerwerbung aus Bielefeld, Masmadimitrinidis. Er ist ein brillianter Techniker, allerdings auch als Bruder Leichtfuß und ewiges Talent bekannt. Seit seinem Wechsel zu Olympiakos bringt er aber konstant gute Leistungen. An der Seitenlinie schlägt- wie immer- Pofreidon seine Haken. Geschickte Körpertäuschungen sind sein Markenzeichen. Eins, zwei, drei-zack ist er am Gegner vorbei. Der von den Fans als Gott verehrte Dribbelkünstler ist keineswegs nur ein Wasserträger für den Denker und Lenker im Spiel von Olympiakos, Aristorriteles. Aristorriteles entstammt derselben Schule wie Platomas. Beide zusammen sind die absoluten Führungskräfte auf dem Platz, bilden den Kopf der Mannschaft, sind nicht aus ihr wegzudenken. Bestes Beispiel war das letzte CL-Match gegen Sofia, als Aristorriteles und Platomas die Sophisten im Alleingang zur Verzweiflung brachten. Im Sturm schließlich noch 3 außergewöhnliche Athleten, alle mit eingebauter Torgarantie. Aus Nürnberg wurde Charisthorstes verpflichtet, aus Leverkusen kam G-kas und -nicht zu vergessen- aus Frankfurt Amannertidis. Vor allen Dingen Charisthorstes und Amannertidis harmonieren prächtig miteinander und wenn es mit spielerischen Mitteln nicht funktioniert, wird die gegnerische Abwehr einfach schwindelig geschwätzt. So entsteht der nötige Freiraum für den letztjährigen Bundesligatorschützenkönig G-kas. Man darf gespannt sein, ob Olympiakos noch weitere Stars zum Turnier meldet, aber allein diese Auswahl ist schon das Eintrittsgeld wert. Hier noch einmal das bisherige Aufgebot: Tor:Platomas Mittelfeld: Eugenuchos, Masmadimitrinides, Pofreidon, Aristorriteles Sturm: Charisthorstes, G-kas, Amannertidis Eine entgegen griechischer Mentalität relativ offensiv aufgestellte Truppe. Bei den vielen Altstars (Platomas, Pofreidon, Kollomallessos, Aristorriteles) stellt sich natürlich die Frage, ob die Kondition reichen wird. Tja, wer weiß? Nach alter griechischer Tradition wissen wir nur, dass wir es nicht wissen. Eins allerdings ist gewiss: egal ob das Turnier erfolgreich abgeschlossen wird oder nicht, anschließend heben wir den Becher, wie einst Sokrates, das große Idol aus Athen. Oder kam der aus Brasilien? Egal, Yamas!

08. Februar, 2008 · 731 Views

Olympia 2008 noch ohne Sieg

3 Niederlagen und 1 Unentschieden lautet die erneut schlechte Bilanz der Herrenmannschaften am Wochenende. Damit sind alle Mannschaften 2008 noch ohne Sieg, sieht man einmal vom internen Duell 3. gegen 4. ab. Das Motto sollte nun lauten: Mehr trainieren und nicht soviel quatschen! Die leidige Ersatzstellungsdiskussion muss nun endlich ad acta gelegt werden, schließlich ist ja auch alles geregelt. Dass diese Regelung nicht allen und jedem passt ist sicherlich nachzuvollziehen, aber man kann es halt nicht immer allen recht machen. Zum Wochenende: Die klare Niederlage der Vierten in Winningen war aufgrund der Ersatzstellerei einkalkuliert, dass aber noch nicht einmal ein einziger Satzgewinn zustande kam ist schon etwas bedenklich. Allerdings ist auch der Sportsgeist anzuerkennen, ohne großes Murren auf die besten Spieler verzichten zu müssen. Die Niederlage der 3. in Mülheim ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Erstens verliert man nicht gegen Mülheim (schon gar nicht in dieser Höhe} und zweitens sollte der 4. Schützenhilfe gegeben werden. Bin ja mal auf genauere Beteiligtenberichte gespannt, wie diese Sache gelaufen ist. Auch Mannschaft Nummer 2 hat verloren. Zwar etwas unglücklich mit 7:9, aber auch hier wachsen die Bäume schon länger nicht mehr in den Himmel. Erfreulich allerdings die Siege von Eugen und Dieter, wenigstens der hoffnungsvolle Nachwuchs hat überzeugt. Etwas überraschend der Punktgewinn der Ersten gegen den Tabellenzweiten aus Valler. Mit solchen Leistungen sollte der Klassenerhalt bald geregelt werden. Hier hat sich vor allen Dingen wieder gezeigt, dass die Doppel der Schlüssel zum Erfolg sind. Dies wird im Training viel zu wenig beachtet. Alles in allem gibt es noch viel zu verbessern, packen wir es also an!

27. Januar, 2008 · 716 Views

Dornröschen endlich aufgewacht!

danke kiet, danke eugen. danke thomas, wir leben noch! mehran nicht zu vergessen, der im Schlussdoppel nicht zu überwinden war und ayathollahmäßig immer alles im Griff hatte. Es war eine schwere Geburt aber das Kind lebt! jetzt gehts los und überhaupt:so sehen Sieger aus , shalalala, so sehen Sieger aus, shalalalalalalalalalalalalalalalalalalala! Bezirksliga, Olympia ist wieder da!

28. Oktober, 2007 · 685 Views

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