Alle Artikel von Thomas Schmitt

"Ich muss weg..."

Wegen Bombers Terminplanung starteten wir heute eine Stunde früher als geplant gegen Moseltal. Markus fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus, Mirco sprang dankenswerterweise kurzfristig in die Bresche. Um 17.15 h endlich die Begrüßung. Der nette Gästespielführer bot unserem in Zeitnot steckenden Bomber an, sein zweites Einzel vorzuziehen. Dieser blickte kurz auf die Uhr (17.15 h) und antwortete daraufhin, dass das nicht nötig sei, da er erst um 19 Uhr auf der Veranstaltung sein müsse. Das saß!! Kollege Huschka war etwas irritiert, aber willens weiter zu sprechen, da fuhr im sein Mitspieler Rünz lauthals in den nächsten Satz: "Quatsch nicht so viel, lass uns anfangen." Für den nötigen Zunder war also gesorgt! Oder sollte das etwa schon eine Kapitulation darstellen? Schließlich waren die Gäste nicht gerade mit ihrem Dreamteam hier vorstellig. Die Doppel liefen dann relativ zäh, knappes 2:1 für uns, mit einer guten Vorstellung des Linkshänderdoppels Sascha/Mirco. Die Einzel waren nicht gerade erstklassig, aber mit Glück und Geschick brachten wir alle nach Hause. Endstand 9:1 gegen einen ersatzgeschwächten Gegner. Pünktlich zum Abpfiff kam dann auch noch Franz G. (huuups..-ein Schelm, wer Arges dabei denkt..) in die Halle, der somit seine Truppe nicht mehr unterstützen konnte. Nun dann, jetzt haben wir erstmal ein paar Wochen Pause und dann spielen wir die restlichen vier Spiele hoffentlich auch mit zumindest fünf der acht gemeldeten Leute aus der Zweiten, um dann doch noch mindestens Platz zwei in der Hinrunde zu belegen. Alles andere ist eigentlich "kalter Kaffee" Aber nach der Vorstellung in Lay ist alles denkbar... GOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOlympia!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

30. Oktober, 2016 · 1088 Views

Arsch versohlt!

Nach der "Depri-Vorstellung" vor zwei Wochen in Lay ohne sechs Stammspieler, spielten wir heute einmal relativ komplett. Es fehlten lediglich die ersten drei Bretter! Da beim Gegner aus Müllem aber auch die ersten zwei Bretter fehlten, war das relativ unerheblich. Nebenan spielte unsere Erste auch gerade gegen Müllem. Da diese zum Zeitpunkt unseres Beginns bereits 4:1 führte, kündigte ich beiden Müllemer-Gästemannschaften schmerzhafte Berührungen in der Gesäßgegend an. Der Gästemannschaftsführer verstand mich richtig und antwortete ebenso humorvoll, dass einige seiner jungen Mitspieler dieses Prozedere ja noch gut in Erinnerung haben müssten, da es nicht so lange her ist. Er erntete von dem ein oder anderen aus seiner Truppe auch tatsächlich anerkennendes Kopfnicken. In den Doppeln lief alles glatt, lediglich Sascha/Käptn schienen zunächst in aussichtsloser Position. Als sich mein Partner ab dem 3. Satz aber dazu entschloss, die Kugel auch einmal auf die Platte zu spielen, ging es voran und wir gewannen noch knapp im 5.. Im Paarkreuz vorne machte der Käptn bei 10:10 im Ersten im Liegen den Punkt, nachdem er vorher über seine abstehenden Sohlen gestolpert war. Ein neues Paar Schuhe könnte hier Abhilfe schaffen! Bomber wollte bei 1:2-Satzrückstand und 6:10 im Vierten bereits abschenken und knallte lustlos die Rückhand drauf, um danach dem Gegner zu gratulieren. Aber das Ding schlug unerreichbar beim Gegner ein und Bomber gewann im Anschluss Satz und Spiel. In der Mitte gute Vorstellungen von Markus und Dübel, 7:0. Ersatzmann Juppes staunte nicht schlecht über die Rückhandböller seines Gegners, brachte das Ding aber trotzdem mit energischer Entschlossenheit 3:0 nach Hause. Sascha sollte nun das Match beenden. Sein Gegner stöhnte sich aber in bester Monica-Seles-Manier den Sack aus der Hose und ging mit 8:2 im Fünften in Führung. Sascha kämpfte sich ran und hatte bei 11:10 Matchball. Aber es sollte nicht sein. Knapp verpassten wir somit den zweiten 9:0-Heimsieg gegen Müllem in dieser Saison. Vor wenigen Wochen hatten wir ja die ersatzgeschwächten Buben von Müllem 5 mit diesem Ergebnis zurück ins Koblenzer Umland geschickt. Also blieb es Bomber vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen. 9:1-Ende. Nebenan hatte unsere Erste ein paar Minuten vorher Müllem 3 mit 9:3 ebenfalls klargemacht, dass die Trauben des Dionysos auf dem Olymp nach wie vor unerreichbar hoch für "angrenzende Stämme" hängen. Wie sagte das Müllemer-Urgestein "Lissy" schon vor über einer Dekade nach einer erneuten deprimierenden Packung im Olympiastadion zu mir: "Thomas, war datt vor oder nach dem Krieg, als wir das letzte Mal hier gewonnen haben?" Heimnimbus der Ersten und Zweiten ist auf jeden Fall gewahrt, aber wer weiß, wie es in der Rückrunde in Müllem ausgeht? In der Jahnhölle ist unser Lieblingsgegner nämlich ähnlich unbezwingbar wie wir! Der TTC-Olympia wünscht allen Müllemern für die weitere Saison viel Erfolg und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Heimspiele gegen den zweitbesten Verein im Rheinland.

23. Oktober, 2016 · 1092 Views

Gerechtes 8-8 im Olympiastadion

Ja, so ein vereinsinternes Match ist halt kein normales Spiel! Dies musste unsere Zweite am Donnerstag leidvoll erfahren. Besonders Markus erwischte es dabei: ein 7-1 im Entscheidungssatz reichte ihm nicht. Fritjof spielte super und gewann noch. Auch Jürgen konnte gegen Markus siegen, zeigte dabei eine sehr starke Vorstellung. Andy erwischte es trotz 2 Matchbällen gegen Arthur, gegen Marco war der Trainingsrückstand doch erkennbar. Da auch unser Ersatzmann Benni beide Einzel abgab waren dies schon 6 Punkte für die Dritte. Thomas hatte noch Glück gegen Juppes, konnte 2 Matchbälle abwehren und noch gewinnen. Da Marco/Josef im Doppel derzeit sehr gut drauf sind, war das 8-8 perfekt. Ein wichtiger Punkt für die Dritte und ein Dämpfer -hoffentlich zur rechten Zeit- für die Zweite. In dieser Verfassung hat man mit dem Aufstieg wenig zu tun. Lediglich Marco und Bomba zeigten soldie Vorstellungen. Da muss noch einiges passieren!

17. September, 2016 · 986 Views

Asien-Eifel 7-4, Karlsruhe-Eifel 2-0= Olympia-Adenau 9-4

Saisonauftakt für Mannschaft Nummer 1! Sowohl der langzeitfußkranke Torri als auch der flötenblasende Conni mussten ersetzt werden. Und tatsächlich, es wurden 2 Ersatzleute gefunden!! Zwar musste bis in Mannschaft Nummer 4 zurückgegangen werden um dies zu bewerkstelligen, aber es klappte schlussendlich: 6 Leute an der Platte! Aber was für welche...:ein Badener mischte sich unter 5 des Kowelenzer Platt mächtigen Asiaten. Den Integrationspreis von Angie und anderen cleveren Kollegen hätten wir eigentlich schon seit Jahren redlich verdient (zumal sogar Badener erfolgreich assimiliert werden). Da die Tischtenniswelt bekanntlich von Asiaten beherrscht wird, war es nicht verwunderlich, dass wir den eifelaner Aufsteiger mit 9-4 besiegten (zumal die vollständig ohne Asiaten antraten). Saisonauftakt also geglückt!! Danach ging es dann auch noch zusammen mit unseren Gästen zum ortsansässigen Griechen mit seiner polnischen Frau. Erst weit nach Mitternacht "flüchteten" die Gäste dann gen Westen. Ein rundum gelungener Abend! Viva Olympia und die Integration! Yammas!

11. September, 2016 · 992 Views

Alter, watt geht?

Rückrundenstart für Oympias Zweite! Es geht gegen unsere Freunde aus Müllem, ihres Zeichens tatsächlich Tabellendritter. Aber, das weiß ja jedes Olympiakind,- schließlich steht es im Aufnahmeantrag schon drin- dass man als Olympianer nicht gegen Müllem verlieren darf. Also frisch drauflos, und das in neuer Besetzung. Marco, den Mohr und unseren Juppes tauschten wir gegen Sasch und G aus der Dritten ein. Wir versprachen uns davon einfach ein neues Feeling und neuen Power für die zwei schwer abstiegsgefährdeten Truppen. Und wir legten los wie die Deutschen im WM-Halbfinale gegen Brasilien: Überfallartig und mit großer technischer Präzision nebst blindem Verständnis der Partner wurde der Gegner einfach an die Wand gespielt. Nach dieser verdienten 3-0 Führung ließ es Paucki trotz bisheriger 15-1 Bilanz gegen Rünz dann ruhiger angehen und brachte den Gegner leichtfertigerweise wieder ins Spiel. Bomber lutschte Lenzen dann am Nebentisch aber so dermaßen an, dass dieser in 4 Sätzen kapitulierte. Wer hätte das nicht getan? Der Käptn lief dann gegen Ade mit Noppen auf. Der konnte dann fluchen, was er wollte, das 5-1 war da. Sasch hatte Frings mit 1-0 Sätzen und 10-3 im Zweiten bereits im Sack. Doch dann vergaß er diesen auch zuzumachen und gab den Satz noch mit 10-12 ab. Nebenan derweil Bomm gegen Mebus! Doch warum, fragte sich nun der Chefstatistiker aus Müllem. Spielt der Jürgen etwa nur Brett 6? Was ist denn da mit den Doppeln??? Scheibenkleister?.falsch aufgestellt! Wieso das bisher keine einzige Dumpfbacke bemerkt hat? Wer traut denn dem Joachim so ein Ding zu? Weder Olympianer noch Müllemer hatten da nachgerechnet. Das Spiel ging derweil weiter, Markus gewann gegen Mebus und Sasch unterlag gegen Frings. G machte sich derweil schon ein Weizen wegen des Sieges auf und unterlag dann Huismann knapp im Fünften. Vorne machten unsere Jungs dann noch mal ein richtiges Fass auf und machten das 8-3 klar. Als der Käptn dann knapp gegen Frings die Segel streichen musste, machten auch die restlichen Müllemer keine Gefangenen mehr und verkürzten auf 7-8. Erwähnenswert sind hier allerdings die ?Schläge des Abends?, die unser G gegen Mebus produzierte. Nicht nur die wieder zahlreicheren Olympiafans sondern auch die Gäste zollten dem mit lautstarken Applaus Tribut. Aber trotz alledem: Schlussdoppel war angesagt?.. Hier setzten sich die bisher im Schlussdoppel ungeschlagenen Marco/Käptn am Ende souverän mit 3-2 durch und besiegelten den Olympiasieg! Nachdem wir regulär 5-1 in Front waren und man auch danach keineswegs von einem Müllemer Leistungsabfall sprechen kann, muss man einfach konstatieren, dass wir dieses Match nicht nur aufgrund ?Müllemer Dyskalkulie? gewonnen haben. Sicher, es wäre nur ein 9-7 gewesen?.aber vielleicht wäre das für uns noch schöner gewesen! Fakt ist: ?Stirb langsam? ist kein Olympiamotto??wir freunden uns da eher mit den japanischen Autobauern an und sagen:?Nichts ist unmöglich-Olympia!

17. Januar, 2016 · 1052 Views